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BMW Concept Z4: Zweier mit Steuermann

BMW legt seinen Z4 neu auf. Die seriennahe Studie wird auf der Monterey Autoweek rund um die exklusiven Oldtimerevents von Pebble Beach nahe Monterey / Kalifornien enthüllt.

BMW Concept Z4 2017 - technisch eng mit dem Toyota Supra verwandt

BMW Concept Z4 2017 - technisch eng mit dem Toyota Supra verwandt

Lange Zeit war es unklar, ob der 2016 eingestellte BMW Z4 einen Nachfolger bekommen sollte. Der Grund liegt auf der Hand, denn offene Spaßroadster tun sich in den vergangenen Jahren weltweit zunehmend schwerer denn je. Das sieht bei Mercedes SLK / SLC oder einem Audi TT Roadster nicht besser aus. Eine Ausnahme bleibt der Mazda MX-5, der in seiner aktuellen Generation so aufwendig nur möglich wurde, weil FCA (Fiat Chrysler) mit seinem Fiat 124 Spider als ungleichem Zwilling mit ins offene Doppelbett sprang. Eine ähnlich offene Beziehung lebt auch der kommende BMW Z4 aus; wurde er doch zusammen mit dem Toyota Supra entwickelt, den die Japaner auf der Suche nach mehr Emotionalität aus der Schublade holten. Die getroffene Abmachung ist leicht erklärt: BMW macht einen zweisitzigen Roadster und Toyota bringt auf gleicher Basis eine geschlossene Coupévariante auf den Markt. Die beiden Modelle kommen 2018 auf den Markt.

Zweier mit Steuermann
BMW Concept Z4 2017 - technisch eng mit dem Toyota Supra verwandt

BMW Concept Z4 2017 - technisch eng mit dem Toyota Supra verwandt

Wie der BMW Z4 aussehen wird, ist durch die seriennahe Studie des Concept Z4 mehr als zu erahnen. Der Auftritt ist wenig überraschend sportlich und orientiert sich mit seiner Linienführung an der bekannten BMW-Formengebung. Das Gesicht zeigt dabei durchaus Ähnlichkeiten zum prächtig eingeschlagenen 8er Coupé Concept, das die Bayern in diesem Frühjahr auf dem Concorso d\'Eleganza am Comer See erstmals enthüllten. Im kalifornischen Pebble Beach gibt es an noch exklusiverer Stelle nunmehr den BMW Concept Z4 zu bestaunen. Das Vier-Augen-Gesicht wurde dabei neu interpretiert, denn die Doppelaugen auf jeder Seite strahlen nun erstmals nicht neben-, sondern schräg übereinander. Die Doppelniere hat keine Lamellenstruktur, sondern glänzt mit Einzelelementen in Gitterform während Schürzen vorne und hinten die geschwungene Zerklüftetheit der aktuellen M-Modelle aufnehmen. Die endlos langen Motorhauben vergangener Generationen scheinen ebenfalls der Vergangenheit anzugehören, denn die beiden Insassen sitzen deutlich zentraler als bei bisherigen Z3- / Z4-Generationen. Der Motor bleibt vorn - der Antrieb hinten. "Das BMW Concept Z4 ist eine absolute Fahrmaschine: Durch die Reduktion auf das Wesentliche wird alles das, was Fahrfreude ausmacht, in unvergleichlich direkter Weise erlebbar. Das ist absolute Freiheit auf vier Rädern", so Adrian van Hooydonk, Leiter BMW Group Design.

Das Cockpit gibt mit seinen loungeartig geschwungenen Sportstühlen, den animierten Instrumenten im neu gestalteten Armaturenbrett sowie der unverändert breiten Mittelkonsole mit Gangwahlschalter, Direkttasten und Dreh-Drück-Steller nicht nur einen Ausblick auf den kommenden Serien-Z4, sondern auch zukünftige BMW-Cockpits. Zum Antrieb des neuen Z4 hält sich BMW aktuell noch bedeckt. Doch das Motorenspektrum dürfte vom rund 250 PS starken Vierzylinder-Turbo mit zwei Litern Hubraum bis zum doppelt aufgeladenen Dreiliter-Reihensechszylinder mit über 450 PS reichen, der als M-Version unausweichlich ist. Schließlich bietet die Konkurrenz maximale Motorleistungen zwischen 360 und 550 PS. Beim aktuellen Modell wurde die M-Version gestrichen und maximal war ein BMW Z4 mit einem 340 PS starken Dreiliter-Sechszylinder zu bekommen. Stattdessen weichten die Bayern die emotionale Sportlichkeit durch müde Vierzylindervarianten s18i und s20i mit 156 und 184 PS auf. Da dürfte der kommende BMW Z4 deutlich mehr auf den Rippen haben.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.