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Elektromobilität in Lateinamerika: Bio statt Elektro

In Brasilien spielen Elektroautos so gut wie keine Rolle. Der Grund ist die schlechte Infrastruktur, zu hohe Preise und eine funktionierende Alternative mit Flex-Fuel-Autos.

Angetrieben wird der Tarok Concept von einem 110 kW / 150 PS starken Vierzylinder-TSI-Motor mit 1,4 Litern Hubraum, der in Brasi

Angetrieben wird der Tarok Concept von einem 110 kW / 150 PS starken Vierzylinder-TSI-Motor mit 1,4 Litern Hubraum, der in Brasilien als TotalFlex-Fuel-Aggregat sowohl mit reinem Ethanol (E100) als auch einem Benzin-Ethanol-Gemisch (E22) betrieben werden kann

Diese Zahlen sind eindeutig und in Brasilien stellen sie der Elektromobilität kein besonders gutes Zeugnis aus: Von den 2.175.976 im vergangenen Jahr zugelassenen Autos, waren gerade einmal 3.296 elektrifiziert, die meisten davon Hybride, rund 250 waren reinrassige Stromer. "Der VW I.D. würde hier aktuell nicht funktionieren", sagt Volkwagen Lateinamerika-Chef Pablo di Si. Als Grund nennt der Manager "Schwächen des Ökosystems" und meint damit nicht nur die quasi nicht vorhandene Ladeinfrastruktur, sondern auch die schlechten Straßen und das unzureichende Training der Händler. "Das Markenimage würde sehr leiden, wenn wir Elektroautos auf den Markt hätten und die Händler nicht perfekt ausgebildet wären, sie zu warten", macht di Si klar.

Bio statt Elektro
Angetrieben wird der Tarok Concept von einem 110 kW / 150 PS starken Vierzylinder-TSI-Motor mit 1,4 Litern Hubraum, der in Brasi

Angetrieben wird der Tarok Concept von einem 110 kW / 150 PS starken Vierzylinder-TSI-Motor mit 1,4 Litern Hubraum, der in Brasilien als TotalFlex-Fuel-Aggregat sowohl mit reinem Ethanol (E100) als auch einem Benzin-Ethanol-Gemisch (E22) betrieben werden kann

Deswegen tritt auch er auf die Bremse, was die Elektroflotte angeht: In den nächsten fünf Jahren will Volkswagen sechs elektrifizierte Fahrzeuge in Lateinamerika auf den Markt bringen. Den Anfang macht der Golf GTE in der zweiten Jahreshälfte 2019. "Wir fangen mit den Hybriden an, wenn die Elektromobilität Fahrt aufnimmt, dann bringen wir die BEVs. So halten wir uns alle Optionen offen", macht der VW-Mann deutlich. Der Präsident des brasilianischen Automobilverbandes Antonio Megale teilt diese Meinung und nennt den Hautgrund für die Stromer-Zurückhaltung im größten südamerikanischen Land. "Wir haben durch die Bio-Kraftstoffe eine der besten Situationen, was die CO2-Bilanz angeht", verdeutlicht Megale und fügt hinzu: "Für uns wäre ein Hybrid mit Flex-Fuelantrieb ideal."

Was die BEVs angeht, ist Antonio Megale ebenso skeptisch, wie Pablo di Si. Der Hauptgrund liegt in der schlechten Lade-Infrastruktur: In Region Sao Paulo mit seinen mehr als 21 Millionen Einwohner existieren gerade mal 30 Ladestationen, die meisten davon an Einkaufszentren. Dass da die Elektromobilität keine Fahrt aufnimmt, verwundert nicht. Zudem die Stromer auch noch sehr teuer sind. Ein brasilianischer Fabrikarbeiter, der in der Automobilindustrie beschäftigt ist, verdient rund 1.400 Euro im Monat. "Erst der Preis, dann das Wachstum. Subventionen für Elektroautos ergeben keinen Sinn", bringt es Megale auf den Punkt und prognostiziert, dass in seinem Land die Elektromobilität langsamer wachsen wird, als anderswo auf der Welt. Zumal die Brasilianer schon an einer Alternative tüfteln - einer Brennstoffzelle, die auf Bio-Ethanolbasis funktioniert.

Beim Nachbarn in Argentinien schaut die Elektrofahrzeugbilanz nicht viel besser aus. Von den rund 863.827 im Jahr 2018 in Argentinien zugelassenen Autos ist nur ein verschwindend geringer Bruchteil Elektroautos. Die Infrastruktur ist dürftig: Im März vergangenen Jahres wurde die erste Ladestation in Buenos Aires errichtet. Irgendwann sollen es über 200 sein. Doch der Verkauf der Elektromobile läuft schleppend, bis überhaupt nicht. "Die Argentinier fahren gerne Autos, aber die elektrifizierten Fahrzeuge sind einfach noch zu teuer", sagt ein Experte. Zudem spielt der Protektionismus eine große Rolle. Immerhin hat der argentinische Präsident Mauricio Macri, es dem chinesischen Autobauer BYD gestattet, Elektroautos in seinem Land zu produzieren. Auch die Importzölle auf Elektromobile sollen rapide sinken und GM will beginnen, seine Stromer in Argentinien und Brasilien zu verkaufen - auf der Sao Paulo Motorshow war der Chevrolet Bolt EV zu sehen. Auch Nissan bekundete mit dem Leaf seine Elektromobilitätsabsicht. Ob die lateinamerikanischen Autofahrer sofort darauf einsteigen, darf allerdings bezweifelt werden.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(