HOME

Ford Focus ST - auch als Diesel: Doppelpack

Der Ford Focus ST ist ab Anfang kommenden Jahres nicht mehr allein. Neben dem 250 PS starken Benziner wird der Kölner erstmals auch mit einem 185 PS starken Dieseltriebwerk angeboten.

Die anstehende Modellpflege des Ford Focus soll den Abstand zum übermächtigen VW Golf nicht zu groß werden lassen. Zudem will man vorbereitet sein auf die nächste Generation des Opel Astra, die 2015 auf den Markt kommt. Außen wurde beim überarbeiteten Ford Focus ST hier und da leicht nachgearbeitet; doch an deutlichsten fällt die neue Mittelkonsole mit dem acht Zoll großen Touchscreen auf, mit dem Ford die Bedienprobleme der vergangenen Jahre vergessen machen will. Seit dem Marktstart im Jahre 2002 konnte Ford von seinem gemäßigten Sportmodell Focus ST, der bis zu seiner letzten Generation noch von einem bullig grollenden Fünfzylinder befeuert wurde, in 40 Ländern mehr als 140.000 Fahrzeuge verkaufen. Da vom aktuellen Focus nach wie vor die lange erwartete RS-Sportvariante fehlt, ist der Focus ST aktuell die Speerspitze im Modellprogramm.

Nachdem der zwei Liter große Turbomotor des Ford Focus ST nahezu unverändert blieb und allein etwas sparsamer geworden ist, ist die größte Neuerung das zweite Triebwerk. Denn erstmals ist eine ST-Variante bei Ford mit einem Dieselmotor zu bekommen. Mit 136 kW / 185 PS und 400 Nm zwischen 2.000 und 2.750 U/min ist das Leistungsdefizit des zwei Liter großen Commonrail-Diesels zum 250 PS starken Benziner allerdings gewaltig, liegt jedoch auf dem Niveau des Hauptkonkurrenten VW Golf GTD, der mit 135 kW / 184 PS und 380 Nm ebenfalls nicht mehr Dampf zu bieten hat. Der Ford Focus ST Diesel will stattdessen insbesondere mit seinem sparsamen Verbrauch punkten. Der soll bei gerade einmal 4,4 Liter Diesel liegen. Die Dynamik kommt mit 8,1 Sekunden und einer überraschend geringen Höchstgeschwindigkeit von 217 km/h für Trainingsweltmeister jedoch etwas zu kurz.

Wem das nicht sportlich genug ist, kommt um den ST-Benziner daher nach wie vor nicht herum. Der schafft 248 km/h Spitzentempo und leistet ein maximales Drehmoment von 360 Nm. Zu den Preisen schweigt sich Ford aktuell noch aus. Allerdings dürften die für den Benziner auf dem Niveau des aktuellen Modells liegen, der bei 28.000 Euro startet. Der Diesel sollte knapp 30.000 Euro kosten und damit auf dem Niveau des Golf GTD liegen, der jedoch auch mit einem Doppelkupplungsgetriebe verfügbar ist.

Press-Inform / pressinform

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.