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Honda FCV Clarity: Gegen den Mirai

Auf der Tokyo Motor Show glänzt Hondas Brennstoffzellen-Fahrzeug FCV Clarity erstmals im hellen Scheinwerfer-Licht. Wir sagen, wie sich der japanische Saubermann fährt.

Das Brennstoffzellen-Auto hat maximal 177 PS

Das Brennstoffzellen-Auto hat maximal 177 PS

Wenn es launige Namenskreationen gehrt, sind die Japaner selten vorne dabei. Lange machte Honda ein großes Geheimnis um den Namen ihres neuen Brennstoffzellen-Autos. Auf der Tokyo Motorshow 2015 war es dann so weit: und - Überraschung, Überraschung - das Saubermobil heißt FCV (Fuel Cell Vehicle) Clarity. Nicht wirklich neu und unerwartet, da das vorherige Honda Brennstoffzellen-Vehikel 2007 auf den Namen FCX Clarity getauft wurde. Jetzt also FCV Clarity. Die Klarheit, die der englische Name impliziert, liefern die Honda-Ingenieure dann bei den ersten Testfahrten auch bei der Zielsetzung: "Wir haben uns am Toyota Mirai orientiert und wollen ihn in möglichst vielen Bereichen übertreffen."

Gegen den Mirai
Das Brennstoffzellen-Auto hat maximal 177 PS

Das Brennstoffzellen-Auto hat maximal 177 PS

Für einen Japaner sind das schon sehr deutliche Worte. Jetzt muss das Auto nur noch die Ankündigungen umsetzen. Beim Platz haben die Honda-Techniker den Mund auf jeden Fall nicht zu voll genommen. Vorne und hinten sitzt man im FCV bequem mit viel Platz vor den Knien und über dem Kopf. Vor allem im Fond. Und das, obwohl zwei große Carbon-Tanks unter der Rückbank über fünf Kilogramm Wasserstoff fassen. Das reicht locker für 500 Kilometer, verrät ein Ingenieur und wenn alles glatt läuft. Honda spricht sogar von 700 Kilometern.

Dass auch japanische Techniker nicht zaubern können, sieht man, wenn die Kofferraumklappe aufschwingt und einen verwinkelten Raum mit einer deutlichen Stufe offenbart. Von der Maßeinheit des Luxusfahrers, den Golfbags, sollen drei in das Gepäckabteil passen. Also steht einem Wochenendausflug nichts im Weg. Nur wenn alle fünf Sitzplätze belegt sind, könnte die Ladekapazität nicht ausreichen. Dass die überhaupt so groß ist, liegt an einem anderen Kniff: Den Hondas ist es nämlich gelungen, das Volumen der Brennstoffzelle um fast ein Drittel gegenüber dem Vorgänger zu verringern. Zusammen mit dem Elektromotor passt der Stromgeber jetzt unter die Motorhaube und wiegt nicht mehr als ein konventioneller Sechszylinder-Motor.

Dieser Kunstgriff zieht einen ganzen Rattenschwanz an positiven Effekten nach sich. Aufgrund des geringeren Gewichts auf der Vorderachse fällt die Abstimmung des Autos leichter und die Ingenieure können auf bekannte Daten zurückgreifen. Dass der neue FCV Clarity immer noch gut 1,8 Tonnen wiegt, steht auf einem anderen Blatt. Außerdem schafften es die Japaner den Anteil an teuren Materialien, die für die Brennstoffzelle nötig sind, signifikant zu reduzieren. Das drückt auch die Kosten: "Der FCV Clarity wird 7,66 Millionen Yen kosten", verkündete Honda-Chef Takahiro Hachigo höchstpersönlich. Das sind rund 57.000 Euro. Durchaus eine Hausnummer, wenn man bedenkt, dass ein Brennstoffzellen-Auto noch vor ein paar Jahren mehrere Hunderttausend Euros gekostet hat. Bleibt nur noch der Blick auf den japanischen Konkurrenten. Der Toyota Mirai kostet aktuell 79.000 Euro.

Auch bei der Leistung hat der Honda die Nase vorn: Mit 130 kW / 177 PS Spitzenleistung schlägt der Honda den Heim-Konkurrenten um gut 20 Pferdestärken, allerdings schafft die Batterie dauerhaft nur 100 kW, was 136 PS entspricht. Aber für einen entscheidenden Zwischenspurt reicht es auf alle Fälle. Dass der Clarity ausreichend Reserven hat, merkt man von Anfang an. Der Tritt auf das Gaspedal hat elektromobiltypisch gleich mächtigen Vortrieb zur Folge. Aber jenseits der 100 Km/h geht dem Japaner so langsam die Puste aus. Auch Kurven nimmt der FCV Clarity mit großer Ambition. Doch die Limousine kommt zuerst nach Japan und Kalifornien; da ist Komfort angesagt. Den bietet der Brennstoffzellen-Stromer auch naturgemäß bei der Geräuschentwicklung, die hauptsächlich vom Fahrtwind und dem Abrollgeräusch der Reifen stammt.

Nach dem gewaltigen Antritt, folgt die automobile Normalität. Der FCV Clarity lässt sich wie jedes herkömmliche Auto bewegen. Die schicke sportliche Silhouette setzt sich im Innenraum fort: Große Bildschirme, Applikationen, die an Holz erinnern sollen und sogar ein Head-Up-Display gibt es in dem Brennstoffzellen Auto. Die komfortable Abstimmung resultiert in einem leichten Wanken in den Kurven, dafür packen die Bremsen, inklusive der Verzögerung durch den Motor knackig zu und lassen den Beifahrer freundlich nicken. Sobald man aber sich an das Zusammenspiel zwischen Pedal und Rekuperation gewöhnt hat, laufen die Bremsvorgänge geschmeidiger ab. Im nächsten Jahr ist der FCV Clarity dann zu haben. Die ersten 200 gehen aber an öffentliche Institutionen und dann dauert es noch etwa ein Jahr, ehe Privatleute den zukunftsträchtigen Stromer leasen können. Da hat dann doch zum Schluss Toyota die Nase vorne, die mehr Mirai auf die Straße bringen wollen.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(