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Hyundai Santa Fe: Aus zwei mach\' eins

In Europa fehlen Hyundai luxuriöse Aushängeschilder wie die Oberklasselimousine Grandeur oder Modelle der hauseigenen Edelmarke Genesis. Wenn es um Image und Reisekomfort geht, muss es somit die Allzweckwaffe Santa Fe richten. Der wurde komplett neu entwickelt; ist fortan aber nur noch als Solitär im Modellprogramm.

Hyundai Santa Fe 2018 - eine leistungsstarke Variante bleibt außen vor

Hyundai Santa Fe 2018 - eine leistungsstarke Variante bleibt außen vor

In der auslaufenden, dritten Generation des Mittelklasse-SUV bot Hyundai alternativ den fünfsitzigen Santa Fe und einen siebensitzigen Grand Santa Fe an. Damit ist beim Nachfolger Schluss. "Die vierte Generation wird die weltweite Erfolgsgeschichte des Santa Fe fortsetzen. Die erste Generation des Santa Fa wurde im Jahre 2001 vorgestellt und begründete Hyundai Motors Glaubwürdigkeit für SUV", sagt Thomas A. Schmid, COO von Hyundai Motor Europe, "Hyundai kümmert sich um den Wohlfühlwert seiner Kunden. Wir bieten innovative und einzigartige Sicherheitsausstattungen und das klassenbeste Raumangebot für besonderen Komfort." Von den bisher 1,5 Millionen verkauften Hyundai-SUV in Europa war mit über 400.000 Fahrzeugen mehr als jeder vierte ein Santa Fe.

Aus zwei mach\' eins
Hyundai Santa Fe 2018 - eine leistungsstarke Variante bleibt außen vor

Hyundai Santa Fe 2018 - eine leistungsstarke Variante bleibt außen vor

Das Design des 4,77 Meter langen SUV-Neulings zeigt sich im bekannten Markenlook. Abgesehen vom leicht verschrobenen Gesicht mit den tief hängenden Leuchteneinheiten gibt es keine besonderen Experimente, sondern solide und schmackhafte Hausmannskost, wie sie dem geneigten SUV-Kunden gefallen dürfte. Das Modellprogramm umfasst zum Start drei Vierzylinderdiesel mit 2,0 und 2,2 Litern Hubraum, die 150, 182 und 197 PS sowie 397 bzw. 436 Nm maximales Drehmoment leisten. Alle Diesel sind serienmäßig an eine Sechsgang-Handschaltung gekoppelt. Als Option gibt es eine neue Achtgang-Automatik, die den Verbrauch im Realbetrieb nennenswert senken soll. Keine Bedeutung dürfte in Europa der 2,4 Liter große Vierzylinder-Saugbenziner spielen, der als obligatorischer Allradler in Verbindung mit einer Sechsgangautomatik 136 kW / 185 PS und 241 Nm an beide Achsen bringt. Alle Dieselversionen des Santa-Fe werden wahlweise als Front- oder Allradversion angeboten. Je nach Fahrprogramm und Untergrund werden bei den empfehlenswerten Allradmodellen zwischen 0 und 50 Prozent der Motorleistung an die Hinterachse übertragen, während die Vorderachse immer mit Leistung versorgt wird.

Im neu gestalteten Santa-Fe-Innenraum gibt es wahlweise Platz für fünf oder sieben Personen. Das Ladevolumen vergrößerte sich im Vergleich zum Vorgänger um 40 auf 625 Liter. Im Innenraum gibt es nicht nur das bekannt gute Platzangebot, sondern leicht bedienbare Module, neue Sitze, sowie optional ein acht Zoll großen Navigationsbildschirm inklusiv Head-Up-Display. Deutlich verbessert wurde beim neuen Hyundai Santa Fe das Angebot an Sicherheitssystemen. So gibt es an Bord unter anderem einen Notbremsassistenten mit Fußgängererkennung sowie Spurhalte- oder Totwinkelwarner, LED-Scheinwerfer und ein System, das den Fahrer warnt, wenn Insassen bei Verkehr die hinteren Türen öffnen wollen oder beim Rückwärts-Ausparken gefährlicher Querverkehr naht.

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Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.