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Lamborghini Huracán Evo: Saugstärker denn je

Lamborghini hat seinem Huracán eine gründliche technische Auffrischung verpasst. Der bärenstarke Doppelsitzer als Santa Agata bekommt nicht nur eine neue Aerodynamik, sondern auch neue Regelsysteme, die die Motorleistung feinfühliger als bisher auf die Fahrbahn bannen sollen.

Lamborghini Huracán Evo - mir neuem, offenem Heck

Lamborghini Huracán Evo - mir neuem, offenem Heck

Optisch hat sich beim Volumenmodell von Lamborghini kaum etwas getan. Erst auf den zweiten Blick fällt die neue Frontschürze auf, die die Aerodynamik deutlich verbessert und für mehr Anpressdruck sorgt. Die wichtigsten Änderungen lassen sich nicht einmal erkennen, denn sie befinden sich am Unterboden. Abtrieb und aerodynamische Effizienz des Huracán Evo sind durch das neue Design fünfmal höher als bei der ersten Generation des Renners. Wie bei der Trofeo-Rennversion ist das Heck weithin unverkleidet und die Endrohre sind nach oben gewandert. Deutlich gewonnen hat der Innenraum, denn endlich gibt es in der Mittelkonsole einen 8,4 Zoll großen Touchscreen, über den sich die wichtigsten Funktionen wie Sitze, Klimatisierung, Soundsystem und Navigation ansteuern lassen.

Saugstärker denn je
Lamborghini Huracán Evo - mir neuem, offenem Heck

Lamborghini Huracán Evo - mir neuem, offenem Heck

Der 5,2 Liter große V10-Sauger leistet nach der jüngsten Überarbeitung die 470 kW / 640 PS des Huracán Performante und ein maximales Drehmoment von 600 Nm, das bei 6.500 U/min anliegt. 0 auf Tempo 100 beschleunigt der Allradsportler in 2,9 Sekunden und knackt die 200er-Marke in 9,0 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit: 325 km/h während der über 1,5 Tonnen schwere Norditaliener aus Tempo 100 in knapp 32 Metern zum Stillstand kommt.

"Lamborghini treibt die für Supersportwagen charakteristischen Technologien und Emotionen erneut auf die Spitze. Das ist der Wesenskern des neuen Huracán Evo. Er erbt die außergewöhnlichen Fähigkeiten des Huracán Performante und setzt zusätzlich eine Fahrdynamiksteuerung nach modernsten Maßstäben ein für ein noch intensiveres Huracán Fahrerlebnis im Alltag", erklärt Lamborghini-CEO Stefano Domenicali, "der Huracán Evo ist Evolution: ein Entwicklungssprung, der die bis dato geltenden Parameter dieses Fahrzeugsegments völlig neu definiert. Er ist ausgesprochen einfach zu fahren und bietet gleichzeitig in Sachen Ansprechverhalten, Sinneswahrnehmung und Agilität ein noch nie dagewesenes Fahrgefühl in jeder Situation."

Neu beim Lamborghini Huracán Evo sind die Hinterradlenkung sowie ein Torque-Vectoring-System an allen vier Rädern und ein neu entwickeltes Fahrdynamiksystem mit Namen Lamborghini Dinamica Veicolo Integrata. Die Zentraleinheit steuert das Dynamikverhalten des Lamborghini bis ins kleinste Detail und stimmt die einzelnen Regelsysteme wenn möglich im Voraus aufeinander ab. Quer-, Längs- und Vertikalbeschleunigung sowie Roll-, Nick- und Gierrate werden dafür in Echtzeit überwacht. Das variable Dämpfersystem ist mit Traktionskontrolle, Allradantrieb und Torque Vectoring vernetzt und sorgt für eine bedarfsgerechte Verteilung des Antriebsmoments auf einzelne Räder. Marktstart für den neuen Lamborghini Hurcán Evo ist im Frühjahr - zu Preisen ab 184.034 Euro.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.