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McLaren 540 C: Einsteiger

Porsche, Ferrari oder Lamborghini haben auf der Shanghai Autoshow keine echten Weltpremieren zu bieten. Gut, dass McLaren seinen neuen 540C röhren lässt.

So ein spektakuläres Einstiegsmodell würden sich viele wünschen, denn McLaren komplettiert mit dem 540C Coupé sein Sportwagenangebot nach unten. Wie seine Brüder verfügt der McLaren-Einsteiger über eine ebenso leichte wie hochfeste Struktur aus Karbonfasern. Ein geändertes Aerodynamikpaket mit Lufteinlässen unterhalb der Stoßstange unterscheiden das 540C Coupé von dem leistungsstärkeren 570S. Zudem gibt es V-förmig öffnende Türen mit entsprechenden Luftführungen. Diese leiten die Luft über die Längskante der Tür in die zwei integrierten Einlässe im hinteren Bereich. So entsteht ein freier Weg mit minimalem Luftwiderstand entlang der Karosserie zu der C-Säule, die den Luftstrom optimiert, für mehr Abtrieb sorgt und zur Motorkühlung beiträgt. Ein integrierter Spoiler verbessert den Abtrieb weiter.

McLaren 540 C: Einsteiger
McLaren 540C

McLaren 540C

Der 3,8 Liter große Achtzylinder mit Doppelturbo entlockt dem Sportwagen 540 PS und zwischen 3.500 und 6.500 U/min ein maximales Drehmoment von 540 Nm. 0 auf Tempo 100 schafft der Brite in 3,5 Sekunden, während die 200er-Marke aus dem Stand in 10,5 Sekunden durchbrochen wird. Seine Höchstgeschwindigkeit: 320 km/h. Die Leistung wird dabei über ein siebenstufiges Doppelkupplungsgetriebe an die Hinterachse übertragen. Zusätzliche Effizienzmaßnahmen wie eine Start-Stopp-Automatik reduzieren den Normverbrauch des 4,53 Meter langen Renners auf 11,1 Liter auf 100 Kilometern.

Der kleinste McLaren bietet ein neu entwickeltes Federungssystem, das eine bessere Kontrolle für den Fahrer und ein feineres Fahrgefühl auf der Straße und der Rennstrecke bieten soll. Das System nutzt vorne und hinten Querstabilisatoren, doppelte Querlenker und unabhängig voneinander arbeitende Dämpfer. Die Dämpfereinstellungen wurden gegenüber dem 570S überarbeitet und sind stärker auf die tägliche Nutzung ausgelegt. Die adaptiven Dämpfer ermöglichen die Kontrolle über Zug- und Druckeinstellungen über die bekannten Fahrwerkseinstellungen "Normal", "Sport" und "Track". Bestellt werden kann der mindestens 160.000 Euro teure Renner ab sofort; die Auslieferungen starten jedoch erst Anfang 2016.

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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