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Mercedes Maybach G 650 Landaulet: Nobel-Hochsitz

Wer in Sachen Geländewagen das absolute Non-Plus-Ultra, den Kaiser unter den Königen und den Top oft he Rocks sucht, wird auf dem Genfer Salon nach oben sehen und seinen neuen Messias erblicken können: das Mercedes Maybach G 650 Landaulet. Mehr geht nicht.

Mercedes Maybach G 650 Landaulet - ideal für eine Fotosafari

Mercedes Maybach G 650 Landaulet - ideal für eine Fotosafari

Als ob ein Mercedes G 63 AMG 6x6 oder der G 500 4x42 nicht schon genug offene Münder an der Straßenecke und der Nachbarschaft hinterlassen hätten. Wer schon einen Jet besitzt, einen Fuhrpark mit Bugatti, Rolls-Royce und zahllosen Range Rover und Mercedes G-Klasse sein Eigen nennt, der sollte sich beeilen. Mercedes legt kurz vor der Ablösung der Mercedes G-Klasse durch die Nachfolgegeneration im kommenden Jahr eine spektakulär exklusive Maybach-Edition auf - streng limitiert auf 99 Stück. Das 5,34 Meter lange Mercedes Maybach G 650 Landaulet kombiniert die distinguierte Eleganz einer staatstragenden Repräsentationslimousine wie einst 300d oder 600er Pullman mit den endzeittauglichen Offroadgenen des G 500 4x42 - noch Fragen? "Wir haben mit dem Fahrzeug etwas Einzigartiges erschaffen" erklärt G-Klasse-Marktingmanager Ian James, "indem wir einen Offroader wie die G-Klasse und ein Landaulet kombiniert haben."

Nobel-Hochsitz
Mercedes Maybach G 650 Landaulet - ideal für eine Fotosafari

Mercedes Maybach G 650 Landaulet - ideal für eine Fotosafari

Sechsliter-V12-Doppelturbo, 463 kW / 630 PS und 1.000 Nm maximales Drehmoment klingen an sich schon spektakulär genug; gibt es aber alles schon beim G-Klasse-Topmodell AMG G 65. Für einen Kaufpreis von rund 500.000 Euro gibt es beim Maybach-Landaulet die Technik des Mercedes G 500 4x42 und noch viel mehr. Denn Details wie die bekannt geländetauglichen Portalachsen, elektronische Dämpfer oder die um 25 Zentimeter verbreiterte Spur sind bei weitem nicht so beeindruckend wie der um 60 Zentimeter verlängerte Radstand, die komplette Maybach-Ausstattung hinter der Trennscheibe oder das Stoffdach, das den Himmel über den Fondinsassen in knapp 30 Sekunden freigibt. Damit es auch im härtesten Gelände kein Halten mehr gibt, wurden nicht nur Portalachsen verbaut, sondern auch mächtige Geländereifen im Format 325 / 55 R 22 aufgezogen. Bodenfreiheit: fast ein halber Meter. Gut, dass es elektrisch ausfahrbare Trittbretter gibt.

So klettert der 3,3 Tonnen schwere Koloss über alles weg, was sich ihm in den Weg stellt. Spektakulärer denn je sind dabei die Geländegängigkeit oder der Luxus für die Passagiere in der ersten Reihe, denn die rechten beiden Plätze in dem G-Landaulet sind im Fond. Die Sitzanlage mit Liegefunktion kennt man bereits von der Maybach-Limousine. Doch wenn es auf Fotosafari in den Busch oder zu einer Ausfahrt durch die Dünen geht, sollte man zum kompletten Genuss das Dach hinter einer hochfahren Trennscheibe elektrisch öffnen. "Das Dach ist das aus dem ehemaligen G-Klasse Cabrio", erzählt G-Klassen-Baureihenleiter Dr. Gunnar Güthenke, "wir haben zudem einen verlängerten Radstand von 3,43 Metern. Dazu gibt es für die Passagiere hinten Massagesitze, eine eigene Klimatisierung und das Entertainment aus der aktuellen S-Klasse." Damit die Optik stimmt, gibt es vor der abdunkelbaren Trennscheibe ein dupliziertes Armaturenbrett nebst Haltegriffen und Handschuhfächern von der G-Klasse. Über die Taster, die sonst die Sperren bedienen, lässt sich die Innenbeleuchtung schalten und das Stoffdach bedienen.

Ein Knopfdruck und das bequeme Gestühl bewegt sich nahezu in eine Liegeposition. Ganz nach persönlichen Vorlieben werden die beiden Sitze beheizt, belüftet oder mit einer Massagefunktion gerührt. Dabei geht es wie von Geisterhand selbst durch das härteste Gelände und die Natur ist zum Greifen nah, während der kundige Fahrer im Volant den rechten Weg durch unwegsamstes Geläuf findet. Geröll, tiefe Wasserdurchfahrten, und weiche Sanddünen - alles kein Problem. So überrascht es auch nicht, dass die viele Kunden wohl aus dem Vereinigten Arabischen Emiraten kommen werden und sich den ab Herbst erhältlichen Luxus-Kraxler in den eigenen Fuhrpark holen. So kraftvoll die V12-Motorisierung des Maybach G 650 Landaulets mit seinen 630 PS und 1.000 Nm maximalem Drehmoment ab 2.300 U/min auch sein mag, für die Autobahn ist der Koloss kaum gedacht. Bei 180 km/h wird abgeriegelt und bei geöffnetem Dach weht es ab mittleren Tempi stürmisch durch den vollends belederten Luxusfond.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.