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Porsche Cayenne Coupé: Scharf gemacht

Porsche will die Kunden eines SUV-Coupés nicht länger zu BMW X6 und Mercedes GLE Coupé fliehen lassen. Das Cayenne Coupé kommt später als spät und soll nicht nur neue Kunden locken, sondern auch mehr Emotionen in den Luxuscrossover bringen.

Porsche Cayenne Coupé

Porsche Cayenne Coupé

In China ist Porsche in erster Linie eine SUV-Marke. Die Kunden lieben den Cayenne, den kleineren Macan und kommen mehr denn je auch auf den Geschmack eines Panamera. Nicht nur den Asiaten dürfte das neue Cayenne Coupé schmecken, das die Praktikabilität des Cayenne mit der schicken Rückenansicht eines Coupé verbindet. Schließlich wollen nicht alle potenziellen Kunden den gewöhnlichen Familienlaster, sondern nur allzu gerne einen Hauch Porsche 911 in die Geländewagenliga bringen. Der größte Unterschied zwischen den beiden Modellen ist die abfallende Dachlinie und das breite Heck, das sich allemal sehen lassen kann. Serienmäßig bietet das Cayenne Coupé dabei ein über zwei Quadratmeter großes Panoramadach und auf Wunsch einen Hut aus Karbon. Das Coupé wirkt dabei nicht zuletzt durch den Dachspoiler deutlich flacher als der hoch aufgeschossene Cayenne. Frontscheibe und A-Säule stehen aufgrund der um 20 Millimeter abgesenkten Dachlinie flacher als beim Standard-Cayenne. Neu gestaltete Fondtüren und hintere Kotflügel verbreitern die Schultern des Fahrzeugs um dünne 18 Millimeter, während das in den Stoßfänger integrierte Kennzeichen das Heck weiter herunterzieht. Der Heckspoiler fährt ab Tempo 90 um bis zu 135 Millimeter aus, was für Anpressdruck und eine bessere Effizient sorgt.

Scharf gemacht
Porsche Cayenne Coupé

Porsche Cayenne Coupé

"Das Coupé beinhaltet alle technischen Highlights des aktuellen Cayenne, positioniert sich aber durch ein noch dynamischeres Design und neue technische Details progressiver, athletischer und emotionaler", sagt Porsche-Vorstandsvorsitzender Oliver Blume. Das optionale Karbondach ist Bestandteil eines von drei Sportpaketen, die unter anderem gewichtsreduzierte 22-Zoll-Räder, Sitzmittelbahnen aus Stoff mit klassischem Karomuster sowie Karbon- und Alcantara-Akzente im Interieur bieten. Serienmäßig ist das Porsche Cayenne Coupé ein Viersitzer; kann ohne Aufpreis jedoch auch mit der dreisitzen Fondanlage geordert werde. Jeweils sitzen die Passagiere hinten 30 Millimeter tiefer als im Cayenne, was eine entsprechende Kopffreiheit sichert. Das Kofferraumvolumen liegt zwischen 625 und 1.540 Litern.

Zum Marktstart im Mai ist das Porsche Cayenne Coupé mit einem 250 kW / 340 PS starken Sechszylinder-Turbomotor erhältlich, der aus drei Litern Hubraum ein maximales Drehmoment von 450 Nm herausholt und den zwei Tonnen schweren Crossover in 6,0 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigt. Seine Höchstgeschwindigkeit: 243 km/h. Deutlich imposanter ist das Topmodell des Cayenne Coupé Turbo unterwegs, dessen doppelt aufgeladener 404 kW / 550 PS und ein Drehmoment von 770 Nm bietet. Aus dem Stand beschleunigt das Coupé in 3,9 Sekunden auf 100 km/h und erreicht 286 km/h. Die Preise beginnen bei 83.711 Euro für das Porsche Cayenne Coupé und bei 146.662 Euro für das Cayenne Turbo Coupé.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.