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Produktionsende: Und läuft und läuft und läuft nicht mehr

Am 10. Juli rollt der Automobil-Mythos VW Käfer aufs Abstellgleis. Nach rund 70 Jahren und 21,5 Millionen gebauten Autos stellt Volkswagen die Produktion endgültig ein.

Am 10. Juli rollt der Automobil-Mythos VW Käfer aufs Abstellgleis. Nach rund 70 Jahren und 21,5 Millionen gebauten Autos stellt Volkswagen die Produktion endgültig ein. Der Käfer, der zum Schluss kaum noch Käufer fand, war weltweit mehr als eine Blechkarosse mit vier Rädern. Er wurde funktionalisiert durch den Faschismus, war Symbol des deutschen Wirtschaftswunders, Kultobjekt der Hippie-Generation, Filmstar und vor allem Grundstein für den viertgrößten Automobilkonzern der Welt - Volkswagen.

Der "Vocho" gehört zum Straßenbild

In Mexiko ist der VW-Käfer so landestypisch wie Tequila, Sombreros oder Mariachi-Musiker. Ob als Taxi oder als Privatwagen, ob in der Hauptstadt oder in der Provinz - der "Vocho" prägt im Lande der Azteken weiterhin das Straßenbild. Seit der Einstellung der Käferproduktion in Brasilien, wo der Wagen bis 1986 und dann noch einmal kurz von 1994 bis 1996 vom Band lief, ist Mexiko das einzige Land, in dem der vor 70 Jahren von Ferdinand Porsche entwickelte Kleinwagen noch gebaut wird. Er hat dort auch ein Stück Industriegeschichte geschrieben.

Der Käfer kam als Importwagen

Die ersten VW-Käfer wurden 1954 importiert als Mexiko noch weitestgehend ein Agrarland war. Die Produktion am Standort Puebla rund 125 Kilometer südöstlich von Mexiko-Stadt begann 1967. Zum Käfer gesellten sich später mit dem Golf, dem Jetta und zuletzt dem New Beetle neue Modelle. Heute ist Volkswagen de Mexico S.A. de C.V. mit rund 14.000 Mitarbeitern und sieben Milliarden US-Dollar Umsatz das mit Abstand größte deutsche Unternehmen in Mexiko. VW ist für Mexiko aber auch eine wichtige Devisenquelle, denn 80 Prozent der Produktion werden exportiert. Der Jetta geht vor allem in die USA, und mit dem New Beetle beliefert das Werk in Puebla den gesamten Weltmarkt. Dank Volkswagen und seiner Mitbewerber stieg Mexiko zum neuntgrößten Autoproduktionsstandort der Welt auf.

Einfach und geländegängig

Der Käfer hatte gleich seit seiner Markteinführung in Mexiko 1954 großen Erfolg, weil er leicht zu warten und geländegängig war. Außerdem gab es in Mexiko damals keine Kleinwagen. Die Mexikaner seien von einer "Volkswagenitis" gepackt worden, heißt es in einer Werkschronik. Insgesamt wurden in Puebla rund 1,7 Millionen Käfer gebaut. 1981 lief dort der weltweit 20-millionste Käfer vom Band, 1992 der 21-millionste. Als der damalige Bundeskanzler Helmut Kohl am 20. September 1996 das Werk besuchte, wurde ihm der 21.300 000. Käfer übergeben. Der Kanzler vermachte ihn einem Waisenhaus.

Käfer-Updates

VW-Mexiko hat den Käfer technisch weiterentwickelt: 1993 erhielt er ein Einspritzsystem und einen geregelten Drei-Wege-Katalysator. Damit verschwand der Käferfreunden bekannte doppelte Auspuff zu Gunsten eines einzigen Rohres. Gleichzeitig wurde das "Ecotaxi" geboren, die grün gestrichene Variante des Käfertaxis in Mexiko-Stadt. Davon rattern heute noch mehr als 80 000 durch die Millionen- Metropole.

74.000 Pesos

Seit einigen Jahren hatte der Käfer aber nur einen geringen Anteil an der Gesamtproduktion von VW-Mexiko. Im vorigen Jahr waren es noch 24.000 Exemplare, während gleichzeitig 200.000 Jettas und rund 100.000 New Beetle gebaut wurden. Mit einem Listenpreis von 74.000 Pesos (rund 6200 Euro) bleibt der Käfer zwar eines der billigsten Autos in Mexiko. Anders als früher ist er im untersten Preissegment aber nicht mehr konkurrenzlos. Die Nachfrage ist stark geschrumpft.

Ein Rundgang durch das Volkswagenwerk in Puebla ist wie eine Reise durch zwei Automobilzeitalter, die dort unter einem Dach koexistieren. Während bei der Jetta- und Beetle-Produktion längst moderne Roboter im Einsatz sind, werden beim alten Käfer noch die Karosserieteile per Hand zusammengeschweißt. Zuletzt arbeiteten noch rund 400 Mitarbeiter in der Käferabteilung. Sie fänden im Werk jetzt andere Tätigkeiten, versichert VW-Sprecherin Christine Kuhlmeyer. Niemand werde wegen der Einstellung der Käferproduktion entlassen.

DPA

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(