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Autobahnpilot: Dieser Mercedes braucht keinen Fahrer mehr

Das kleine Nickerchen auf der Überholspur ist kein Problem mehr. Mercedes stellt die E-Klasse mit Autopiloten vor und ließ Journalisten damit auf die Autobahn.

The next big thing in der Entwicklung des Automobils steht fest: Es ist das Roboterauto, das den Verkehr ohne Hilfe des Fahrers meistert. Die ersten Schritte bei den Serienmodellen sind unspektakulär: Die Wagen werden ohne Menschen an Bord ein- und ausparken können. Im nächsten Schritt werden überschaubare Fahrsituationen bewältigt, etwa die Fahrt im Stau oder auf der Autobahn. Das Rennen ist eröffnet: Erst wenigen Tagen gab eine Forschungseinrichtung der chinesischen Armee bekannt, dass ihr Prototyp ein etwa 80 Kilometer lange Autobahnetappe gemeistert hat. Nun zieht Mercedes nach und lässt den eigenen Prototyp erstmals einen Journalisten transportieren.

Den Testwagen behandeln die Daimler-Ingenieure wie ein rohes Ei. Nach Vic, rund 100 km nordwestlich von Barcelona, gekommen, reist der dunkelblaue Prototyp, ein Mercedes E 500 der ausgelaufenen Bauart, auf dem Transporter an. Die Limousine sieht etwas enttäuschend aus wie eine ganz normale E-Klasse. aber sie kann auf der Autobahn autonom, das heißt ohne Zutun des Piloten, fahren.

Also ab zum Selbstversuch. Es geht auf die C-25, eine moderne Schnellstraße Richtung Barcelona und Lleida, viel befahren, autobahnähnlich ausgebaut und mit einem Tempolimit von 120 km/h ausgestattet. Beschleunigen, blinken, auffahren, und ein einscheren – noch ist alles wie sonst. Zum Eingewöhnen erledigt der Fahrer das Tagesgeschäft. Doch wenn nun der Tempomat angeschaltet wird, übernimmt der Autopilot das Ruder. Zunächst ist das noch etwas ungewohnt. Die neue E-Klasse hält den Abstand zum Vordermann und achtet auf die Umgebung, damit der Wagen sicher in der Spur bleibt. Gibt es sonst Warnhinweise, wenn ein schnelleres Auto von hinten das Ausscheren gefährden würde oder die Begrenzungslinien auf der Autobahn überfahren würden. Der Prototyp greift selbsttätig ein. Seine Lenkeingriffe sorgen dafür, dass der Fahrer die Hände hinter dem Kopf verschränken kann. Oder ein paar Mail beantworten. Der Wagen macht solange alles selbst. Die dunkle E-Klasse überholt sogar wie von Geisterhand. Setzt Blinker, beschleunigt und fährt an dem grauen Schwerlaster aus Madrid vorbei um nach der Passage wieder sicher nach rechts einzuscheren.

Das Ganze läuft so reibungslos, als ob es schon im nächsten Jahr in die Läden kommt. Doch Professor Ralf Hertwig, bei Daimler verantwortlich für das Thema Fahrerassistenz in der Vorausentwicklung, wiegelt ab: "So weit sind wir noch nicht. Bis zum Ende des Jahrzehnts dürfte es jedoch wohl kommen. So in fünf bis acht Jahren. Wir müssen weiter entwickeln und natürlich gibt es auch noch juristische Hürden." Zumindest in Deutschland; denn einige Staaten der USA haben das autonome Fahren erst jüngst erlaubt. Und auch im Prototypen funktioniert der Autobahnpilot nur auf Schnellstraßen und Autobahnen mit baulicher Trennung in einem Bereich zwischen 60 und 130 km/h.

Probleme macht etwa die Doppelkamera, die gestochen scharfe Bilder an die Bordelektronik weitergibt. Als die tiefe Sonne auch den Fahrer blendet, steigt der Autobahnpilot ohne Vorwarnung aus und steuert sanft nach links Richtung Leitplanke. Das Eingreifen des Fahrers verhindert Schlimmeres.

"Wir sind von einem Serienstand natürlich noch weit entfernt", erklärt Professor Ralf Hertwig. Ein paar tausend Kilometer hat der Autobahnpilot schon abgespult. Damit liegt Daimler auf Augenhöhe mit der direkten Konkurrenz von Audi, BMW, Volkswagen, Toyota oder Volvo und Firmen wie Google und Co,die sich auch mit dem autonomen Fahren beschäftigen. Bleibt abzuwarten, wann die ersten Hersteller einen Autobahnpiloten wirklich in Serie bringen. Bei der nächsten Modellgeneration in der Luxusklasse dürfte das sicher der Fall sein.

Doch die Fahrt auf der Autobahn ist nur ein Zwischenziel. Professor Ralf Hertwig: "Beim autonomen Fahren werden zunächst das ganz langsame Fahren bei Parken und im Stau sowie die leicht kalkulierbaren Verkehre wie auf der Autobahn kommen. In der Innenstadt oder auf der Landstraße ist das alles viel schwieriger."

Press-Inform / pressinform

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(