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Elvis und seine Cadillacs: Drive me Tender

Manche Leute schenken Blumen oder Pralinen, wenn Sie jemandem eine Freude machen wollen. Elvis Presley verschenkte Cadillacs. Den schönsten bekam seine geliebte Mama. Lackiert war der chromblitzende Straßenkreuzer natürlich in schreiendem Pink.

Wenn die Mitarbeiter von "Madison Cadillac" in Memphis, Tennessee, plötzlich über beide Ohren grinsten, ihre Kunden wortlos stehen ließen und Dollarzeichen in den Augen hatten, gab es nur einen Grund: Elvis had entered the building. Der King of Rock ’n’ Roll liebte Autos, und am allerliebsten hatte er Cadillacs. Er kaufte die luxuriösen Blechriesen so, wie andere Leute Brötchen kaufen würden. 1975 soll Elvis bei seinem Stammhändler Madison Cadillac einen persönlichen Rekord aufgestellt und an einem einzigen Tag 14 Autos im Wert von 140.000 Dollar gekauft haben – für sich, persönliche Freunde und Familienmitglieder. Zufällig kam eine Bankangestellte vorbei und bewunderte Elvis’ neuen Luxusschlitten. "Der gehört schon mir, aber suchen Sie sich doch einen anderen aus", sagte der King und begleitete die völlig fremde Dame in den Verkaufsraum. Elvis schenkte ihr einen Cadillac Eldorado für 11.500 Dollar.

Chrom mit der dicken Kelle

Der schillerndste Star der Musikgeschichte und die legendärste US-Luxusmarke aller Zeiten bildeten ein perfektes Paar. Die Automarke, die sich selbstbewusst mit dem Slogan "Standard of the World" bewarb, machte alles eine Nummer größer, luxuriöser und aufwändiger als die Konkurrenz. Chromschmuck wurde mit der sprichwörtlichen Kelle aufgetragen, das Blech eines durchschnittlichen Wagens hätte wohl für zwei bis drei europäische Autos gereicht. Den Höhepunkt bildete das 59er Cadillac Eldorado Cabrio mit seinen Raketen-Rückleuchten und den gewaltigen Heckflossen. Der Fahrkomfort war sänftengleich, auch wenn die Straßenlage in Kurven kaum besser war als in einem mit Gelee gefüllten Donut. Wer sich einen "Caddy" leisten konnte, der hatte es geschafft – und wollte, dass andere Leute es wissen.

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Beschenkte ohne Führerschein

Schon 1955 gab es in den USA kaum einen besseren Weg, seinen Erfolg zu zeigen, als in einem Cadillac Convertible über die Straßen zu cruisen. Der Freiluft-Kreuzer war der Luxus-Schlitten schlechthin. Aber auch die viertürige Limousine "Fleetwood" war der Traum vieler Autofahrer. Das Fahrzeug war übrigens nie in Pink erhältlich - selbst in den 50er Jahren hatten amerikanische Autobauer ihre geschmacklichen Grenzen. Aber der King of Rock ’n’ Roll ließ einfach einen 55er Cadillac Fleetwood 60 Special umlackieren und schenkte ihn seiner über alles geliebten Mutter. Dabei besaß Mama Presley gar keinen Führerschein. Der Wagen, angetrieben von einem V8-Motor mit 250 PS, hatte natürlich die Vollausstattung inklusive Klimaanlage, Suchscheinwerfer und AM-Radio. Im Innenraum waren die Initialen des King aufgedruckt. Das "EP", verquickt mit einem Gitarrensymbol und zwei Noten, wurde zum Markenzeichen, mit dem Elvis den Innenraum seiner Autos verzieren ließ.

Letzte Fahrt im Cadillac

Einen seiner letzten Caddys soll Elvis am 26. September 1974 bei Madison Cadillac in Memphis gekauft haben. 25.000 Kilometer legte er damit zurück, und der Zündschlüssel war aus hochkarätigem Gold. Wie viele Wagen Presley im Laufe seines Lebens verschenkt und selbst besessen hat, lässt sich heute kaum sagen. So mancher Verkäufer eines gebrauchten Cadillacs hat den Preis seines Wagens schon mit einer fantasievollen Elvis-Geschichte in die Höhe getrieben.

Am 16. August 1977 war es vorbei mit der automobilen Freigiebigkeit: Elvis wurde leblos auf dem Boden seines Badezimmers in Graceland aufgefunden. Alle Wiederbelebungsversuche scheiterten, um 15.40 Uhr stellen die Ärzte im Baptist Memorial Hospital in Memphis den Tod des 42-Jährigen fest. Seine letzte Fahrt auf Erden trat Elvis, umringt von mehr als 50000 Menschen, in einem weißen Leichenwagen an. Dreimal dürfen Sie raten, welche Automarke es war.

Sebastian Viehmann
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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?