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High-Tech im Auto: Alfa Romeo (Fiat)

Neben dem schicken Design hatte der Alfa 147 bei seiner Markteinführung mit dem Connect Nav+ ein System im Cockpit, das mehr bot als pure Pfadfinder-Dienste.

Neben dem schicken Design hatte der Alfa 147 bei seiner Markteinführung mit dem Connect Nav+ ein System im Cockpit, das mehr bot als pure Pfadfinder-Dienste. Alfa wagte sich mit dem ersten Infotainment-Angebot überhaupt in die Kompaktklasse. Bis heute bietet Connect ein Fülle von Funktionen, die bei den Kompakten nicht üblich sind.

Connect Nav+

Aufwendige Einbauten für ein fest installiertes Telefon müssen Alfa-Kunden nicht schrecken: In dem italienischen Kommunikations-Künstler steckt ein Dualband-Mobiltelefon. Neben dem Navigationssystem hat man mit dem Connect Nav+ auch noch den Bordcomputer, die Audio-Steuerung, die SMS-Funktion sowie die Telematik-Dienste unter Kontrolle. »Infomobility« heißen die standortabhängigen Zusatzdienste, die den Alfa-Fahrer per SMS mit Pannenhilfe, Hotelzimmern und Ähnlichem versorgen.

Das funktioniert im Einsatz zwar bestens, hat mit Online-Technik aber wenig zu tun. Selbst auf einen Wap-Browser werden Alfa/Fiat-Kunden noch einige Zeit vergeblich warten müssen. Immerhin können Alfa-Kunden die »Infomobility«-Funktionen zwei Jahre kostenfrei nutzen. Je nach Fahrzeug stammt das Connect-System entweder von Blaupunkt oder von Magnetti-Marelli.

Die Kosten:

Connect Nav+: 2.140 Euro

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.