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High-Tech im Auto: Volvo

Noch viel zu häufig muss sich Volvo mit dem Vorurteil herumschlagen, in allen Belangen konservative Autos zu bauen. Unter dem Schwedenstahl steckt jedoch jede Menge Technik.

Noch viel zu häufig muss sich Volvo mit dem Vorurteil herumschlagen, in allen Belangen konservative Autos zu bauen. Wer allerdings die Kommunikationsangebote der Ford-Tochter ins Auge fasst wird, schnell feststellen, dass unter dem Schwedenstahl jede Menge Technik steckt. Lediglich die Möglichkeit, Online zu gehen, fehlt zur Infotainment-Glückseligkeit.

RTI Navigationssystem

Anders als die der Konkurrenz überrascht Volvo schon beim Basis-Navigationssystem mit überraschender Vollständigkeit. Motto: Wer über 2.000 Euro für einen elektronischen Pfadfinder ausgibt, soll nicht auch noch viel Geld für ein Autotelefon bezahlen müssen. Folgerichtig ist das Telefon bei Volvos neustem RTI Navigationssystem im Grundpreis inbegriffen. Töne gibt das Volvo-Telefon über einen in der Fahrer-Kopfstütze untergebrachten Lautsprecher wieder. Das ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig, funktioniert nach dem ersten Schreck (Warum spricht meine Kopfstütze?) aber tadellos. Dafür sucht man eine Sprachsteuerung vergebens - angesichts der mit unzähligen Köpfen und Schaltern besetzten Mittelkonsole ein recht ärgerliches Versäumnis.

Ein für Unerfahrene beispielloses Schauspiel bietet der Auftritt des Farbmonitors. Bei Bedarf fährt er aus dem Armaturenbrett nach oben - wer da nicht an Star Trek denkt, dem ist nicht mehr zu helfen. Für ein paar Euro mehr kommt man dann auch in den Genuss bewegter Fernsehbilder. Als Medium für die Straßenkarten setzt Volvo ganz auf die DVD. Anders als erwartet, kann das DVD-Navigationssystem aber keine Video-DVDs wiedergeben. In die Röhre schauen auch Online-Fans. Außer dem Empfang und dem Versenden von Handy-Kurznachrichten, scheut das von Mitsubishi hergestellte System den Kontakt nach außen.

Die Kosten:

DVD-Navigationssystem: 2.350 Euro

Audio-Paket HU-801 Dolby: ab 900 Euro

10fach-CD-Wechsler: 560 Euro

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.