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Hoffnungsträger: Der Astra muss Opel retten

Jeder dritte Opel ist ein Astra. Wenn der Golf-Konkurrent, der jetzt in neuer Version auf den Markt kommt, nicht funktioniert, wackeln 40.000 Opel-Jobs. Doch die Chancen für den Autobauer sind gut.

Von Gernot Kramper

Über keinen Autokonzern wurde im letzten Jahr soviel berichtet wie über Opel. Über Partner, Strategien und Bürgschaften, doch am Ende hängt alles davon ab, wie gut die Autos sind, die Opel verkaufen will. Vor einigen Tagen wurde der neue Astra der Fachpresse vorgestellt. Der Hoffnungsträger des Unternehmens. Sein Erfolg entscheidet, ob Opel überleben kann oder nicht. Der Astra ist das Arbeitspferd des Konzerns, jeder dritte verkaufte Opel ist ein Astra. 500.000 Stück müssen im Jahr abgesetzt werden.

Das Modell der Kompaktklasse – in Rüsselsheim ist der Terminus "Golf-Klasse" verpönt – hat nicht nur den größten Anteil am Verkauf, auf der Plattform des Astra bauen auch die meisten Varianten auf. In Zukunft wird die Anzahl der Varianten noch steigen, denn dass Opel erneut einen unspektakulären Chevrolet-SUV als eigenes Modell auf den Markt bringt, ist ausgeschlossen. "Der Astra ist das Brot-und-Butter-Auto, wenn der Astra sitzt, hat Opel einen großen Schritt in eine bessere Zukunft gemacht", sagt Autoexperte Ferdinand Dudenhöffer zu stern.de.

Gute Aufnahme in der Fachpresse

Bisher stehen die Zeichen gut. In der Fachpresse wird der Astra positiv aufgenommen und als ebenbürtiger Gegner des übermächtigen Golfs gehandelt. Der aktuelle sternwidmet dem "Überlebenskünstler" Astra einen zweiseitigen Artikel und auch der Fahrbericht "Der Golfschläger" von stern.de würdigt das Potenzial des Golfjägers. Die zwiespältige Einführung des aktuellen Golfmodells kommt dem Opel dabei zur Hilfe. Als der Volkswagenkonzern den "neuen" Golf vorstellte, wurde in jedem Fachbericht darauf hingewiesen, dass es sich nur um ein besseres Facelift des alten Modells handele und man besser vom Golf "Fünf-einhalb" als vom Golf VI sprechen sollte. Das Echo auf den Astra kennt keine solchen Zwischentöne. Einhellig wird das agile und dabei ruhige Fahrverhalten gelobt. Dass es den Opelanern gelungen ist, mit einer einfachen aber genialen Konstruktion der Hinterachse das Leistungsniveau wesentlich aufwändigerer System zu erreichen, freut die Fachleute. Einhelliges Lob gibt es für die Raumverhältnisse im Innenraum, die optionalen Sitze und das vom Insignia inspirierte Design. Der Astra profitiert schon jetzt vom überragenden Echo, das der Insignia hervorgerufen hat, und unterscheidet sich auch hier vom Hauptkonkurrenten. Der Passat gilt als solide, verbreitet aber keinen Glanz, der auf den Golf abstrahlen könnte.

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Die Resonanz in der Fachpresse interessiert nicht nur die Autofreaks. "Wenn ein Auto vor der Markteinführung bei den Journalisten durchfällt, ist es hinterher kaum möglich, ein Desaster im Markt abzuwenden", sagt Ferdinand Dudenhöffer. "Nach einem negativen Start in der Fachpresse hieven sie keinen Sieger mehr auf das Podest."

Der Kampf um den zweiten Platz

Der Astra wird immer in einem Zug mit dem Golf genannt, er gilt als ewiger Zweiter. Das ist kein trauriges Schicksal, sondern eine anspruchsvolle Aufgabe. Um den Golf vom Thron zu stoßen, reicht es nicht aus, ein tolles Auto zu bauen. Der vorgestellte Astra wird der Zweite bleiben, aber er hat das Zeug, alle anderen auf die Plätze verweisen. "Ich bin zufrieden, wenn wir bei den Zulassungen des neuen Astra sicher auf Platz zwei landen", so Carl-Peter Forster, der designierte Opel-Chef, "und wenn es geht, den Abstand nach vorn verkleinern könnten."

Die Zeit der Rückeroberung beginnt

Eine realistische Einschätzung, sagt Ferdinand Dudenhöffer: "Der Astra kann nicht kurzfristig aus Opel die Nummer eins machen. Aber das Massenauto Astra wird dazu führen, dass die Zeit der sinkenden Marktanteile für Opel vorbei ist."

Von der Produktseite her bringen Astra und Insignia alles mit, um aus der unendlichen Retter-Geschichte um Opel doch noch eine Erfolgsstory zu machen. "2009 und 2010 werden für Opel schwer, das liegt an der Marktentwicklung und an der Restrukturierung des Konzerns, aber ab 2011 ist Opel mit dem Insignia und dem Astra gut unterwegs. Mit einem guten Astra ist auch das Geld der Steuerzahler sicherer angelegt", so Dudenhöffer.

Zugleich arbeitet der Astra langfristig am Imageaufbau von Opel. Im Automarkt gibt es eine starke Kundenbindung, und bei Kaufentscheidungen ist der Kunde auf Sicherheit bedacht. Dennoch sind kleine Wunder möglich, wie beim Insignia. Ein Jahr Insignia haben das Ansehen von Opel aufpoliert. Nun beweist der neue Astra, dass die Kurve bei Opel langfristig nach oben geht. Eine gute Voraussetzung, um Marktanteile zu gewinnen, etwa bei all den Kunden, die Opel in den letzten Jahren verloren hat.

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?