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Mobilität der Zukunft: "In der Not wachen sie auf"

Karl Kordesch fuhr schon im eigenen Hybridmobil, als man Elektroautos noch für Teufelszeug hielt. Der Papst der Batterietechnik sagt, welche Antriebe in die Zukunft rollen und weiß, warum die US-Autoindustrie mit Vollgas in den eigenen Untergang rast.

Der Batterie-Pionier entwickelte unter anderem Brennstoffzellen für die NASA. Im Interview spricht Kordesch darüber, ob man die amerikanische Autoindustrie überhaupt retten sollte, welche alternativen Antriebe Erfolg versprechen und was er vom Tesla Roadster hält.

Herr Professor Kordesch, die amerikanischen Autoriesen betteln um Milliardenkredite. Haben Sie Mitleid?

Das alles konnte man ja erwarten. Es gab schon vor 20 Jahren Autoren, die diese Situation prognostiziert haben. Vor zwei Jahren hat sich Edwin Black in seinem Buch "Internal Combustion" mit dem Versagen der amerikanischen Autoindustrie befasst. Es gab auch Manager, die GM verlassen und vorhergesagt haben, dass die Firmen kaputt gehen würden - etwa weil das Management nicht weiß, was die Technologieabteilung eigentlich macht und die Leute einfach Ja sagen, wenn Sie einen Befehl bekommen. Es gab zudem diese hohe Zahl von Rückrufen bei den Autos. Man wundert sich eigentlich nur, dass die Banken die heutige Situation offenbar nicht erwartet hatten.

Fieser Crash beim Driften

Sollte man die Hersteller überhaupt retten, oder ist jetzt die Chance für einen großen Reinigungsprozess innerhalb der Branche?

Das Management wird wahrscheinlich wechseln. Neue Manager sollten eigentlich gelernt haben und in Zukunft bessere Produkte auf den Markt bringen. Die Millionen von Arbeitsplätzen, die auf dem Spiel stehen, müssen ja irgendwie gerettet werden. Dafür bleibt momentan leider nur der Steuerzahler übrig beziehungsweise die Regierung. Das gleiche kann man in kleinerem Maßstab übrigens auch bei uns in Österreich beobachten, wo sich Autozulieferer in der Krise befinden. Hilfe ist notwendig, um einen Prozess aufzuhalten, der noch größere Katastrophen auslösen könnte. Gleichzeitig müssen die Unternehmen effizienter werden und sich der Lage anpassen. Die Frage ist natürlich, was jetzt entwickelt werden soll.

Was halten Sie für die beste Lösung?

Das wäre ein elektrisches Fahrzeug mit Batterien, die während der Fahrt von einer Brennstoffzelle aufgeladen werden. Bis diese Technik serienreif ist, dürften aber noch rund 10 Jahre ins Land gehen. Die besten Überbrückungen bis dahin sind zum einen rein elektrische Fahrzeuge für den Stadtverkehr sowie Hybridfahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotoren. Dazu kommen noch Plug-In-Hybride. Diese Autos werden den Grundstock bilden für neue Technologien, zum Beispiel für bessere Batterien, die wir momentan noch nicht haben. Solange kann man durchaus einen Hybrid mit Blei-Batterie und Benzinmotor fahren - das habe ich selbst schon 1970 gemacht. Der Wagen hatte einen gewöhnlichen Motorgenerator mit 15 Kilowatt, übrigens von General Motors. Für den Stadtbetrieb war das schon damals ideal, hat aber einen ziemlichen Lärm gemacht.

Viele Hersteller forschen nun fieberhaft an neuen Batterien. Könnte man heute schon weiter sein, wenn man dem Thema früher mehr Aufmerksamkeit gewidmet hätte?

Zumindest sind die Batterien jahrelang nicht verbessert worden, obwohl es möglich gewesen wäre. Erst in den letzten Jahren haben einige Firmen eingesehen, dass man auch Blei-Batterien verbessern kann. Man hat sich dagegen aus Kostengründen gesperrt, weil jede Verwendung der neuen Methoden vielleicht 5 Cent mehr gekostet hätte. Das ganze Know-how, das in der Forschung steckt, nützt ja wenig, wenn es nicht verbreitet wird. Es ist vielleicht ein positiver Aspekt der gegenwärtigen Notlage, dass die Firmen endlich aufwachen. Man benötigt übrigens auch für jede Form der Brennstoffzelle eine Batterieversorgung, damit sie auf lange Zeit und zuverlässig funktionieren kann.

Sie glauben, dass wir mit den ersten serienreifen Brennstoffzellen-Fahrzeugen erst in 10 Jahren rechnen können. Welche Probleme müssen bis dahin gelöst werden?

Das größte Problem bleibt die Speicherung des Wasserstoffes. Die Lösung mit flüssigem Wasserstoff, wie es verschiedene Autofirmen versucht haben, hat sich nicht bewährt. Wenn das Fahrzeug ein paar Wochen steht, verflüchtigt sich das Gas und der Treibstoff ist weg. Zumindest bei PKW ist diese Lösung darum nicht praktikabel. Die zweite Möglichkeit ist die Hochdruckspeicherung von Wasserstoff. Das können Sie mit normalen Stahltanks allerdings gar nicht mehr umsetzen, und die Komprimierung frisst fast die Hälfte der Energie. Es gibt aber auch die Möglichkeit, andere Speichermittel einzusetzen, zum Beispiel Propan oder Methanol, das man in Wasserstoff umwandelt.

Ich persönlich halte Ammoniak für das beste Speichermittel. Es ist ein leicht verflüssigbares Gas, allgemein verfügbar, nicht explosiv und lässt sich bei vergleichsweise niedrigen Temperaturen unter geringem Druck in gewöhnlichen Stahltanks speichern. Dann ist man weder auf flüssigen Wasserstoff noch auf Hochdrucksysteme angewiesen. Ammoniak kann mit Hilfe von Erdgas und fossilen Brennstoffen produziert werden oder mit Wasserstoff - den man natürlich erst durch eine energieaufwändige Elektrolyse von Wasser gewinnen muss. Letztlich ist es aber die beste Lösung. Die nötige Energie kann man zum Beispiel durch verbesserte Wind-, Wasser- oder Atomkraft gewinnen. Durch eine Anwendung in großem Ausmaß dürfte dann auch der Preis auf ein erträgliches Maß sinken. Viel versprechend erscheint mir momentan die Elektrolyse mit alkalischen Membranen, die eine effizientere Wasser-Elektrolyse durch Elektrizität erlaubt.

Was halten Sie von Elektroautos, die schon heute auf dem Markt sind - zum Beispiel dem viel beachteten Tesla Roadster?

Bei der Batterietechnologie hat man dort ein Prinzip verwendet, das eigentlich ein alter Hut, aber sehr erfolgreich ist. Schon die Batterien, die für die NASA und die Navy in den USA benutzt wurden, hat man mit vielen Parallelzellen gebaut. Statt einer einfachen Serienschaltung von Einzelzellen werden parallele Pakete in Serie geschaltet. Damit kann man Zellumkehrungen einzelner Zellen ausgleichen, und die Batterie wird weniger anfällig. Insgesamt halte ich das System, das Tesla verwendet, für vernünftig, auch wenn man es sicherlich noch verbessern könnte. Der Erfolg eines Elektroautos hängt nun mal immer an der Güte der Batterien.

Was glauben Sie, wie die automobile Welt in den nächsten 5 bis 10 Jahren aussehen wird?

Das elektrische Fahren, zum Beispiel mit einem Zweitauto für den Stadtverkehr, wird sich ziemlich bald durchsetzen. Dabei kann der Staat durch entsprechende Förderung und Besteuerung eingreifen. Auch der Plug-In-Hybrid wird sich etablieren. Diese Fahrzeuge müssen natürlich billiger gebaut werden - aber nicht durch Herabsetzung der Materialqualität, sondern durch höhere Stückzahlen. Wir brauchen eine geprüfte gute Massenproduktion dieser Autos. Auch alternative Kraftstoffe werden an Bedeutung gewinnen, vor allem Erdgas.

Zur Person:

Prof. Dr. Karl Kordesch (86) gilt als Mit-Erfinder der Alkalischen-Braunstein-Zink Primär Batterie und ist einer der Pioniere der Brennstoffzellentechnik. Der Österreicher entwickelte Brennstoffzellen in Zusammenarbeit mit der U.S. Army, der U.S. Navy und der NASA. In den 70er Jahren baute Kordesch auf Basis eines Austin A-40 ein Elektrofahrzeug mit einem Alkalischen-Brennstoffzellen Bleibatterie Hybrid. Er rüstete außerdem ein Motorrad mit einem Hydrazin-Ni-Cd-Hybrid aus. 1977 kehrte Kordesch nach Österreich zurück und wurde an die Technische Universität Graz berufen. 1986 wurde er Co-Gründer des Unternehmens Batteries Technologies Incorporated (BTI) in Toronto, Kanada. Zwischen 1988 und 1993 nahm er am Programm der Europäischen Raumfahrtbehörde ESA teil, um eine Alkaline-Matrix-Brennstoffzelle für das bemannte Raumfahrzeug HERMES zu entwickeln. 1997 trat Kordesch der amerikanischen Firma Apollo Energy Systems als mit der Entwicklung der Brennstoffzellen beauftragter Vizepräsident bei.

Sebastian Viehmann/Press-Inform

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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?