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Mobilität: Stromspitzen - Elektroautos kommen langsam auch bei Privatkunden

So langsam kommen auch in Deutschland immer mehr Leute auf den Elektrogeschmack. Auch wenn die vermeintliche Kaufprämie nach wie vor eher einem Rohrkrepierer denn einem Erfolgsmodell gleicht: die Zahl der elektrifizierten Autos steigt - langsam auch bei den Privatkunden.

Mercedes GLE 350 de

Mercedes GLE 350 de

Das Jahr 2020 ist mittlerweile erreicht und vieles ist anders, als man dies vor Jahren gedacht hätte. Grund dafür ist nicht allein die weltweite Corona-Pandemie mit ihren verheerenden Auswirkungen auf Gesundheit und Wirtschaft, sondern auch die Zahl der Elektroautos. Die Bundesregierung hatte für das Jahr 2020 ursprünglich eine Million Elektroautos auf den deutschen Straßen vorhergesagt. Das ehemals manisch beschworene Ziel ist in weiter Ferne. Und auch die nächste Vorgabe ist alles andere als zum Greifen nah, denn innerhalb der nächsten zehn Jahre soll die Zahl auf sechs Millionen Elektroautos gestiegen sein. An einem Land wie Deutschland ist zu sehen, dass die Hemmungen auf ein Elektroauto umzusteigen deutlich höher sind als von vielen gedacht. Zu sehr hat man sich gerade bei größeren Fahrzeugen an die drehmomentstarken Diesel gewöhnt, die exzellente Fahrleistungen und Reichweiten von 600 bis 1.000 Kilometern vereinen.

Stromspitzen
Mercedes GLE 350 de

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Davon sind Elektroautos weit entfernt und auch an einer Schnellladesäule kann man sich nicht mit einem drei minütigen Tankvorgang für die nächsten 800 Kilometern mit hohem Autobahntempo erstarken. Zudem haben Autohersteller wie Audi, BMW, Opel, Peugeot, Mercedes oder Volkswagen zwar ihr Modellangebot mächtig durchgekämmt; doch das Angebot an Fahrzeugen mit Benzin- und Dieselmotoren liegt auch aufgrund der großen Kundennachfrage noch weit über dem der Autos mit einem Stecker.

Die Analysten von Jato Dynamics haben den deutschen Automarkt in Bezug auf die verschiedenen Antriebsvarianten seit Ende 2019 genau analysiert. Die Ergebnisse sind durchaus überraschend. Im Oktober letzten Jahres wurden in Deutschland knapp 22.000 Elektrofahrzeuge (Plug-In-Hybriden, Elektroautos) zugelassen. Bis Dezember gingen die Anmeldungen auf etwa 18.600 Einheiten zurück und der Verkaufsanteil sank von 7,7 auf 6,6 Prozent der Gesamtzulassungen. Seit Jahresbeginn hat sich das Bild jedoch verändert, denn im November hatte die Bundesregierung angekündigt, dass der Kauf von Plug-in-Hybriden und reinen Elektroautos künftig mit 6.000 statt 4.000 Euro je zur Hälfte von Bund und Hersteller gefördert werden solle. Bei Fahrzeugen über einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro stieg der Anteil seither um 25 Prozent. Im Januar kamen bereits mehr als 25.000 neue Elektroautos hinzu. Damit war jeder zehnte zugelassene Neuwagen elektrisch angetrieben. Im Februar 2020 waren es knapp 1.000 Elektroautos mehr als im Vormonat und im März gab es nochmals einen Nachschlag um 1.800 Fahrzeuge mit Stecker.

Insgesamt fast 28.000 Hybride, Plug-in-Hybride und BEVs - so viele wie noch nie in einem Monat. Der Grund liegt nach Angaben der Jato-Analysten in der Bestätigung des staatlichen Zuschusses, denn an den sogenannten Incentives der Hersteller und Händler lag es kaum; die hatten sich im gesamten Zeitraum nicht geändert. Mit der Corona Krise brach der Pkw-Absatz um mehr als 60 Prozent ein, wovon auch die E-Mobile nicht verschont wurden. Demgemäß wurden im Monat April nur noch knapp 15.800 verkauft; jedoch blieb der Anteil von rund 13 Prozent an den Gesamtzulassungen nahezu konstant.

Dienstwagen-Vorteil

Bei der Suche nach der Frage, wer die Fahrzeuge mit Elektroantrieb real kaufe, stellten die Analysten von Jato Dynamics fest, dass in den meisten Fällen Geschäftsleute die Stromer erwerben. Im Oktober 2019 wurden 69,5 Prozent der neuen Elektroautos als Geschäftswagen zugelassen und nur gut 30 Prozent von Privatpersonen. Bis Januar setzte sich der Trend zum elektrischen Firmenauto noch stärker fort - sogar 72,7 Prozent der Steckerautos wurden von Unternehmen gekauft. Seit Februar hat sich der Anteil der privaten Elektroautos wieder erhöht. Im März betrug er 35 Prozent, im April waren es sogar fast 39 Prozent. Die Verteilung über alle Antriebsarten hinweg ist ähnlich, der Anteil des Privatwagenkaufs lag zuletzt bei knapp 42 Prozent.

Ein Grund für den rückläufigen Absatz der elektrifizierten Geschäftswagen dürfte es sein, dass Leasingfirmen aufgrund der angespannten Corona-Lage lieber Verträge verlängern, statt sich neue Fahrzeuge zu gönnen. Neufahrzeuge lassen sich derzeit nur schwer verkaufen. Zudem wollen die Leasingfirmen vermeiden, Rückläufer wiedervermarkten zu müssen, was derzeit ebenfalls kaum möglich ist. Hohe Lagerbestände an Gebrauchtfahrzeugen kosten jeden Tag wertvolles Geld.

Marktführer in Deutschland bei den Neuzulassungen von elektrifizierten Fahrzeugen ist nach Angaben von IHS unverändert Volkswagen mit 17 Prozent. Auf den Plätzen zwei, drei und vier liegen jedoch schon die Premiumhersteller BMW, Audi und Mercedes mit Anteilen von zwölf, zehn und neun Prozent. Erst danach folgen die Marken Renault (acht Prozent), Tesla (sechs Prozent) und Volvo (fünf Prozent). Ähnlich sieht es in Europa aus. Doch hier liegen mit einem Elektroanteil von zehn Prozent mit BMW, Volkswagen und Tesla drei Marken gleichauf. Knapp dahinter: Renault, Volvo, Peugeot, Audi und Kia.


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Betruf beim Autokauf
ich habe letztem September ein gebrauchtes Auto gekauft und nach einem Monat habe ich wegen Servolenkung mein Auto bei ADAC abgescleppt lassen. (Damals hat die Servolenkung plötzlich ausgefallen und ich hätte mit Straßenbahn einen Unfall bekommen. Damals habe ich versuchte mit meinem Verkäufer zu kontaktieren. Leider hat er 3 Wochen Urlaub gemacht und habe ich mein Auto bei einer Werkstatt repariert hat und das kostet ungefähr 90 Euro und musste ich für ADAC mehr bezahlen. (Da meinte Meister, dass wegen Betteriepol meine Servolenkung ausgefallen hat.) aber nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und Bremeschalter auch kaputt gegangen ist und habe ich dafür 252 Euro bezahlt. Da war der Verkäufer imemrnoch im Urlaub. Nach seinem Urlaub habe ich mein Auto mitgebracht und er hat mir gesagt, dass wenn ich für Erstazteil(Servolenkung) bezahle, dann kann er mein Auto reparieren. (Das kostet ungefähr 50 Euro). Aber er konnte eine Teil von meinem Auto nicht finden und mit anderer Teil(verschidenen Artikelnummer) mein Auto repariert und er meinte, dass wenn ich wieder dieses Problem hätte, repariert er wieder mit richtiger Teil und wieder nach 1 Tag ist dieses Problem wieder passiert und habe ich mein Auto wieder mitgebracht. Aber er hat noch nicht die Servolenkung für mein Auto gefunden und er meinte, dass ich auch bei Ebay oder irgendwie die Teil suchen soll. Aber wenn ich wieder darüber telefoniert habe(weil ich leider nicht richtige Artikelnummer von meinem Auto kenne), hat er mir einfach gesagt, dass er einfach damals gar nicht repariert hat und d.h mein Auto wurde immernoch meine richtige ausfallende Teil eingebaut und er meinte, dass ich selber die Teil finden muss... Das ist echt scheiße. Deswegen habe ich die Servolenkung selber gekauft(200 Euro) und selber ausgetauch. Da ich nicht mehr dem Verkäufer vertrauen konnte. jzt alles wieder in Ordnung. Und letzte Woche habe ich Bremseleläge selber gewechselt da habe ich anderes Problem gefunden. Als ich hinten Bremsbeläge ausgebaut habe, habe ich ganz viel Problem gemerkt. Die Korben war festgeklebt im Zylinder deshalb Bremsbeläge einfach abgebrochen hat. Ich denke das ist sehr gefährlich.. Und Nach dem Rapatur von Hintenbremse kann ich nicht mehr schlechte Geräuch hören.. Dieses Geräuch hat auch als ich dieses Auto erstes Mal mitgenommen habe gehört, dachte ich, wegen ABS. Aber das war auch nicht.. Ich denke er hat total kaupttes Auto verkauft und gar nicht verantwortlich.. villeicht hat er mich ganz einfach unterschätzt weil ich ein Ausländer bin nicht so fließend Deutsch sprechen kann... In dem Fall was kann ich machen? Soll ich einfach anzeigen?