HOME

VW Beetle Ragster: Der Schnipp-Schnapp Beetle

Das Beetle Cabrio wurde gechopt. Der Schnitt mit der Blechschere hat ein wahres Wunder bewirkt. So wird aus dem gemütlichen Langweiler ein heißer Renner.

Tuning direkt vom Hersteller: Noch ist der VW New Beetle Ragster nur ein Konzeptfahrzeug. Aber eines das man auf der Straße sehen will, denn mit dieser Studie bringt VW den dringend benötigten frischen Wind in die New Beetle Reihe.

Die Bezeichnung Ragster versteht VW als Namensfusion von Ragtop und Speedster. Anklänge an den legendären Porsche dürften gewünscht sein - Basis ist das normale Beetle Cabrio. Die um 90 Millimeter gestutzten A-Säulen und das neue Dach senken das Fahrzeug um 150 Millimeter ab. Auf ein richtiges Faltdach muss man verzichten, aber nicht auf Frischluft. Denn das Faltschiebdach ("Ragtop ") kann man in dem U-förmigen Dachbügel per Knopfdruck nach hinten fahren. Zusätzlich können die Seitenscheiben komplett versenkt werden, in der Serie soll man selbst das Heckfenster entfernen können.

Durch die härteren Konturen wirkt das Konzeptfahrzeug deutlich dynamischer und sportlicher als das normale Beetle Cabrio. Während der Anblick von der Seite zunächst gewöhnungsbedürftig ist, begeistert die Frontpartie begeistert. Wenn diese Variante gebaut wird, kann der Beetle seinem Image als "Damen-Fahrzeug" entkommen und mit entsprechender Motorisierung auch für sportliche Fahrer als Alternative zum Mini attraktiv werden. Noch ist keine Entscheidung über die Motoren gefallen, aber der Ragster verlangt nach entsprechender Leistung. Ein kräftiger Benziner ist ebenso vorstellbar wie ein drehmomentstarker TDI. Damit wird das VW-Statement wahr: " Dies ist der schärfste New Beetle, der bislang entstand."

Der Ragster sieht weniger witzig, dafür aber deutlich bulliger aus. Verantwortlich dafür sind die Kotflügel und die opulenten Schürzen. Ebenfalls neu sind Scheinwerfer, Rückleuchten und 19-Zoll-Leichtmetallfelgen. Im Innenraum wurde die Wohnzimmeratmosphäre mit Renn-Klappschalensitze und einem Sportlenkrad ausgetrieben. Für den richtigen Sound sorgt ein verchromter Doppelrohr-Endschalldämpfer. Im Fond können die zwei Not-Sitzgelegenheiten des 2+2-Sitzers komplett umgeklappt werden; sie sind dann Teil einer ebenen und in Wagenfarbe lackierten Ladefläche. Hinter der Hecklappe verbirgt sich dann ein chicer und geräumiger Laderaum.

Kra

Themen in diesem Artikel

Wissenscommunity

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.