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"Limbo": Schreckensmomente in Schwarzweiß

Trister, bedrückender, farbloser und großartiger könnte Microsoft den "Summer of Arcade" nicht einläuten. Zwar werden in den kommenden Wochen noch viele erstklassige Download-Titel auf der Online-Plattform "Xbox Live" veröffentlicht. Doch "Limbo" von den dänischen Playdead-Entwicklern ist anders.

"Limbo" ist in jeder Hinsicht minimalistisch. Es verfügt über keinerlei Story, Bildschirmanzeigen oder Filmsequenzen. Musik setzt nur selten ein, die Steuerung begnügt sich mit zwei Tasten. Sogar die Farben sparten sich die dänischen Entwickler. Die Welt von "Limbo" wird von Schwarz-, Weiß- und Grautönen beherrscht und in ein diffuses Licht getaucht. Fast scheint es so, als hätte jemand ein Werk der Silhouetten-Animationsfilmerin Lotte Reiniger in die digitale Gegenwart katapultiert.

Doch im Gegensatz zu den Scherenschnitt-Märchen der Berliner Künstlerin ist "Limbo" nicht für ein jüngeres Publikum gemacht. Das Spiel ist morbide, beängstigend, manchmal sogar abstoßend - und doch fesselnd. Der Tod ist hier ein ständiger Begleiter eines Jungen, der auf einer Lichtung aufwacht und fortan vom Spieler durch finsteres Gehölz und städtische Ruinen gesteuert wird. Bärenfallen, herabstürzende Baumstämme, mit Dornen gespickte Gruben, rollende Felsbrocken, rotierende Kreissägen und mit Blasrohren bewaffnete Schattengestalten sorgen dabei immer wieder für ein jähes, überraschendes und meist drastisches Ableben.

Vor allem die Begegnungen mit einer riesigen Spinne kosten Nerven. Meist sind mehrere Anläufe nötig, um dem Monstrum zu entkommen - mal muss man hastig einen Fluss überqueren, mal auf einer Steinkugel von dannen balancieren, nachdem man bereits eingesponnen wurde. Selten ist dabei der Lösungsweg auf den ersten Blick ersichtlich. Doch genau darin liegt auch der Reiz von "Limbo": Beim fünften Versuch hat man schließlich den Bogen raus und endet nicht als Zwischenmahlzeit am Spieß ...

Bedrückendes Gefühl und dezente Geräuschkulisse

Die Angst und eine leichte Form von Paranoia verschwinden jedoch nie. Die Augen tasten den Boden unruhig nach Unregelmäßigkeiten und Schaltern ab, die meist nichts Gutes versprechen. Unterstützt wird das bedrückende Gefühl von einer dezenten Geräuschkulisse, die allerdings nur Bedrohliches hervorhebt: das Kreischen von Sägeblättern, das Summen riesiger Insekten, das Knarzen von wackeligen Konstrukten.

Auch das Spielgeschehen entwickelt sich im Lauf der insgesamt knapp vier Stunden weiter - vom bloßen Überleben zum Bewältigen ausgefuchster Physik-Knobeleien, bei denen es auf Timing und Geschick ankommt. Was es mit dem Jungen mit den stechend weißen Augen auf sich hat? Das wird hier natürlich nicht verraten. So viel jedoch vorweg: Das Finale ist ebenso abrupt wie überraschend - und irgendwie auch eine Erlösung. Rund 15 Euro kostet "Limbo", was angesichts des geringen Wiederspielwerts etwas teuer erscheint, für ein virtuelles Kunstwerk, das Spieler derart emotional mitreißt, aber durchaus angemessen ist.

"Limbo"

Hersteller/Vertrieb

Playdead

Genre

Geschicklichkeit

Plattform

Xbox 360

Altersfreigabe

ab 16 Jahren

Bernd Fetsch/Teleschau / TELESCHAU
Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.