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"MotoGP 06": Dem Asphalt verdammt nahe

Neben der optischen Verpackung hat sich beim Rennspiel "MotoGP 06" gegenüber dem Vorgänger nur wenig geändert. Zum Glück! Steuerung und Fahrphysik sind immer noch ungeschlagen.

Unglaubliches Staunen nach dem Anschalten der Konsole: Die Motorräder, Biker und der Asphalt, die "MotoGP 06" auf den Bildschirm zaubert, sind mit nie zuvor gesehenem Fotorealismus dargestellt. Selbst die Hintergrundkulisse wurde mit derselben Detailverliebtheit kreiert, wie optikverwöhnte Xbox-360-Spieler sie beispielsweise von "Project Gotham Racing" kennen.

Nicht nur das unmittelbare Umfeld der Rundkurse inklusive des 3-D-Publikums ist zu sehen, sondern selbst weit entfernte Hügel, Felder und Gebäude wurden mit Liebe zum Detail nachgebildet. Auch das Wetter schlägt so manche optisch beeindruckende Kapriole.

Kleine optische Makel

Dennoch gibt es auch Punktabzug bei der Spieloptik: Der Xbox 360 unwürdig sind gelegentliche Ruckeleinlagen der Grafik und das spartanische Cockpit der Maschinen, welches nur sichtbar wird, wenn man sich für die Kamerasicht aus der Kanzel entscheidet. Dabei stellt sich fast die Frage, ob die Programmierer das Armaturenbrett eventuell aus einem Xbox-Vorgänger übernommen haben...

Zur Wahl stehen schnelle Rennen mit Direkteinstieg auf einer von 17 Strecken (inklusive Shanghai, Instanbul und Laguna Seca), der Grand-Prix-Karriere- oder der Extremmodus. Letzterer wartet mit abwechslungsreichen Fantasie-Kursen auf, die durch Städte, an Küsten entlang oder über deutsche Autobahnen führen. Zuerst sollten unerfahrene Digital-Biker jedoch das Training absolvieren, in dem Kurventechnik, Slalomfahren und andere Basics erlernt werden.

Die Gesetze der Physik

Erfahrene Bike-Jokeys halten sich damit nicht auf, sondern testen gleich, wie spektakulär man Wheelies praktizieren kann, ohne den Boden der Tatsachen zu verlassen. Nicht nur das Fahren auf einem Rad ist gefährlich: Den Gesetzen der Physik widersprechende Kurvenlagen führen ebenso zum Sturz wie allzu grobe Bodychecks mit Rivalen. Apropos Physik: Die "MotoGP"-Reihe ist bekannt für das realistische Fahrverhalten der Zweiräder. Da macht die Xbox-360-Version natürlich keine Ausnahme. Im Gegenteil: Die Fahrphysik wirkt eingepackt in die gelungene Grafik noch beeindruckender.

Alle Teams und Fahrer der Saison 2005 sind mit von der temporeichen Partie. Die Saison 2006 steht darüber hinaus als Gratisdownload zur Verfügung. Dank "Xbox Live"-Fähigkeit lassen sich außerdem Rennen gegen reale Motorrad-Freaks auf der ganzen Welt bestreiten.

MotoGP 06

Hersteller/Vertrieb

Climax/THQ

Genre

Rennspiel

Plattform

Xbox 360

Preis

ca. 60 Euro

Altersfreigabe

o.A.

Nach siegreichen Races können die als Belohnung erhaltenen Kreditpunkte, ähnlich den Charakterattributen in Rollenspielen nach eigenem Gusto auf vier zentrale Eigenschaften der Bikes verteilt werden: Kurvenlage, Bremsen, Höchstgeschwindigkeit und Beschleunigung. In der Garage lassen sich Fahrer und Motorräder bearbeiten. So kann der Name des Fahrers und des Teams ebenso individuell verändert werden wie Ledercombi, Helm, Logo, Startnummer oder Nationalität. Auch die Bikes lassen sich nach eigenen Vorlieben trimmen. Einstellbar sind beispielsweise Vorder- und Hinterradmischung (weich, mittel oder hart), Federhärte und Radstand.

Der Soundtrack bietet die in Racing Games übliche trashige Electro-Rock-Mischung und unterstützt mit treibenden Beats, harten E-Gitarren und wuchtigen Electrosounds die actionlastige Stimmung.

Michael Eichhammer/Teleschau / TELESCHAU
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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.