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FLOTTES BIENCHEN: Ein süßer Spaß

Denkt der Honigliebhaber an die vielen tausend Bienen, die tagein, tagaus über die Wiesen summen, um das süße Zeug einzusammeln? Das Werbespiel »Flottes Bienchen« setzt den Arbeiterinnen ein Denkmal.

Jeden Morgen landet der Honig löffelweise auf dem Toast. Aber kann der Anwender das Naturprodukt auch tatsächlich würdigen? Denkt er an die vielen tausend Bienen, die tagein tagaus über die Wiesen summen, um den Honig einzusammeln? Das Werbespiel »Flottes Bienchen« setzt den Arbeiterinnen ein Denkmal.

Weniger, aber bessere Werbespiele

Ein erfreulicher Trend ist festzustellen: Es gibt inzwischen weniger Werbespiele als noch vor einem Jahr, dafür aber deutlich bessere. Ein gutes Beispiel dafür ist das »Flotte Bienchen« von Langnese. Das Spiel zeigt eine idyllische Wiese, die nach rechts und links scrollt, sobald die Maus des Spielers den Bildschirmrand berührt. Auf der Wiese sind zahlreiche Blümchen zu sehen, deren Nektarduft fast durch die Glasscheibe des Monitors zu dringen scheint. Käfer, Libellen und Schmetterlinge flattern durch die Luft. Ein dicker grüner Frosch sitzt auf einem Stein und lässt sich von keinem noch so leckeren fliegenden Frühstück aus der Ruhe bringen. Auch der Maulwurf ein Stück weiter dient anscheinend nur der Dekoration.

Schnell löffeln

In dieser Kulisse ist der Spieler mit seiner kleinen Honigbiene unterwegs. Die lässt sich bequem mit der Maus durch das butterweich scrollende Szenario führen. Die üblichen 90 Sekunden Zeit hat der Spieler, um seiner Aufgabe gerecht zu werden. Es gilt: Zwei Gläser Langnese-Honig müssen mit der zähen und klebrigen Flüssigkeit gefüllt werden. Zu diesem Zweck saust die Biene über die Wiese, um über besonders verlockenden Blumen Halt zu machen. Zeigt sich in der Statuszeile des Spiels das Symbol dafür, dass die Blume noch Nektar hat, so kann die Biene mit Hilfe der linken Maustaste einige ihrer zehn Honigeimerchen volllöffeln, die sie mit sich führt. Schnell ist das Reservoir der Blume erschöpft, wie eine Füllstandsanzeige zeigt. Jetzt kann die Biene zur nächsten Blume weiterfliegen, um ihre letzten Eimer auch noch zu füllen. Dann steht der Rückflug an: Über dem Langnese-Glas wird der Honig dann per Mausklick ausgekippt.

Vorsicht vor Meister Petz

Natürlich gibt es etliche Hindernisse, die der Biene unterwegs das Leben schwer machen. All die Kerbtiere, die durch die Luft flattern, lassen bei einem Zusammenstoss das angeschlagene Kleinhirn der Biene brummen - sie braucht dann erst einmal einen Moment, um sich neu zu orientieren. Auch der Kontakt mit einer vom Baum baumelnden Spinne sollte besser vermieden werden. Ein Ärgernis ist Meister Petz. Der Bär schleicht sich gerne an den Honigtopf heran, um den mühsam gesammelten Nektar aufzuschlecken. Zum Glück kann die Biene dem Bären ordentlich eines auf die Nase geben, sodass er sich gleich wieder trollt. Am Ende der Spielzeit zeigt das Spiel die Grammzahl des eingesammelten Honigs an - ein tolles Spiel auch für Kinder.

Carsten Scheibe

Flottes Bienchen

System: alle Windows Versionen

Autor: Langnese

Preis: Freeware

Sprache: Deutsch

Dateigröße: 4,3 MB

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