Powerline-Adapter Tipps für das Netzwerk aus der Steckdose


Eine etwas teurere, aber meistens sehr einfach zu installierende Variante für die Verbindung mehrerer PCs ist die Nutzung von Stromkabeln. Wer sich für so genannte Powerline-Adapter entscheidet, sollte aber einige einfache Hinweise beherzigen.

Auch beim Heimnetzwerk über das Stromnetz sollten Anwender Wert auf die Sicherheit ihrer Datenverbindung legen. Das rät die Computerzeitschrift "c't".

Prinzipiell sei bei so genannten Powerline-Adaptern, die PCs und andere Geräte über das vorhandene Stromnetz verbinden, zwar von vornherein eine Verschlüsselung eingestellt. Allerdings sollten die Nutzer unbedingt das Standardpasswort ändern, sonst könne der Nachbar unter Umständen mithören oder -surfen, warnt "c't"-Redakteur Ernst Ahlers.

Teuer, aber einfach zu handhaben

. Steckdosen-Adapter seien zwar teurer als WLAN-Funknetze oder Datenkabel, allerdings auch am einfachsten zu handhaben, heißt es weiter. Man stecke sie einfach ein, und in den meisten Fällen funktioniere die Technik auf Anhieb. Damit keine Störungen auftreten, sollte bei Doppelsteckdosen die zweite Buchse möglichst freigehalten werden. Steckdosenleisten, Überspannungsschutzgeräte und Störfilter sollten ebenfalls nicht zwischen die Powerline-Adaptern gesteckt werden. Außerdem seien Sets unterschiedlicher Hersteller häufig nicht kompatibel. Wer sein Heimnetzwerk also erweitern möchte, sollte bei der gleichen Firma bleiben.

Auf Übertragungsraten von 200 Megabit (MBit) pro Sekunde, die in der Werbung versprochen werden, sollten sich die Nutzer allerdings nicht verlassen. Die werden dem Artikel zufolge nur bei günstigen Umständen auf der Stromleitung erreicht. Üblich seien eher 30 bis 50 MBit pro Sekunde. Für Musik, Internet und Spiele genüge das. Nur wer hochauflösende HDTV-Filme über das Netz schicken will, müsse bei diesen Übertragungsraten mit Aussetzern rechnen, so die Experten.

DPA DPA

Mehr zum Thema


Wissenscommunity


Newsticker