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400 bis 2000 Euro: Diese Kameras empfiehlt Stiftung Warentest

Gute Bilder für wenig Geld: Stiftung Warentest hat 18 Systemkameras mit und ohne Spiegel getestet. Diese Kameras schnitten am besten ab.

Im Zeitalter von Smartphones ist die herkömmliche Digitalkamera mittlerweile zum Nischenprodukt verkommen. Doch wer wirklich gute Fotos schießen will, etwa bei schwierigen Lichtbedingungen, kommt an einer sogenannten Systemkamera mit wechselbaren Objektiven nicht vorbei. Doch welche Kameras sind empfehlenswert, und welche Modelle sind auch für kleine Geldbeutel erschwinglich? Stiftung Warentest hat 18 getestet und sagt, welches Gerät sich für welche Situation eignet.

Die Experten haben zwölf Systemkameras ausprobiert, die entweder einen elektronischen Sucher (sechs Modelle) oder gar keinen Sucher (ebenfalls sechs Modelle) verbaut hatten. Weitere sechs Modelle setzten auf optische Sucher, bei denen das Bild über ein System von Spiegeln, Prismen und Okularen in den Sucher und damit zum Auge des Fotografen gelangt.Das günstigste Modell kostet rund 420 Euro, der Testsieger hingegen knapp 2000 Euro.

Elektronischer Sucher (spiegellos)

Kameras mit elektronischem Sucher sind die modernste Variante. Sie funktionieren vollelektronisch und spiegellos, das Licht fällt durch das Objektiv direkt auf den Bildwandler. Der Vorteil: Der elektronische Sucher funktioniert auch bei Dämmerlicht und reagiert auf alle Einstellungen, die der Fotograf vornimmt. Allerdings braucht der Sucher Strom. Bei den Systemkameras mit elektronischem Sucher stach die Lumix DMC-GX8 (mit Objektiv Lumix G X Vario 12-35) die Konkurrenz aus. Am Ende gab es ein "Sehr gut" mit einer Gesamtnote von 1,5. Die Tester loben die sehr gute Handhabung, die tollen Videos, den modernen digitalen Sucher und den Monitor. Beim Bild schnitt dagegen die zweitplatzierte Sony Alpha 7 II (mit Objektiv SEL FE 28-70 OSS) einen Hauch besser ab (Note 1,5 statt 1,7).

Optischer Sucher (Spiegelreflex)

Die klassische Form der Systemkamera. Der optische Sucher benötigt keinen Strom, das Motiv wirkt unverfälscht. Allerdings nützt der optische Sucher in der Dämmerung wenig, und beim Videodreh muss man auf den Monitor ausweichen. Bei den Spiegelreflexkameras punktet Nikon: Die Japaner schaffen es auf Platz eins und zwei des Rankings. Dabei scheint die zweitplatzierte Nikon D5500 (mit Objektiv AF-S DX 18-55 G VR II, Note: 2,0) die bessere Wahl für Sparfüchse zu sein. Die kostet mit 700 Euro knapp ein Drittel weniger als die Nikon D7200 (1100 Euro, Note: 1,9), doch in puncto Bildqualität bei Fotos, der Handhabung und beim Sucher gibt es kaum Unterschiede. Abstriche muss man beim günstigeren Modell nur bei der Videoqualität und beim Blitz machen. Auf Platz drei landet Canon mit der EOS 750D.

Ohne Sucher (spiegellos)

Systemkameas ohne Succher sind handlicher und meist deutlich günstiger als die Top-Modelle. Dafür ist der Monitor bei grellen Lichtbedingungen manchmal nur schwer zu erkennen. Auch bei den Modellen ohne Sucher landet Panasonic mit der Lumix DMC-GF7 (mit Objektiv Lumix G Vario 12-32) auf dem Spitzenplatz (Gesamtnote: 1,9). Sie ist mit 440 Euro zugleich eines der günstigsten Modelle im Test. Auf dem zweiten Platz landet Canons EOS M10 (500 Euro), gefolgt von Samsungs NX500 (645 Euro).

Den vollständigen Test gibt es gegen Gebühr unter www.test.de/kameras.

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