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Tolino Vision vs. Kindle Paperwhite Diese E-Book-Reader sind am besten

Urlaubszeit ist Schmökerzeit. Statt schwerer Bücher nehmen immer mehr Deutsche einen handlichen E-Book-Reader mit. Doch welches Gerät ist am besten? Ein Fachmagazin hat elf Modelle getestet.
Von Christoph Fröhlich

Am Strand liegen, die Sonne auf der Haut spüren und dabei ein gutes Buch lesen: Für viele Menschen ist das der Inbegriff eines erholsamen Urlaubs. Jahrzehntelang mussten Leseratten dafür teils Extrakoffer voller dicker Bücher mitschleppen. Praktischer sind E-Book-Reader: Sie haben die Größe eines Taschenbuchs, sind sehr dünn und ihr Speicher bietet Platz für Tausende Bücher. Doch welches Gerät lohnt sich? Die Fachzeitschrift "Computer Bild" hat elf Modelle von 49 bis 189 Euro getestet.

Tolino besiegt den Platzhirsch

Testsieger wurde haarscharf der neue Tolino Vision (Note: 2,44), der zweite E-Reader der Buchhandelsallianz bestehend aus Weltbild, Hugendubel, Thalia sowie Club Bertelsmann und der deutschen Telekom. Das neue Modell hat eine leicht verbesserte Ausstattung, so lässt sich die Menütaste nun per Touch bedienen und das beleuchtete Display stellt die Schrift noch etwas knackiger dar als der Vorgänger. Dank eines Speicherkarten-Schachts kann der interne Speicher erweitert werden - so passt eine ganze Bibliothek in die Hosentasche. Besonders praktisch: Der Tolino Vision unterstützt sämtliche Buchformate, unter anderem auch das populäre Dateiformat ePub. Mit 175 Gramm ist das Gerät extrem leicht. Preis: 129 Euro.

Auf Platz zwei folgt der neue Kindle Paperwhite von Amazon (Note: 2,45). Das Gerät hat ein sehr scharfes Display mit eingebauter Beleuchtung. Die Bedienung ist laut "Computer Bild" sehr einfach und das Gerät reagiert flink. Für das Umblättern braucht man etwa nur einen Sekundenbruchteil. Der Akku reicht für 5000 Seiten, mehr als einmal muss der Kindle pro Urlaub nicht an die Steckdose. Der größte Nachteil: Der Kindle funktioniert direkt nur mit dem Amazon-System, ePub-Bücher kann der Paperwhite nicht öffnen. Über zusätzliche Programme wie Calibre können Sie die Dateien aber mit wenigen Klicks umkonvertieren. Die Wlan-Version kostet 129 Euro, das 3G-Modell mit mobilem Internet 189 Euro.

Auf dem dritten Platz landet der Kobo Aura HD (Note: 2,48). Der E-Reader hat einen besonders großen Bildschirm (6,73 Zoll) mit hoher Auflösung (1440x1080 Pixel). Zum Vergleich: Sowohl Tolino als auch Kindle nutzen 1024x758-Pixel-Displays. Der Aura HD ist mit 242 Gramm der schwerste E-Reader im Test. Dafür hält er extrem lange durch: Bei abgeschalteter Beleuchtung schafft der Kobo 12.000 Seiten. Preis: 169 Euro.

Gute E-Book-Reader ab 49 Euro

Das günstigste Modell im Test ist Amazons Kindle. Das Display hat zwar keine Beleuchtung und eine niedrigere Auflösung als der Paperwhite, Texte sind laut "Computer Bild" aber immer noch gut lesbar. Die Bedienung erfolgt über Tasten und nicht per Touchgesten. Das Einsteigermodell gibt es für 49 Euro.

Schlusslicht ist der EBX 720 Touch von Pearl. Das Display ist groß (6,93 Zoll), aber ziemlich dunkel und kontrastarm. Zudem spiegelt es aufgrund der TFT-Technik im Sonnenlicht deutlich, am Strand könne man den Text kaum lesen, schreiben die Experten. Ein weiterer Nachteil: Das Gerät reagiert lahm auf Nutzereingaben. Das Testergebnis fällt dementsprechend vernichtend aus: mangelhaft (5,0).

Den vollständigen Test finden Sie in der aktuellen Ausgabe der "Computer Bild".

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