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Curved ist tot: Diese fünf Fernseher-Trends erwarten uns 2017

Groß und schlank, das reicht 2017 nicht mehr für einen Premium-Fernseher. Im kommenden Jahr wird bislang teure Technik endlich massentauglich - und womöglich gibt es spannende Premieren.

UHD, HDR, Quantum Dots: Die TV-Hersteller bewerben ihre Fernseher mit jeder Menge Abkürzungen

UHD, HDR, Quantum Dots: Die TV-Hersteller bewerben ihre Fernseher mit jeder Menge Abkürzungen

Halb so groß wie eine Schrankwand, ultrascharf und am besten krumm: So sieht derzeit ein topmoderner aus. In der kommenden Woche stellt die Technikbranche auf der Hightech-Messe CES ("Consumer Electronics Show") im Spielerparadies Las Vegas ihre coolsten Gadgets vor - und die neusten Fernseher werden wieder einmal alle Blicke auf sich ziehen. Was Samsung, LG und Co. genau zeigen werden, ist bislang noch ein gut gehütetes Geheimnis. Doch ein paar Trends zeichnen sich ab. Wir sagen, was im kommenden Jahr in deutschen Wohnzimmern stehen wird.

4K für alle: Es wird scharf

Lange war Full-HD (1080p) das Maß aller Dinge, seit ein paar Jahren werden nun viermal so viele Pixel auf einen Bildschirm gequetscht. 4K (auch als Ultra-HD bekannt) ist der aktuelle Bildstandard. Zwar werden Full-HD-Fernseher nicht gänzlich von der Bildfläche verschwinden, doch spätestens in der Mittelklasse mit Preisen ab 400 Euro aufwärts wird man sie mit der Lupe suchen müssen. Dafür gibt es mehrere Gründe: UHD-Fernseher sind in der Fertigung nicht viel teurer, und immer mehr Filme und werden in der ultrahohen Auflösung angeboten. Im kommenden Jahr wird der neue TV-Standard definitiv salonfähig.

Fernseher-Test: TVs bei Stiftung Warentest: Der Teuerste hat das schlechteste Bild
Stiftung Warentest Panasonic TX-32DSW504

Panasonic TX-32DSW504: Der beste Kleine

Der Beste unter den Fernsehern mit 32 Zoll ist der Panasonic TX-32DSW504. Die 32-Zöller können bei Bild und Ton nicht mit den großen mithalten, der Panasonic ist bei beiden nur "befriedigend". In Puncto Handhabung, Vielseitigkeit und Umwelteigenschaften ist er aber "gut". Das reicht für eine Gesamtnote "befriedigend" (2,7). Punkten kann er klar beim Preis: Mit nur 329 Euro kostet das Gerät gut halb so viel wie die großen Modelle.

HDR: Mehr Licht

Wenn beinahe alle Fernseher UHD-Auflösung haben, benötigen die Hersteller etwas Neues, um ihre Premiumgeräte an den Mann zu kriegen. Die größte Hoffnung liegt auf dem Bildstandard HDR: Die Abkürzung steht für High Dynamic Range. Vereinfacht ausgedrückt stellen Fernseher durch die Technologie einen überdurchschnittlich hohen Kontrast und ein breiteres Farbspektrum dar. Dadurch wirken Filme natürlicher und in besonders dunklen oder hellen Bereichen sind mehr Details sichtbar. Das große Aber: Derzeit ist die Auswahl an entsprechenden Filmen und Serien noch überschaubar, doch das Angebot wächst rasant.

OLED und QLED: Frontalangriff auf LG

Die OLED-Bildtechnologie hat in den vergangenen Jahren enorme Sprünge gemacht. Im Vergleich zu herkömmlichen Fernsehern benötigen OLEDs keine Hintergrundbeleuchtung. Die Geräte können deshalb dünner und leichter gebaut werden, außerdem erzeugen sie ein tiefes, satteres Schwarz. Vorangetrieben wird die Technik von LG, aber auch Sony und Philips setzen mittlerweile auf OLED.

Marktführer muss sich deshalb etwas einfallen lassen - und könnte mit sogenannten QLED-Fernsehern kontern. Das steht für "Quantum Dot Light Emitting Diodes" und ist quasi eine Weiterentwicklung von OLED. Die Technik soll bei besserem Bild stromsparender, die Displays zudem günstiger zu fertigen sein. Wie sich die Technik am Ende gegen die bereits bestehenden OLEDs schlägt, wird sich zeigen.

IFA 2016: Die China-Fernseher kommen - und sie sind richtig gut
IFA 2016 Hisense Laser TV

Hisense 4K Laser Cast

Sieht aus wie ein Fernseher, ist aber die spannendste Neuvorstellung von Hisense und hört auf den Namen „4K Laser Cast“. Der Kurzdistanz-Projektor wirft mit einem Abstand von nur einem knappen halben Meter ein 2,5 Meter großes Bild an die Wand und liefert so tolle, große Bilder.

3D ist tot - folgt nun die Kurve?

Trotz aller Bemühungen seitens der Industrie setzt sich 3D abseits des Kinos nicht durch. Samsung und LG haben die Technik aus ihren Flaggschiff-Geräten gestrichen, auch andere Hersteller legen kaum noch Wert darauf. Doch wie sieht es eigentlich bei Curved-TVs aus, also Fernsehern mit gekrümmten Bildschirmen? Vor allem Samsung bewirbt diese exzessiv, auch wenn ein konkreter Nutzen fraglich ist.

Das US-Technikportal "Cnet" fragt sich deshalb: Wird die Kurve noch ein weiteres Jahr überstehen? Denn außer Samsung scheinen nahezu alle Hersteller das Experiment eingestellt zu haben. Wir meinen: 2017 wird es definitiv noch Curved-Fernseher geben, immerhin zeigte Samsung erst vor wenigen Tagen einen neuen gekrümmten UHD-Blu-ray-Player. Doch 2018 ist vermutlich schon der nächste Trend da - etwa ein Fernseher zum Zusammenrollen.

Die China-Fernseher kommen

"Made in China", das stand früher für Ramsch von Billig-Klitschen aus Fernost. Dieses Image hat sich längst gewandelt: Der chinesische Hersteller Huawei beweist seit Jahren, dass auch außerhalb des Silicon Valleys und Südkoreas beeindruckende Smartphones entwickelt werden. Nun wollen Unternehmen wie Hisense, LeEco und TCL im TV-Segment zeigen, dass High-Tech auch für den schmalen Geldbeutel möglich ist. Ob sie am Ende wirklich mit den Großen der Branche mithalten können, wird sich zeigen - zumindest im günstigeren Einsteigersegment dürften sie Marktanteile erkämpfen.  

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.