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Say "cheeeeese": In einem Restaurant in China können Kunden buchstäblich mit einem Lächeln bezahlen

In China, in der Stadt Hangzhou, wurde ein "K Pro"-Restaurant eröffnet - und mit ihm ein neues Bezahlsystem ins Leben gerufen. Anstatt am Ende des Bezahlvorgangs einen Pin-Code einzugeben, lächelt der Kunde in die Smartphone-Kamera.

smile to pay - lächeln und bezahlen

Wer lächelt, bekommt auch sein Panini. In China geht erstmalig das neue Gesichtserkennung-Bezahlsystem in einem K Pro-Restaurant an den Start

"Bitte lächeln" oder auch "Smile to Pay": In China, in der Stadt Hangzhou, wurde vergangene Woche ein "K Pro"-Restaurant eröffnet - und mit ihm ein neues Bezahlsystem ins Leben gerufen. Anstatt am Ende des Bezahlvorgangs ein Passwort oder eine Pin-Mummer einzugeben, lächelt der Kunde einfach in die Smartphone-Kamera.

Wobei es dabei eigentlich nicht auf das Lächeln ankommt, sondern auf das Gesicht. Aber es darf natürlich auch gelächelt werden. Das Unternehmen Ant Financial, Partner des chinesischen E-Commerce-Konzerns Alibaba, hat dieses eigene Bezahlsystem namens Alipay entwickelt. Die Idee stammt von Alibaba-Chef Jack Ma, der das neue System namens "Smile to Pay" zum ersten Mal auf der Cebit 2015 gezeigt hatte. 

K Pro seit Juli in China

Im Rahmen der Neueröffnung des K Pro-Fastfood-Restaurants, einem vermeintlich gesünderen Ableger von KFC, wird dieses System nun an den Kunden getestet. K Pro hat Anfang Juli eröffnet, hat frische Säfte, Bier und Paninis im Angebot - statt Huhn und Pommes wie bei KFC. Und statt Self-Service werden Kunden an den Tischen bedient, nachdem sie an dem Automaten ihre Wünsche ausgewählt und ihre Telefonnummer eingegeben haben. Die grünen Schürzen der Mitarbeiter sollen den gesünderen Look unterstreichen.  

Gesichtserkennung umstritten

Gesichtserkennung ist eine komfortable Methode um etwas zu bezahlen, wenn auch zweifelsohne nicht die sicherste, wenn die Aufnahme mit einer Smartphone-Kamera gemacht wird. Auch virtuelle Geldbörsen stehen immer wieder in der Diskussion. Aber die 3D-Technik sei so ausgelegt, dass beispielsweise erkannt würde, wenn lediglich das Foto oder Video einer Person oder etwa eine ähnlich aussehende Person vor die Kamera gehalten wird, sagt das Unternehmen. Zunächst soll "Smile to Pay" erst mal nur in China an den Start gehen. 

dm
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