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Teufelskreis: Fünf Milliarden Dollar Schulden - ist Netflix zum Wachsen verdammt?

"Wachse oder weiche", lautet ein altes Bauernmotto - es scheint auch für den Streaming-Giganten Netflix zu gelten. Einem amerikanischen Zeitungsbericht zufolge sitzt das Unternehmen auf einem Schuldenberg von fast fünf Milliarden US-Dollar - und steckt in einem Teufelskreis.

Netflix

Immer mehr Menschen nutzen lieber Netflix, statt klassisches TV zu schauen. Jetzt verliert der Streaming-König aber deutlich an Schwung.

Netflix - das ist auf den ersten Blick eine lupenreine Hollywood-Erfolgsgeschichte. Der Streaming-Gigant hat nach eigenen Angaben weltweit 104 Millionen Abonnenten, Tendenz steigend. Allein in den letzen fünf Jahren konnte die Zahl der zahlenden Kunden vervierfacht werden. Das Unternehmen wandelte sich vom DVD-Verleiher zum Tech-Unternehmen und Produktionsstudio. Gemeinsam mit Amazon Prime thront das von CEO Reed Hastings und Ted Sarandos gegründete Unternehmen ganz oben auf dem hart umkämpften Streaming-Thron. Der Umsatz betrug in den letzten beiden Quartalen je mehr als 2,5 Milliarden US-Dollar.

Netflix-Serien und -Dokumentationen wie "House of Cards", "Bloodline", "El Chapo" oder "Making a Murderer" kommen bei Publikum, Kritikern und Preis-Jurys gleichermaßen gut an, zuletzt konnten auch etablierte Hollywoodstars wie Brad Pitt oder Adam Sandler für Eigenproduktionen gewonnen werden. 

Teure Eigenproduktionen, hohe Lizenzgebühren

Aber: Die schöne Welt hat auch Dellen. Wie die "LA Times" berichtet, sitzt Netflix auf einem gigantischen Schuldenberg von 4,8 Milliarden Dollar. Hinzu kommen weitere 15,7 Milliarden Dollar Verbindlichkeiten für Streaming-Verpflichtungen für nicht-eigene Inhalte - etwa Lizenzgebühren mit Filmverleihern. Viele Netflix Inhalte - auch solche, die als "Netflix-Original" gekennzeichnet sind, stammen dem Bericht nach von Fremdanbietern.

Ein Teufelskreis: Um dem finanziellen Genickbruch zu entgehen, müsse das Unternehmen um jeden Preis immer mehr Abonnenten gewinnen, heißt es in dem "LA-Times"-Bericht. Diese sollen mit attraktiven Eigenproduktionen gelockt werden, die aber wiederum sehr teuer sind - ein Brad Pitt hat eben seinen Preis. Und die Konkurrenz ist auch nicht untätig. Allen voran Amazon Prime, die im Gegensatz zu Netflix die gigantischen Einnahmen aus dem E-Commerce-Segment im Rücken haben.

In Asien hat Netflix noch Startprobleme

Das Problem: Der amerikanische Heimatmarkt nähert sich einer Sättigung an, Europa ist ebenfalls begrenzt. Also muss Netflix weltweit wachsen. Der Milliardenmarkt China ist dem Streaming-Dienstleister wegen regulatorischer Probleme allerdings verschlossen, also konzentriert man sich auf den Rest von Asien. Reed Hastings räumte allerdings ein, dass man in Ländern wie Indien oder Japan noch eine Menge lernen müsse. Ähnlich wie in Europa, wird man dem Publikum auch in diesen Ländern speziell zugeschnittene Exklusiv-Formate präsentieren müssen, um punkten zu können. Das Unternehmen ist also zum Wachsen und zum Geldausgeben gleichermaßen verdammt. Das mutet wie eine gigantische Wette an. 

Und was sagt Netflix? Die Kalifornier geben sich gelassen. In einem Statement, das als Reaktion auf den Artikel der "LA Times" herausgegeben wurde, verweist das Unternehmen darauf, dass die 15,7 Millionen Dollar Verbindlichkeiten auch als zukünftige Ausgaben geplant seien und im Laufe der Jahre verrechnet würden. Außerdem verweist Netflix auf seinen Börsenwert, der mit 75 Milliarden US-Dollar deutlich höher als der Schuldenberg sei.

Trotzdem gab sich das Unternehmen zuletzt sparsam, stellte einige teure Eigenproduktionen wegen zu geringer Erfolgsaussichten ein: 

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rös
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.