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(N)Onliner Atlas 2010: Ostdeutsche surfen hinterher

Die Zahl der Internetnutzer ist in Deutschland weiter gestiegen. Insgesamt nutzen 72 Prozent das Netz. Das ergibt sich aus dem aktuellem "(N)Onliner Atlas". Auffällig: Immer noch hinken die östlichen Bundesländer deutlich hinterher.

In den ostdeutschen Bundesländern nutzen noch immer deutlich weniger Menschen das Internet als im Westen. Das ergibt sich aus einer repräsentativen Umfrage, die die Initiative D21, ein Zusammenschluss von Wirtschaftsunternehmen und politischen Institutionen, am Donnerstag in Berlin vorgestellte. "Die Schere zwischen Ost und West ist weiter gewachsen", sagte Robert Wieland, der Geschäftsführer des Meinungsforschungsinstitutes TNS Infratest, das für den sogenannten (N)Onliner Atlas 2010 zwischen Februar und Mai dieses Jahres rund 30.000 Interviews führte. Spitzenreiter bei der Internetnutzung ist Bremen mit 80,2 Prozent. Auf dem letzten Platz rangiert Mecklenburg-Vorpommern mit 62,7 Prozent.

24 Prozent Netzverweigerer

Insgesamt nutzen laut Studie 72 Prozent aller Deutschen über 14 Jahre das Internet. Im vergangenen Jahr waren es rund 69 Prozent. 3,8 Prozent der Befragten gaben an, das Internet in Zukunft nutzen zu wollen. 24,2 Prozent wollen auch in Zukunft nicht ins Netz gehen.

Vor allem bei älteren Menschen ab 50 Jahren ist der Anteil der Internetnutzer mit 49,6 Prozent relativ gering. Allerdings holen sie laut Studie gegenüber den Jüngeren deutlich auf. Einen immer noch starken, wenn auch sinkenden Zusammenhang erkannten die Marktforscher auch zwischen dem formalen Bildungsstand und der Netznutzung. So sind 88,8 Prozent der Abiturienten und Studienabsolventen online aber nur 56,6 Prozent der Volks- oder Hauptschulabgänger.

"Wir benötigen mehr Engagement in Deutschland, um das Internet nicht nur flächendeckend sondern vor allem auch unabhängig vom Bildungsstand zugänglich zu machen", erklärte der Präsident der Initiative D21, Hannes Schwaderer. Digitale Kompetenz sei eine Voraussetzung für den erfolgreichen Berufseinstieg und wichtig für Deutschland als Wissensgesellschaft.

Der Parlamentarische Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums Hans-Joachim Otto (FDP) kündigte an, mit der Initiative "Internet erfahren" noch mehr Menschen ins Netz bringen zu wollen. "Die Menschen müssen das Internet besser verstehen, um seine Risiken und seine Chancen zu erkennen und es sinnvoll nutzen zu können", sagte Otto.

53 Prozent für Wählen per Internet

Der Politiker kündigte an, das sogenannte e-government, also die Möglichkeit Behördenvorgänge im Internet zu erledigen, stärken zu wollen. Dies könne aber dauern. "Verwaltung ist träge. Wenn man sich anschaut, wer dort arbeitet, dann dauert das eben". Zurückhaltend äußerte sich Otto zur Möglichkeit, die Bürger bei Wahlen per Internet abstimmen zu lassen. "Da gibt es noch Sicherheitsbedenken, deswegen sind wir nicht euphorisch. Aber das wird kommen", sagte Otto. Im (N)Onliner Atlas gaben 53 Prozent der Befragten an, einen "großen Mehrwert" zu sehen, wenn sie im Internet abstimmen könnten.

Zahl der Internetnutzer in den Bundesländern

1.Bremen:80,2 Prozent (+ 6,0 Prozentpunkte*)
2.Baden-Württemberg:76,0 (+ 3,4)
3.Berlin:75,2 (+ 1,9)
4.Hamburg:75,0 (+ 2,7)
5.Hessen:74,2 (+ 3,2)
6.Niedersachsen:73,9 (+ 3,3)
7.Rheinland-Pfalz:72,9 (+ 6,4)
8.Nordrhein-Westfalen:72,4 (+ 3,1)
9.Schleswig-Holstein:72,2 (+ 1,3)
10.Bayern: 72,0 (+ 2,8)
11.Brandenburg: 67,8 (+ 1,3)
12.Sachsen: 65,8 (+ 0,7)
13.Saarland: 65,4 (+ 2,4)
14.Thüringen: 65,4 (+ 2,8)
15.Sachsen-Anhalt: 62,9 (+ 2,2)
16.Mecklenburg-Vorpommern:

*(im Vergleich zu 2009)

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(