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Abzocke im Web: Spammer versuchen es auch mit Liebe

Unverschämt günstige Kredite, Viagra und Raubkopien sind nicht die einzigen Lockmittel, die Spammer einsetzen. Immer häufiger tarnen sich Betrüger als einsame Seelen, die im Internet Kontakt suchen und vermeintlich Vertrauliches von sich preisgeben.

Im siebten Himmel warten nicht immer nette Menschen

Im siebten Himmel warten nicht immer nette Menschen

Wer sucht nicht die große Liebe? Genau diesen Wunsch von Millionen Menschen, versuchen Spammer und kriminelle Betrüger für ihre Zwecke auszunutzen. Inzwischen finden sich in jeder 25. Spam-Mail Angebote für eine Verabredung, wie die Sicherheitsfirma MessageLabs berichtet. Wer darauf eingeht, erhält nach kurzer Zeit eine Nachricht des Spammers, in der dieser dem Opfer vermeintlich Vertrauliches verrät. So werde versucht, eine soziale Bindung zum Opfer aufzubauen. Hat das funktioniert, dann verlangt der Spammer plötzlich Geld, zum Beispiel für seine kranke Familie oder um das Opfer möglichst schnell persönlich besuchen zu können.

Diese Art von Spam sei sehr persönlich, attackiere menschliche Gefühle und könne auch zum finanziellen Ruin führen, erklärte MessageLabs. Anfällig seien vor allem einsame und verletzliche Menschen. Bei unerwarteten Mails von unbekannten Absendern sei generell Misstrauen geboten. Schwierig sei das aber bei Kennenlern-Portalen, da sich Spammer nicht so schnell entlarven lassen, räumen die Experten ein. Diese präsentierten sich in den Dating-Portalen, um dort ihre Opfer zu finden. So hätten sich jüngst eine ganze Reihe japanischer Frauen zu Wort gemeldet, die vermeintlichen britischen Männern auf den Leim gegangen waren.

Lesen Sie dazu auch bei unserem Partner in der Schweiz, 20 Minuten Online: "Datenschutz ade: So wird man auf Twitter, YouTube und Flickr ausspioniert"

AP / AP
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