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Messe WWDC: Apple hat geliefert - aber anders als sonst

Apple hat auf seiner Hausmesse die Zukunft von iPhone, iPad und Co. gezeigt. Obwohl ein neues Feature nach dem nächsten abgefeuert wurde, hat sich Apple eigentlich stark zurückgehalten - um endlich an den vielen Problemen zu feilen.


Wenn zur eigenen Entwicklermesse WWDC lädt, ist der Ablauf immer recht klar. Knappe zwei Stunden lang wird auf der Bühne ein Feuerwerk an neuen Features abgebrannt. Als Bonus gibt es oft noch neue Hardware, das berühmte "One more Thing". Heute hat sich Apple damit zurückgehalten. Zwar gab es immer noch Dutzende, kleine Neurungen. Der große Knall blieb aber aus. Und das hatte gute Gründe.

Wohl mit keinem System hatte Apple bisher so viel Ärger wie mit dem aktuellen iOS 11 für und iPad oder macOS10.13 für die Mac-Rechner. Verständlicherweise sahen das viele Nutzer als Problem - und wohl auch Apple selbst. Wenn ein Wort den heutigen Abend zusammenfasst, dann ist das: Feintuning.

Apple macht seine Hausaufgaben

Statt das Betriebssystem schicker zu machen, wurde unter der Haube getüftelt. Nahezu alle Prozesse sollen auf iPhone und iPad bald besser laufen, die Lade- und Akkulaufzeiten dabei deutlich verbessert werden. Und das sogar bei Uraltgeräten wie dem iPhone 5s.  Sonst wirft Apple routiniert einige alte Geräte über Bord. Dieses Mal bekommen auch die ältesten iPhones und iPads mit iOS 11 zum Ende noch mal einen Geschwindigkeitsboost.

Statt mit überraschenden Neuerungen konnte Apple seine Fans heute vor allem mit Altbekanntem begeistern - weil die viele der laut und vehement gefordert hatten. Teilweise seit Jahren. Nun hat Apple zugehört und einige seiner größten Baustellen angepackt.

+++ Diese iPhones und iPads bekommen das neue iOS 12 +++

Neue Benachrichtigungen und ein Dark Mode

Da ist etwa das vermurkste Benachrichtigungs-System von iPhone und iPad. Statt ständig jede Nachricht einzeln eintrudeln zu lassen, fasst iOS 12 sie endlich wieder in Gruppen zusammen. Die hatte Apple mit iOS 11 unter großen Protesten rausgeworfen. Mit der Wiedereinführung wurden die gruppierten Nachrichten aber neu gedacht. So werden Notifications endlich nach Thema und nicht mehr dumpf nach App sortiert. Zudem kann man sie noch in der Benachrichtigungs-Zentrale abschalten. Nutzt man eine App gar nicht mehr, schlägt Siri irgendwann vor, die Meldungen abzuschalten.

Und wenn man beim Thema ist: Auch soll mächtig dazulernen. Mit dem System der Shortcuts kann man Siri beibringen, was man eigentlich von ihr erwartet. Etwa, dass man Musik eben bei Spotify hören will. Ganz ohne ihr das immer wieder sagen zu müssen. Außerdem kann man mehrere Aktivitäten zusammenfassen und mit einem einzelnen Befehl etwa das Licht dimmen und den Apple TV starten. Das Beste: Weil man den Befehl selbst bestimmen kann, hört endlich die Auswendig-Lernerei der albernen Roboter-Phrasen auf. Das Gespräch mit Siri wird so etwas natürlicher. Ob das im Alltag und auch auf Deutsch klappt, muss sich aber erst beweisen.

Auch viele weitere Funktionen wie die Freigabe von Facetime für Videotelefonie mit bis zu 32 Nutzern, der abgedunkelte Dark Mode für die Mac-Computer und die lange überfällige Überarbeitung des Mac App Store wurden von Fans sehnlichst erwartetet.

Apple Watch Walkie Talkie

Mit der Walkie-Talkie-Funktion bekommt die Apple Watch ein nettes, neues Feature. Viel wichtiger ist aber die Funktion, selbst zu erkennen, wann der Träger Sport macht

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Wichtiges im Hintergrund

Dass Apple trotzdem natürlich auch echte Neuerungen im Gepäck hat, war da fast unerheblich. Klar, die Initiative zur Digital Health und dem freiwilligen Verzicht auf das Smartphone ist lobenswert und im Alltag sicher sinnvoll. Auch Apples neues Herzensthema Augmented Reality hat mit ARKit 2 und dessen Features Multiplayer-Spielen, in denen alle dieselben digitalen Objekte sehen, ein neues Level erreicht. Und einige werden sicher auch die Animoji zu schätzen wissen, die "endlich" die Zunge herausstrecken können. So ganz ohne Action kann eine Apple-Show schließlich auch nicht sein.

Das wirklich Wichtige war aber die unglamouröse Detail-Arbeit - und das Signal an die Kunden, dass sie gehört werden. Neben der Kür darf man eben auch die Pflicht nicht vernachlässigen. 

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.