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Zwei neue Uhren Neue Farben, mehr Sensoren: Das unterscheidet die Apple Watch Series 6 vom Standard-Modell

Zwei neue Uhren: Neue Farben, mehr Sensoren: Das unterscheidet die Apple Watch Series 6 vom Standard-Modell
Apple hat erstmals zwei Modelle der Apple Watch vorgestellt: Die Series 6 soll mit weiteren Gesundheitsfunktionen und bunten Farben glänzen, die Apple Watch SE richtet sich an Einsteiger. Wir erklären, was beide Modelle unterscheidet. 

Den Großteil seiner Einnahmen generiert Apple nach wie vor mit dem iPhone. Doch im Schatten des Smartphones gibt es für die Kalifornier längst einen anderen Hoffnungsträger: die Apple Watch. Die Verkaufszahlen der smarten Uhr legen Jahr für Jahr zu, im vergangenen Weihnachtsquartal sollen Analystenschätzungen zufolge 13,8 Millionen Stück verkauft worden sein. Als Wachstumsmotor erwies sich vor allem die Entscheidung von Konzernchef Tim Cook, die Fitness- und Gesundheitsdienste der Apple Watch in den Vordergrund zu stellen.

Dass die Apple Watch längst mehr ist als ein Anhängsel für das Smartphone, demonstrierte das Unternehmen am Dienstagabend: Erstmals kam die Uhr nicht im Gepäck eines neuen iPhones, sondern war der Star des September-Events. Vorgestellt wurden gleich zwei neue Modelle.

Apple Watch Series 6: Es wird bunt

Das neue Flaggschiffmodell der Apple Watch ist die Series 6. Das neue Modell ähnelt äußerlich dem Vorgänger, wieder hat sie einen quadratischen Bildschirm mit abgerundeten Ecken in zwei Größen - 40 und 44 mm. Allerdings gibt es neue Farben:

Die Uhr bietet außerdem einige neue Funktionen: So kann die Apple Watch Series 6 neben dem Puls und den Herzströmen via EKG nun auch den Blutsauerstoffgehalt messen. Möglich macht dies ein verbesserter Sensor auf der Rückseite, der Infrarotlicht abgeben und messen kann. Laut Apple kann eine Blutsauerstoffmessung nicht nur weitere Einblicke beim Training geben, sondern auch helfen, eine Schlafapnoe zu diagnostizieren.

Im Inneren steckt der neue S6-Prozessor, dank dem die Uhr schneller auf Eingaben reagieren und eine bessere Akkulaufzeit bieten soll. Der Chip basiert auf dem A13-Bionic-Prozessor, der im iPhone 11 steckt, er wurde jedoch auf die Bedürfnisse der Uhr angepasst. So soll sich die Series 6 schneller aufladen lassen und bei einigen Workouts weniger Strom verbrauchen. Zusätzlich ist die Series 6 mit einem "dauerhaft aktiven" Höhenmesser ausgestattet. Der Always-on-Bildschirm soll im direkten Sonnenlicht mehr als doppelt so hell sein. Ein Novum bei der Apple Watch: Die Series 6 verfügt über den Ultrabreitband-Chip U1 und unterstützt erstmals 5-GHz-Wlan-Netze.

Die Apple Watch Series 6 gibt es ab 418,15  Euro und ist ab 18. September verfügbar.

Apple Watch SE: die Mittelklasse

Erstmals präsentierte Apple noch ein preiswerteres Modell: die Apple Watch SE. Sie ist ebenfalls in den Bildschirmgrößen 40 und 44 Millimetern verfügbar, jedoch nur in den "klassischen" Farben Space Grau, Silber und Gold. Im Gegensatz zur Series 6 ist die technische Ausstattung leicht abgespeckt. So steckt im Inneren der S5-Prozessor aus dem Vorjahresmodell, der Bildschirm kommt außerdem ohne die Always-on-Funktion. Zudem kann die Apple Watch SE kein EKG aufzeichnen, dank watchOS 7 ist sie jedoch in der Lage, den VO2-Max-Wert zu bestimmen. Allerdings kommen "derselbe Beschleunigungssensor, Gyrosensor und immer aktive Höhenmesser" wie in der Series 6 zum Einsatz, so Apple.

Die Apple Watch gibt es ab 291,45 Euro und ist ab 18. September verfügbar.

Die Apple Watch Series 3 bleibt als Einsteigermodell erhalten, sie kostet nun 213 Euro.

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watchOS 7

Beide Uhren haben das Betriebssystem watchOS 7 vorinstalliert. Die neue Software erlaubt es Nutzern, ihren Schlaf zu tracken und auszuwerten. Außerdem gibt es nun ein Tool, dass anhand der Bewegungen und des Geräuschs eines laufenden Wasserhahns erkennt, ob man sich die Hände wäscht. Außerdem werden mit watchOS 7 zahlreiche neue Ziffernblätter (sogenannte Watchfaces) eingeführt.

Ebenfalls neu: Nutzer können demnächst eine Apple Watch verwenden, auch wenn sie kein iPhone besitzen. Dafür muss die Uhr über das iPhone einer anderen Person gekoppelt und dort aktiviert werden. Der Dienst wird laut Apple in Zusammenarbeit mit der Telekom auch in Deutschland verfügbar sein.

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