HOME

Einführung von IPv6: Datenschützer warnen vor neuem Internetstandard

Ist die Anonymität der Internetnutzer künftig gefährdet? Datenschützer befürchten, dass der neue Internetstandard IPv6 die Identifikation von Usern erleichtert.

Mit dem seit Mittwoch geltenden neuen Internetstandard IPv6 sind nach Ansicht von Datenschützern Risiken verbunden. Mit dem neuen Standard könnten leicht die Profile von Nutzern ermittelt werden, warnte Schleswig-Holsteins Datenschutzbeauftragter Thilo Weichert in der "Frankfurter Rundschau". "Das Risiko steigt", sagte er. Mit dem neuen Standard könne jeder Internetnutzer eine eigene, feste IP-Adresse erhalten und sei damit identifizierbar.

Die Industrie sei sehr an festen IP-Adressen interessiert, um die anfallenden Informationen für Werbezwecke zu nutzen und mehr über die Nutzungsgewohnheiten ihrer Kunden zu erfahren, erklärte Weichert. Es drohe eine Auseinandersetzung zwischen den Verwertungsinteressen der Industrie an den zusätzlichen digitalen Spuren, die mit IPv6 möglich seien, und den Interessen von Datenschützern, Verbrauchern "und hoffentlich der Politik", erklärte Weichert.

Schaar mahnt zur Sorgfalt

Auch der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar forderte einen sorgfältigen Umgang mit dem neuen Standard. "Die nach dem neuen Internetprotokoll IPv6 vergebenen Internetadressen haben das Potenzial, zu Autokennzeichen für jeden Internetnutzer zu werden und zwar unabhängig davon, wie viele Geräte der Einzelne im Internet verwendet", erklärte Schaar in Berlin.

Um die technisch mögliche eindeutige Identifizierung jedes Internet-Teilnehmers zu verhindern und weiterhin eine anonyme Nutzung zu ermöglichen, können sogenannte Privacy Extensions in IPv6 genutzt werden. Dabei wird ein Teil der neuen IP-Adresse gewissermaßen ausgewürfelt.

Schaar erinnerte an die Empfehlungen des Deutschen IPv6-Rats, wonach es auch künftig keine persönliche Identifizierung aufgrund der IP-Adresse geben soll. "Die Datenschutzbehörden in aller Welt werden darauf achten, dass die entsprechenden Anforderungen in der Praxis beachtet werden", kündigte Schaar an. Der IPv6-Rat ist ein Forum der Internet-Wirtschaft mit Vertretern aus Wissenschaft und Verwaltung.

Weichert fordert dynamische Nummernvergabe

Bislang werden die IP-Nummern dynamisch vergeben, weil nicht ausreichend Adressen für alle Nutzer vorhanden sind. Daher weiß nur der Internetanbieter, welcher Nutzer sich zu einem bestimmten Zeitpunkt unter einer bestimmten IP-Adresse im Netz bewegt. Datenschützer Weichert dringt darauf, dass auch künftig die Nummern dynamisch vergeben werden, um die Anonymität im Netz zu bewahren. "Wir wollen die geltenden Standards von IPv4, die eine Identifizierung erschweren, deshalb fortschreiben", sagte Weichert der Zeitung.

Die Internet-Protokoll-Adressen stecken als eindeutige Adresse unter anderem hinter den gut merkbaren Webseiten mit Endungen wie .de oder .com. Die IP-Adressen nach dem alten Standard bestehen aus 32 Ziffern. Beim IPv6-Format besteht jede Internetadresse aus 128 Stellen. Dadurch sind 340 Sextillionen Adressen möglich - als Zahl: 340.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000. Deshalb müssen IP-Adressen auch nicht mehr mehrfach verwendet werden, wie es derzeit der Fall ist.

Zum internationalen "IPv6-Launch-Tag" wollen am Mittwoch nach Angaben des Verbands der deutschen Internetwirtschaft (eco) mehr als 1400 Unternehmen ihre Web-Angebote so auf den neuen Adressen-Standard IPv6 umstellen, dass diese mit dem neuen wie auch weiter dem alten Standard IPv4 erreichbar sind. Die Netzleitungen zu den Endkunden sind bisher erst zu einem kleinen Bruchteil auf IPv6 umgestellt. Daher beträgt der Anteil des mit IPv6 abgewickelten Datenverkehrs bislang nur knapp ein Prozent. Die Deutsche Telekom will nach jetziger Planung zum Jahresende ihren ersten Endkunden IPv6 bereitstellen.

mlr/AFP/DPA / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(