HOME

Video-Telefonie: Facebook bringt eigene Geräte auf den Markt - das steckt dahinter

Facebook will den Markt für Video-Telefonie aufmischen und hat dafür eigene Geräte auf den Markt gebracht. Die sind eine Mischung aus smartem Lautsprecher, Handy und Tablet. Doch die Konkurrenz ist mächtig.

Facebook bringt Portal und Portal+ auf den Markt

Facebook bringt Portal und Portal+ auf den Markt

Hersteller

Dass in den Markt für Hardware einsteigen könnte, hatte die Branche schon länger erwartet. Experten waren sich sicher, dass schon zur Entwicklerkonferenz im Mai 2018 die Geräte präsentiert hätten werden sollen. Doch dazu kam es nicht. Ob nun die Skandale um Cambridge Analytica der Auslöser waren, ist ungewiss. Sicher ist nun zumindest: Facebook verkauft jetzt selbst Geräte. Das Netzwerk hat an diesem Montag das sogenannte Portal und Portal+ vorgestellt.

Facebooks Portal soll die verbessern. Dabei sind die neuen Geräte mit schon auf dem Markt befindlichen vergleichbar. Sie besitzen einen Bildschirm (10,1 Zoll und 15,6 Zoll in der Plus-Version), sind mit Mikrofon, Webcam (12-Megapixel-Kamera mit 8-fachem Zoom) und smartem Lautsprecher ausgestattet. Das kennen User bereits von Amazons Echo Show oder Googles Home Hub. Facebook will mit seinen eigenen Geräten die Videotelefonie vorantreiben. Portal sei entwickelt worden, um sich den wichtigen Menschen im Leben näher zu fühlen, so Facebook in einer Mitteilung. Portal und Portal+ können automatisch Personen im Blickfeld der Kamera verfolgen und zoomen eigenständig auf deren Gesichter. 

"Bei Facebook bekommt man nie einen Konferenzraum. Und wenn, ist er viel zu groß oder viel zu klein. Man setzt ein paar Notizen auf das Whiteboard. Dann kommt jemand anders in den Raum, deswegen machst du ein Foto von den Notizen, das du nie wieder anschaust", sagt Andrew Bosworth, Vizepräsident bei Facebook für Virtuelle (VR) und Erweiterte Realität (AR). Eine Lösung könnten hier aus seiner Sicht virtuelle Konferenzräume sein, die an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können und sich nur durch eigenen Einfluss verändern. "Das ist dann tatsächlich besser als die echte Welt, zumindest ein bisschen", sagt Bosworth. "Nur bei den Interaktionen ist es noch nicht besser." Die Avatare sähen anders aus und hörten sich anders an. Auch die Umsetzung von Mimik sei noch ein Problem. "Aber die Technologie liegt am Horizont." Bei der Mimik forsche man beispielsweise an Sensoren, die auf das Gesicht gerichtet sind. Außerdem lasse sich auch die Stimmlage in eine gewisse Mimik umsetzen.

Facebook Portal: Kein Youtube und Instagram

Doch so ganz überzeugen die neuen Geräte nicht. Offenbar können nicht mal ganz normale Facebooknachrichten auf dem Gerät angezeigt werden, selbst dann nicht, wenn sie Videos enthalten.Einen Browser gebe es nicht und auch die Nutzung von Instagram sei nicht vorgesehen, schreibt "Golem". Musik kann Portal zwar von Spotify absspielen, von Music allerdings nicht. Und auch die Nutzung von Youtube sei nicht möglich.

Zunächst startet der Verkauf nur in den USA. Ob die Geräte auch auf den deutschen Markt kommen, ist bislang nicht bekannt. Das Standard-Gerät Portal kostet knapp 200 Dollar, Portal+ rund 350 Dollar.

Amazon Echo Hands On ausprobiert
kg
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.