HOME

Hashtag zur NSA-Affäre: Was sich #seitSnowden geändert hat

Verschlüsselung, ein mulmiges Gefühl am Telefon und Grüße an die NSA: Unter dem Hastag #SeitSnowden sammeln Twitter-Nutzer, was sich für sie ein Jahr nach den Snowden-Enthüllungen verändert hat.

Von Timo Brücken

Ein Jahr ist es her, dass Edward Snowden enthüllte, dass Geheimdienste wie die NSA versuchen, uns immer und überall zu überwachen. Er zeigte, dass ihnen das vielfach schon gelingt. Und dass die großen Internetunternehmen mehr oder weniger freiwillig dabei mithelfen. Aber was hat sich für uns verändert, in diesem einen Jahr seit Snowden? Diese Frage hat das ZDF auf Twitter gestellt. Und die Nutzer haben geantwortet - unter dem Hashtag #SeitSnowden.

Die Tweets verdeutlichen in wenigen Worten, was das Wissen über die allgegenwärtige Überwachung mit Menschen machen kann. Manche haben schlicht ein mulmiges Gefühl.

Die einen nehmen es mit Humor.

Die anderen treffen Vorsichtsmaßnahmen, wenn sie auf eletronischem Wege kommunizieren.

Früher hätte man sie dafür vielleicht belächelt oder als Spinner abgetan. Aber heute?

Und natürlich haben einige alles schon vorher gewusst.

Aber was hat sich denn nun wirklich konkret verändert? Manche glauben: leider nichts.

Zum Beispiel weil die falschen Fragen gestellt werden.

Oder die Enthüller gar nicht alles enthüllen.

Deswegen empfehlen gilt für einige jetzt: Seit Snowden? Nein, seid Snowden!

Themen in diesem Artikel