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Internet: Passagier-Infosysteme wachsen zusammen

Der Internet-Zugriff im Flugzeug soll Reisenden zukünftig eine durchgängige Informationskette bieten. Statt dem multimedialem Reisechaos gibt es dann Informationen aus einer Hand.

Das Reservieren und Reisen entwickelt sich für Fluggäste oft zum multimedialen Hürdenlauf: Flugpläne mit geheimnisvollen Kürzeln, Webseiten mit erdrückender Informationsflut und schließlich Spurts durch das Wirrwarr bunter Flughafenwegweiser sind an der Tagesordnung. Das soll der Internet-Zugriff im Flugzeug ändern. "Reisende sollen eine durchgängige Informationskette bekommen", beschreibt Christian Klick, Sprecher des Airline-Verbundes Star Alliance, den Trend.

Auch wenn die 16 Mitglieder des Bündnisses einzeln entscheiden, wann und wie sie Onboard-Internet einführen, gibt es eine gemeinsame Gesamtlinie. "Fliegt ein Passagier von Rio nach Tokio, dann bekommt er auf seinem Taschencomputer oder Laptop ständig aktuelle Infos über Anschlüsse, Service und seine Reiseziele", erläutert Klick die Zukunftsideen.

Einchecken per Handy

Grundsteine sind gelegt: So können Reisende den Flugplan der gesamten Allianz schon heute von der Star-Alliance-Webseite herunterladen. Dieser wird ständig aktualisiert. Außerdem ist der Datenaustausch zwischen den Gesellschaften durch ein eigenes Netzwerk "StarNet" bereits standardisiert. Zukünftig könnte ein Fluggast also per Handy einchecken und sein Essen aussuchen, erfährt kurzfristig von Verspätungen und bekommt Hinweise zum geänderten Abfluggate. Beim Landeanflug erscheint dann auf dem Bildschirm der individuelle Umsteigehinweis.

Erolgreicher Test

Der Wettbewerb ums fliegende Internet hat gerade erst begonnen. Bisher haben beispielsweise Lufthansa und die skandinavische SAS angekündigt, das System der Boeing-Tochter Connexion in ihre Langstreckenflotte einzubauen. Fluggäste können damit im Web surfen und sich auch in Firmennetze einloggen. Lufthansa probierte das Angebot im Frühjahr an Bord einer Boeing 747-400 auf der Strecke zwischen Frankfurt und Washington aus. "Manche Passagiere waren am Ende der Testphase enttäuscht, wenn die Maschine mal nicht im Einsatz war", beschreibt Firmensprecher Michael Lamberty den Erfolg des Projektes.

In den kommenden Monaten rüstet die Gesellschaft ihre Airbus A330, A340 und Boeing 747 mit dem System aus. Den Linienbetrieb des "FlyNets" soll im März 2004 ein Airbus A340 über dem Nordatlantik eröffnen. Auch British Airways hat den Breitband-Zugang von Connexion an Bord eines Jumbos schon erprobt. Lukrativ ist der Service vor allem bei der Konkurrenz um zahlungskräftige Geschäftsreisende.

Großer technischer Aufwand

Eine Alternative zum technisch relativ aufwändigen Connexion-Konzept kommt von der Firma Tenzing. Der Service nutzt für den E-Mail und SMS-Versand bereits im Flugzeug installierte Satellitenantennen. Große Datenmengen kann das System derzeit noch nicht übertragen. Virgin Atlantic und Cathay Pacific haben die Technik bereits in einigen Maschinen an Bord.

Airfone in Amerika

Mehrere amerikanische Gesellschaften wie American, Continental oder United bieten auch Datentransfer mit dem so genannten Airfone an. Dieses Telefonnetz mit mehr als 100 Bodenstationen in Nordamerika ging in den achtziger Jahren in Betrieb. Über den "JetConnect"-Service ist dabei auch der E-Mail- und Mitteilungsversand möglich.

Erleichteung für das Personal

Vom digital vernetzten Flugzeug profitiert auch die Besatzung. Momentan müssen sich Stewardessen und Purser mit langen Papierlisten herumschlagen, wenn es um Menüs oder andere Sonderwünsche der Passagiere geht. Künftig signalisiert ein Blick auf den Bildschirm, dass der Gast auf Platz 42C in Frankfurt den Umsteigeflug nach Brüssel erreichen möchte, Vielfliegerstatus hat, vegetarisch speist und am liebsten Weißwein trinkt.

Beim Surfen im Flugzeug wird von den Passagieren aber auch Verantwortungsbewusstsein erwartet: Während die Airlines bei der Filmauswahl darauf achten, dass Katastrophenstreifen nicht an Bord kommen, bleibt der Zugang zu Webseiten wie www.airdisaster.com frei.

Heiko Stolzke / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.