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Messe "Build": Alexa, Android und die Cloud: Microsoft lässt Windows verschwinden

Bei der Eröffnungsrede der Microsoft-Messe "Build" kam Windows kaum vor - die Konkurrenten aber umso mehr. Das ist kein Zufall.

Microsoft Build Nadella

Microsoft-Chef Satya Nadella hatte bei der Eröffnungsrede der "Build" viel zur Cloud und der Zukunft des Computers zu sagen - und sehr wenig zu Windows

Hersteller

Es gab eine Zeit, da waren Computer gleichzusetzen mit . Apples Macintosh-Rechner waren teuer und exotisch, Linux für Normalnutzer viel zu kompliziert. Seitdem ist viel passiert - und selbst Microsoft scheint Windows nicht mehr besonders wichtig zu finden. 

Stattdessen ging es bei der Eröffnungs-Präsentation zu Entwicklermesse "Build" dieses Jahr um fast alles - außer um Windows. Das ist kein Zufall, wie Chef Satya Nadella klar machte. Microsofts Vision des Computers habe sich von einzelnen Geräten gelöst, erklärte er etwa zur Halbzeit. Die Nutzer sollten ihre Daten stattdessen immer zur Hand haben, egal, mit welchem Gerät sie darauf zugreifen.

Service statt Betriebssystem

Was das bedeutet, wurde ebenfalls gezeigt. Microsofts Assistentin Cortana wurde da aufgefordert ein Meeting zu starten und machte gleich den passenden Raum klar. Auf dem dort installierten Riesenbildschirm erschienen die passenden Daten, per Sprachsteuerung wurden die Teilnehmer erkannt und live die Gespräche in geschriebenen Text umgewandelt. So konnten auch die Kollegen mitarbeiten, die nicht vor Ort waren. Statt jeweils an einen Laptop gefesselt zu sein, arbeiteten alle zusammen in der intelligenten  . Der Computer wird zu einem Zugriffsgerät unter vielen.

Wie unwichtig Windows da wird, zeigt schon der Name: Windows 10, Office 365 und die Cloud verschmolzen bei Microsoft schon im letzten Jahr zu einem einzigen Dienst namens Microsoft 365. Und der lässt sich eben auch auf einem oder einem Android-Smartphone problemlos nutzen. Die früher so wichtigen Marken Office und Windows lösen sich dahinter quasi auf. 

Alexa und Cortana werden Freunde

Ein weiterer radikaler Schritt ist die Integration von Assistentin Alexa. Was man als ein Eingeständnis des Scheiterns der eigenen Assistentin Cortana verstehen könnte, ist eigentlich ein sehr smarter Deal für beide Seiten. Cortana ist längst mehr als eine Sprachassistentin, organisiert den Tag, besorgt auf Anfrage Dateien, erstellt Termine und sortiert Dateien.

Damit kennt sie den Nutzer theoretisch sehr gut, kann diese Stärke aber nicht ausspielen, weil sie an den PC gebunden ist. Jetzt kann man die Daten auch über einen Amazon Echo aufrufen und bearbeiten - ganz nach dem Prinzip des gerätelosen Computers. Amazons Seite des Deals: Alexa kommt auf jeden Windows PC. Ein gutes Geschäft für beide.

Windows ist noch nicht am Ende

Microsofts Schritte sind nur konsequent. Die Zeiten, als Nutzer regelmäßig neue Windows- oder Office-Versionen kaufen wollten, sind lange vorbei. Das Smartphone hat bei vielen Menschen schon lange den PC als wichtigstes Gerät abgelöst - und Microsoft hat den Kampf gegen die starken Konkurrenten verloren. 

Kein Wunder, dass sich Microsoft auf die Entwicklung von Diensten konzentriert, die unabhängig vom Betriebssystem genutzt werden können. Zumal man mit den regelmäßigen Abos mehr einnimmt, als mit gelegentlichen Verkäufen von Windows oder Office. Letztes Jahr wurde Windows Phone ganz offiziell beerdigt, selbst der Entwicklungs-Chef nutzte lieber Android. Auch Microsoft 365 soll nun besser mit dem einstigen Konkurrenzsystem zusammenarbeiten.

So ganz hat man Windows natürlich nicht vergessen. Am zweiten Tag der "Build" wird Betriebssystem-Chef Joe Belfiore auf der Bühne die Neuerungen zu Microsoft 365 verkünden, dabei wird man sicher auch etwas zu Windows zu sagen haben. Der einstige Superstar unter den Betriebssystemen ist ganz sicher noch lange nicht am Ende. Für die Hauptrolle reicht es aber nicht mehr.

Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.