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Nach Hack bei Jennifer Lawrence: Apple schließt Sicherheitslücke in iCloud

Hacker haben Hunderte intime Aufnahmen von Hollywood-Stars wie Jennifer Lawrence erbeutet. Apple hat nun reagiert und offenbar eine Sicherheitslücke im Online-Datenspeicher iCloud geschlossen.

Am Sonntag haben Hacker Dutzende Nacktbilder von Prominenten im Netz veröffentlicht, darunter von Hollywood-Schauspielerin Jennifer Lawrence, der Fußballerin Hope Solo oder von Topmodel Kate Upton. Die Echtheit der Fotos wurde mittlerweile von vielen Betroffenen bestätigt. Laut "Buzzfeed" nutzten die Hacker eine Schwachstelle im Online-Speicherdienst iCloud aus.

Ein Programmierer vermutet auf dem Software-Portal "GitHub", dass die Sicherheitslücke in der Funktion "Find my iPhone" steckte, mit dem das Gerät nach einem Verlust über das Internet lokalisiert werden kann. Damit sei es möglich gewesen, in kurzer Zeit eine Liste von populären Passwörtern durchzuprobieren, bis eines zu dem gewünschten Account passe. In der Techszene nennt man dieses Verfahren "Brute Force" ("rohe Gewalt").

Die US-Seite "TheNextWeb" konnte das Skript ausprobieren und die Sicherheitslücke bestätigen. Mittlerweile sei die Lücke von Apple aber unter Hochdruck geschlossen worden. Immer mehr User melden auf "Reddit", dass sie ihre eigenen Konten nicht mehr mit dem Skript knacken können. Apple hat sich bislang nicht zu dem Vorfall geäußert.

cf