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Neuer Suchindex "Caffeine": Google füllt Koffein in den Tank

Google hat seiner Suchmaschine einen neuen Motor eingebaut: "Caffeine" heißt das neue Indizierungssystem, das ständig neue Webinhalte erfasst. Die Suche soll schneller, besser und vor allem aktueller werden - verspricht Google.

Von Ralf Sander

Google ist auf Droge: Der Internetgigant hat der Technik in seiner Suchmaschine eine Ladung Koffein verpasst: "Caffeine" heißt die jetzt in Betrieb genommene Indizierungssystem, mit dem Google das World Wide Web erfasst. Für den Nutzer ändert sich auf den ersten Blick nichts, Bedienung und Aussehen der Seite bleiben gleich. Die Suchergebnisse allerdings werden eine neue Qualität erreichen - verspricht zumindest Google.

Der neue Index sei mehr als 70 Prozent aktueller als sein Vorgänger und die bisher größte Sammlung von Webinhalten, schreibt Software-Ingenieurin Carrie Grimes im offiziellen Google-Blog.

Hohes Tempo

Viel schneller als bisher werden Webinhalte nach ihrer Veröffentlichung von der Suchmaschine erfasst und in die Datenbank übernommen. Denn wer eine Internet-Suchmaschine nutzt, durchforstet dabei nicht live das eigentliche Internet. Vielmehr wird in einem Webindex gesucht - so wie in dem Verzeichnis eines Buches, in dem man über Stichwörter die gewünschten Informationen findet.

Google hat diese Technik komplett überarbeitet. Früher sei ein großer Teil des gesamten Index nur alle paar Wochen aktualisiert worden. Der "Googlebot" - die Software, die durchs Web streift und Inhalte erfasst - hat bisher zunächst Informationen gesammelt, dann in einem Durchgang verarbeitet und im letzten Schritt in die Datenbank überspielt. Mit "Caffeine" wird das Web nun in kleinen Portionen analysiert und sofort in den Suchindex geschrieben, der so kontinuierlich aktualisiert wird. Hunderttausende Webseiten können laut Google auf diese Weise parallel verarbeitet werden.

Ungeheure Datenmengen

"Caffeine" ist außerdem darauf ausgelegt, stark zu wachsen. Bisher ist die der neue Index ungefähr so groß wie der alte: Rund 100 Millionen Gigabyte belege die Datenbank im Moment, schreibt Google-Entwicklerin Grimes. Das entspreche rund 625.000 iPods (in der Classic-Version mit 160 GB Speicher) mit dem größten Speicherplatz. Und täglich kommen riesige Datenmengen hinzu. Das neue Indexierungssystem wurde nötig, um mit den Entwicklungen im Netz Schritt zu halten. Nicht nur die Zahl der Inhalte im Netz steige ständig, auch die durchschnittliche Webseite werde durch Videos, Bilder, Nachrichten und Aktualisierungen in Echtzeit immer inhaltsreicher. "Caffeine" kann, so Google, komplexere Zusammenhänge erkennen und mehr Verknüpfungen zwischen Informationen als bisher herstellen. Erhofftes Ergebnis: bessere Suchtreffer.

Dass sich etwas verändert hat, sieht der aufmerksame Nutzer zunächst anhand der Zahlen, die Google zu einer Suchanfrage ausspuckt. Zu Beginn der Testphase von "Caffeine" hatte der IT-Blog "Mashable" einige Vergleichstests durchgeführt und festgestellt, dass mit Caffeine die Anzahl der Treffer drastisch ansteigt, während die für die Suche benötigte Zeit sich sichtbar reduziert. Allerdings ist es dem Normalnutzer egal, ob er in 0,24 Sekunden 20 Millionen Treffer zum Thema "Hund" findet, oder ob er 0,4 Sekunden auf 15 Millionen Ergebnisse warten muss. Interessant sind nur die ersten Treffer. Und die sollen, verspricht Google, besser denn je das zeigen, was wir wirklich suchen.

mit APN
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(