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Skurriles in Google Street View: Wahnsinn am Straßenrand

Google Street View zeigt die Welt auf ganz besondere Weise: Wer ein wenig in dem Angebot herumreist, findet kuriose Aufnahmen.

Um die Welt zu fotografieren, fährt Google mit speziellen Fahrzeugen durch die größten Städte vieler Länder. Mit den Aufnahmen von Straßenzügen füttert der Betreiber der größten Suchmaschine der Welt den eigenen Kartendienst Maps. Mit Street View macht sich Google nicht nur Freunde. Gerade in Deutschland hagelt es Kritik von Datenschützern und Politikern. Fernab aller Bedenken zeigt Street View aber auch lustige und kuriose Szenen. Einige dieser Aufnahmen entstanden per Zufall, in anderen steckte sicher eine lange Vorbereitungszeit. Sehenswert sind sie alle. Gehen Sie mit stern.de auf eine ganz besondere Entdeckungsreise.

Das (nicht wirklich) tote Mädchen

Geschockt waren die Bewohner der Middle Road im Stadtteil St. John's der mittelenglischen Stadt Worcester, als sie ihr Viertel bei Google Street View begutachteten. Am Straßenrand liegt - online immer noch sichtbar - ein Mädchen auf dem Bürgersteig. Gesicht nach unten, die Schuhe neben den Füßen. Hat Google das Opfer eines Gewaltverbrechens fotografiert? Nein, sondern einen Scherz. Die damals neunjährige Azura Beebeejaun spielte "toter Mann", um ihre Freunde zu erschrecken, als das Street-View-Auto vorbeikam.

Der dreibeinige Mann

Über dreibeinige Hunde in Westernkneipen gibt es Witze. Aber in Sizilien sollte man nicht unbedingt über das dritte Bein eines Mannes lachen ...

Hai-Alarm im Königreich

Ein Hai im Hausdach? Aber ja doch: In Oxford kann man das Raubtier aus Fieberglas in der New High Street bestaunen. Doch bei dem Fisch handelt es sich nicht um ein Statement gegen Google Street View, sondern um eine inzwischen sehr bekannte Sehenswürdigkeit, mit der man einst gegen Nuklearwaffen protestieren wollte.

Da legst di nieder!

Schadenfreude ist manchmal doch die schönste Freude. Etwas, dass uns allen schon passiert, ereilt hier ein Schulmädchen in Santa Catarina in Mexiko: Es macht sich am Straßenrand lang

Der Van brennt!

Vielleicht ist es ein Unfall, vielleicht grillt dort auch nur jemand ... Wir wissen leider nicht, warum dieser Van in Flammen steht. Überraschend ist jedenfalls der Ort des Geschehens. Brennende Lieferwagen würde man eher an sozialen Brennpunkten erwarten als in dieser sterilen Vorstadtidylle von Toronto in Kanada.

Tauch-Kumpels

In Norwegen scheinen einige Männer das Sonnenbad im Neoprenanzug sehr zu genießen. Doch lange bleiben diese Jungs nicht sitzen: Wer bei Street View mithilfe der Maus östlich in die Rugdeveien abbiegt und sich dann umdreht, sieht, wie die beiden Straßen-Taucher das Google-Fahrzeug verfolgen.

Zurück in die Zukunft

Diese Garage könnte die Werkstatt von Doc Emmet Brown sein, dem durchgeknallten Erfinder aus der Filmtrilogie "Zurück in die Zukunft". Denn da steht doch eindeutig der Fluxkompensator, der das Zeitreisen überhaupt erst möglich gemacht hat. Aber vielleicht passiert dort auch etwas anderes sehr Merkwürdiges.

Sherlock Holmes

Wie kommt es eigentlich, dass der erfundene Detektiv Sherlock Holmes dem Google-Auto zuwinkt? Elementar, mein lieber Watsòn: Es handelt sich ganz eindeutig um einen geheimen Scherz für Google Street View

Bitte Geduld mit dem Brautpaar

Man heiratet schließlich (wahrscheinlich nicht) nur einmal, und dann muss die Welt halt mal warten. Obwohl: Angesichts des ungeheuren Kitschfaktors dieser Hochzeitskutsche werden die in ihrem Fortkommen behinderten Autofahrer sicher besonders langsam fahren, um sich den Albtraum in rosa und weiß genüsslich aus der Nähe anzuschauen

Bitte lächeln für Google

Google-Mitarbeiter haben zwar angeblich einen der besten Arbeitsplätze der Welt, für Google Street View geht die Mannschaft aber auch gerne mal auf die Straße. Wer sich die Googles genauer anschaut, wird sich über die Arbeitskleidung einiger Kollegen allerdings wundern