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Android-Miterfinder: Google verliert sein Smartphone-Hirn

Andy Rubin, der als Vater des dominierenden Smartphone-Betriebssystems Android gilt, hat Google verlassen. Rubin, der zuletzt ein Roboter-Projekt anführte, startet nun einen Inkubator für Startups.

Andy Rubin, der als Vater des dominierenden Smartphone-Betriebssystems Android gilt, hat Google verlassen. Rubin, der zuletzt ein ambitioniertes Roboter-Projekt anführte, startet nun einen Inkubator für Technik-Startups.

Das berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf den Internet-Konzern und die Manager.

Google hatte die von Rubin mitgegründete Firma Android 2005 gekauft. Auf Basis der Software wurde ein Smartphone-Betriebssystem entwickelt, das der Konzern Geräteherstellern kostenlos zur Verfügung stellte. Android hatte zuletzt einen weltweiten Marktanteil von mehr als 80 Prozent.

Rubin war im Frühjahr 2013 als Android-Chef von Google-Manager Sundar Pichai abgelöst worden. In diesem Jahr wurde bekannt, dass er ein Projekt zur Roboter-Entwicklung leitet, für das Google mehrere Spezialunternehmen kaufte.

Nach einer Erhebung der Marktforschungsfirma IDC wurden im vergangenen Jahr 497 Millionen Android-Smartphones ausgeliefert. Im Jahr zuvor waren es erst halb so viele Geräte. Der Marktanteil stieg demnach auf 69 Prozent, während Apple mit seinem iPhone bei 19 Prozent stagnierte. Android-Geräte kommen von diversen Herstellern in vielen Preislagen, allen voran von Samsung , aber auch HTC, LG oder der Google-Tochter Motorola.

nck/DPA / DPA
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