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"Knives out": Regisseur verrät: Darum haben Schurken in Serien und Filmen keine iPhones

Das iPhone und Mac-Rechner finden sich in unzähligen Filmen und Serien. Doch selten sind sie das Gerät der Wahl für die Bösewichter. Der Regisseur von "Knives Out" verriet nun, warum das so ist.

Apple - iPhone x - Probleme bei Anruf

Apples iPhone X zählt zur Edelklasse der Smartphones. Beim Telefonieren mit den teuren Geräten gibt es offenbar jedoch oft Probleme.

Getty Images

Computer und vor allem Smartphones sind aus dem modernen Leben nicht mehr wegzudenken - und spielen entsprechend auch in Filmen und TV-Serien eine wichtige Rolle. Vor allem das iPhone ist dort immer wieder zu sehen. Doch nicht jeder darf auf der Leinwand damit herumlaufen, verriet nun Regisseur Rian Johnson.

In einem Hintergrund-Video zu seinem Film "Knives out" sollte er eigentlich für "Vanity Fair" einige spannende Einblicke in den Aufbau von Szenen, die Arbeit mit den zahlreichen Stars und die Ideen hinter dem Film geben. Klassisches DVD-Bonusmaterial eben. Doch ganz nebenbei ließ Johnson eine kleine Bombe platzen.

Keine iPhones für Schurken

Dabei wollte er nur sein Kulissen-Team loben. Das habe immer kleinlichst darauf geachtet, dass auf den zahlreichen Smartphone-Screens immer die passende Uhrzeit für die entsprechende Szene zu sehen war, freut sich Johnson im Clip. Dann fällt ihm das iPhone-Detail ein. "Ich sage es jetzt einfach, es ist wirklich interessant: Apple erlaubt einem, das iPhone zu benutzen. Aber - und das ist sehr relevant für Mystery-Filme - Bösewichte dürfen nicht mit iPhones gefilmt werden", verriet der Regisseur. 

Schnell wird ihm bewusst, was er hier gerade verraten hat. Dass Apple sauer sein könnte, sorgt ihn aber offenbar nicht. "Jeder Filmemacher, der einen heimlichen Bösewicht in seinem Film hat, wird mich nun töten wollen", feixt Johnson. Schließlich kann man sich als Zuschauer bei den iPhone-Nutzern sicher sein, dass die keine Fieslinge sind.

Apple hat sich bisher nicht zu Johnsons Theorie geäußert. Tatsächlich scheint Apple in Hinweisen zur Nutzung seiner Marken darauf hinzuweisen, dass Apple bei Benutzung der Markensymbole stets im positiven Licht dargestellt sein muss, berichtet "Macrumors".

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Auch Bösewichter mögen Apple

Besonders eng scheint das der Konzern aber nicht zu sehen. So nutzen sowohl die Hauptfigur des aktuellen Netflix-Hits "You", als auch etwa Kevin Spaceys Figur Frank Underwood aus "House of Cards" ein iPhone. Beide sind - obwohl sie die Hauptfiguren der Shows sind - kaum als Helden zu bezeichnen, schaden anderen Figuren und gehen wortwörtlich über Leichen. 

Apple ist mit seinem Sponsoring nicht alleine. Auch Microsoft-Produkte wie Surface-Tables tauchen in auffällig vielen Serien auf. Samsung und Sony versuchten ihrerseits, sich für viel Geld als neues Telefon-Ausstatter für James Bond einzukaufen. Und auch Autohersteller helfen den Studios gerne mit schicken Wagen aus.

Quelle: Vanity Fair (Youtube), Macrumors

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