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"Speicher voll" Mit dieser witzigen Werbung stichelt Google gegen iPhone-Nutzer

Google stichelt gegen iPhone-Nutzer mit zu wenig Speicherplatz
Google stichelt gegen iPhone-Nutzer mit zu wenig Speicherplatz
© Google
Nutzer eines 16-GB-iPhones kennen das: Man drückt den Kamera-Auslöser, plötzlich ist der Speicher voll. Google nimmt dieses Phänomen nun mit einer witzigen Werbung aufs Korn.

Die meisten Besitzer eines 16-Gigabyte-iPhones können vermutlich ein Lied davon singen: Man will gerade mit der Kamera ein Foto knipsen, plötzlich poppt eine Warnmeldung auf. "Speicher fast voll". Dann bleibt einem nichts weiter übrig, als Platz freizuschaufeln - entweder löscht man ein paar Fotos oder gleich eine Handvoll Apps.

Google wirbt für Fotodienst

In einem neuen Werbespot, der während der Berichterstattung der Olympischen Spiele in Rio bei NBC ausgestrahlt wurde, nimmt Google nun dieses Phänomen aufs Korn. In dem knapp einminütigen Clip sind Menschen zu sehen, die gerade einen besonderen Moment mit ihrem iPhone festhalten wollen - etwa das Auspusten einer Geburtstagstorte, ein Gruppenselfie mit den besten Freundinnen oder das Video eines Fallschirmsprungs -, doch immer wieder wird die Aufnahme wegen mangelnden Speichers abgebrochen.

Am Ende macht der Konzern auf den hauseigenen Dienst Google Fotos aufmerksam: "Nimm so viele Fotos auf wie du willst, ohne dass der Speicherplatz knapp wird", heißt es in dem Werbeclip. Google Fotos wurde im vergangenen Jahr runderneuert und bietet unendlich viel Cloud-Speicherplatz für Fotos (bis zu 16 Megapixel Auflösung) und Videos (bis zu 1080p, Full HD). Google Fotos kann sowohl von iOS- als auch Android-Usern verwendet werden.

Apple will 16-GB-iPhone abschaffen

Sollten sich die Gerüchte bewahrheiten, wird Apple mit der nächsten iPhone-Generation (iPhone 7 oder iPhone 6SE) das 16-Gigabyte-Modell abschaffen. Das Einstiegsgerät wird mit 32 Gigabyte dann doppelt so viel Speicherplatz bieten. Einen erweiterbaren Speicher via microSD, wie ihn viele Android-Geräte bieten, wird aber auch das nächste iPhone nicht haben.

Das nächste iPhone soll außerdem wasserdicht sein, einen schnelleren Prozessor und eine bessere Kamera haben, außerdem wird die Klinkenbuchse gestrichen. Kopfhörer werden dann entweder via Lightning-Kabel, einem passenden Adapter oder via Bluetooth mit dem Gerät gekoppelt.


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