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Smartphone-Konkurrenz: iPhone X verkauft sich schlechter als gedacht - das stellt Samsung vor Probleme

Das iPhone X scheint nicht der Hit zu sein, auf den Apple gehofft hat. Probleme macht das aber nicht nur dem Konzern selbst. Auch Konkurrent Samsung muss sich plötzlich Sorgen machen.

iPhone X

Das iPhone X sollte nicht nur Apple, sondern auch Samsung satte Gewinne einbringen

Es sollte der Befreiungsschlag werden: Das X ist Apples innovativstes Smartphone seit Jahren. Mit seinem fast randlosen Display, der Gesichtserkennung Face ID und dem Schritt zu einem OLED-Display hat Apple seinem neuen Spitzenmodell gleich eine ganze Reihe größerer Neuerungen spendiert. Doch trotz Rekordumsätzen im letzten Quartal 2017 scheint sich das iPhone X nicht so gut zu verkaufen wie erhofft.

Die Nachfrage nach dem iPhone X ist nach anfänglichem Hype deutlich abgekühlt. Apple hat bereits die Bestellungen nach Bauteilen zurückgefahren, melden verschiedene Analysten unter Berufung auf Zulieferer. Und auch Apple selbst hatte in seinem jüngsten Quartalsbericht vor sinkender Nachfrage gewarnt. Das bringt auch in die Bredouille.

+++ 1319 Euro: Erfahren Sie hier, warum nur Apple sich ein Smartphone zu diesem Preis leisten kann +++

Samsung plante Milliardeneinnahmen mit iPhone X

Das berichtet die asiatische Finanzseite "Nikkei" in einer aktuellen Analyse. Was viele nicht wissen: Apple baut seine Bildschirme - wie viele seiner Bauteile - nicht selbst, sondern kauft sie von Drittanbietern. Und Samsung konnte als einziger die hohen Qualitätsansprüche des iPhone-Konzerns an OLED-Displays erfüllen. Eine gigantische Einnahme-Chance für die Koreaner - die nun nach hinten loszugehen scheint.

Eigentlich versprach der Deal Samsung fette Gewinne. Knapp 93 Euro zahlt Apple nach Berichten pro geliefertem Display. Damit ist es das mit Abstand teuerste Bauteil des iPhone X, sämtliche übrigen Teile zusammen kosten nur knapp das Doppelte. Das ebenfalls von Samsung gefertigte LCD-Display des iPhone 8 kauft Apple nur für etwa 45 Euro. Bei über 130 Millionen erwarteten Verkäufen hätte das iPhone X dem Konkurrenten Einnahmen in Milliardenhöhe eingebracht. Die hohen Erwartungen rächen sich nun.

OLED auf Halde

Um Apples gigantische Aufträge zu erfüllen, hatte Samsungs Displaysparte sogar die Produktion erweitert, nun bleibt man auf der Überproduktion sitzen. Dem Bericht zufolge versucht man verzweifelt, Abnehmer dafür zu finden. Das liegt auch daran, dass der Bedarf an teuren OLED-Displays im übrigen Markt gering ausfällt. Die Bauteile treiben die Kosten von steil nach oben, während die Kunden immer weniger zu zahlen bereit sind. Die meisten Smartphone-Hersteller meiden daher den Wechsel, setzen weiter auf die kostengünstige LCD-Technologie.

Während die Nachfrage nach OLED bei Smartphone-Herstellern eher sinkt, steigt die Konkurrenz. Neben dem anderen OLED-Giganten LG, der ebenfalls seine Kapazitäten erweitert, droht sie vor allem durch chinesische Unternehmen. Deren eigenentwickelte OLEDs können zwar nicht mit der Qualität von Samsung oder LG mithalten, kosten dafür aber auch nur einen Bruchteil. So können sie auch in vergleichsweise günstigeren Smartphones wie dem Oneplus 5T (hier bei uns im Test) verbaut werden.

Als Antwort auf die größere Konkurrenz sollten sich die Hersteller auf biegbare OLEDs konzentrieren, empfiehlt Nikkei. LG hat solche Displays bereits im Portfolio, zeigte zur CES im Januar etwa einen einrollbaren Fernseher. Samsung soll an einem Smartphone mit Faltdisplay arbeiten. Als nächster Hoffnungsträger kommt aber erst einmal das Galaxy S9. Samsungs neues Spitzenmodell wird am 25. Februar vorgestellt. Was man schon zu dem Gerät weiß, erfahren Sie hier.

CES 2018: Diese vier Fernseher zeigen, was dieses Jahr noch Großes kommt
LG Display CES 2018

LG Display - der Fernseher verschwindet

Was LG zu zeigen hatte, verblüffte selbst Technik-verwöhnte Journalisten: Der Konzept-Fernseher LG Display lässt sich komplett in die kleine Box am Fuß einrollen - und dominiert so nicht das Wohnzimmer, wenn man ihn nicht braucht. Der Clou: Selbst teilweise eingerollt kann das Display noch relevante Informationen anzeigen, wie rechts zu sehen ist. Wann das Modell erscheinen und was es kosten soll, ist aber noch unklar.

Da erschien das andere Rekord-Modell dann fast nur als Bonus: Mit 88 Zoll hat LG den bisher größten OLED-TV gezeigt. Hier erfahren Sie mehr.

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Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.