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Smartphone Nexus 6 im Test: Größe allein ist kein Argument

Mit dem Nexus 6 hat Google sein neues Vorzeige-Smartphone vorgelegt. Fühlt sich der 6-Zoll-Brocken nach einigen Tagen weniger riesig an? Der stern hat es getestet.

Von Malte Mansholt

Bereits seit längerem wachsen die Smartphones immer weiter: Alle Hersteller haben mittlerweile ein sogenanntes Phablet im Angebot, also ein Gerät zwischen Telefon und Tablet. Die meisten haben eine Display-Diagonale um die 5,5 Zoll, Googles gemeinsam mit Motorola entwickeltes Smartphone Nexus 6 ist mit seinem 6 Zoll großen Display ein besonders großes Exemplar. Vielleicht nur eine Frage der Perspektive, schließlich galt vor wenigen Jahren bereits 5,2 Zoll als unpraktisch groß. Die Frage, die sich stellt, lautet daher: Ist die Größe nur eine Frage der Gewöhnung oder ist das Ende der Fahnenstange langsam erreicht?

Privat nutze ich ein Oneplus One, mit seinem 5,5-Zoll-Display bereits ein großes Smartphone. Als ich im Sommer vom #link;v;iPhone 4S# mit seinen 3,5 Zoll wechselte, ging die Umstellung sehr schnell, bald erschien das iPhone schlicht winzig.

Beim Nexus ist der erste Eindruck ähnlich: "Puh, ist das riesig". Doch auch nach einer knappen Woche wird der Riese nicht kleiner. Bemerkenswert, denn eigentlich ist der Unterschied gar nicht so groß. Durch die schmalen Ränder hat das Nexus 6 nur knapp über einem halben Zentimeter mehr Diagonale. Auch passt es weiter gut in die Hosentasche und lässt sich mit meinen recht großen Händen gut bedienen. Und trotzdem: Es ist und bleibt riesig.

Großes Display mit Schwächen

Wirklich schade ist, dass das Mehr an Fläche kaum erkennbare Vorteile bringt. Natürlich bietet das Display mehr Platz. Da das Nexus aber anders als andere Android-Smartphones keine physischen Knöpfe hat, ist ein Teil des Displays in den meisten Apps für die drei On-Screen-Buttons reserviert. Dadurch schrumpft der tatsächlich für die Darstellung genutzte Anteil des Displays um gute sechs Millimeter - und ist kaum noch größer als der des Oneplus One.

Das mit 2560 x 1440 Bildpunkten sehr hoch aufgelöste Display schwächelt leider auch an anderer Stelle: Google und Motorola setzen auf die AMOLED-Technologie, die kräftige Farben und ein knackiges Schwarz verspricht - und beim Nexus 6 auch hält. Leider gehört ein schönes Weiß nicht zu den Stärken, das Display hat einen so starken Grünstich, dass dieser auch ohne den Vergleich zu einem anderen Gerät ins Auge springt. Dreht man das Nexus 6 zur Seite, verstärkt sich der Grünstich sogar noch, bis er schließlich sogar in ein Lila kippt. Das Display ist außerdem verhältnismäßig dunkel. Immerhin hat es Motorola geschafft, die bei Googles aktuellem Tablet Nexus 9 auftretenden Lichthöfe zu vermeiden.

Auch die sonstige Verarbeitung ist toll gelungen. Der matte Metallrahmen fühlt sich edel und wertig an, die je nach Modell weiß oder blau gehaltene Gummirückseite wirkt nicht billig. Durch ihre Rutschfestigkeit lässt sich das Nexus zudem sehr sicher halten, nie kommt das Gefühl auf, es rutsche aus der Hand. Die beim Nexus 9 aufgefallenen Spaltmaße sind beim Nexus 6 nicht zu finden.

Die Technik unter der Haube weiß ebenfalls zu überzeugen. Das Nexus 6 reagiert stets flink, auch schnelle Spiele überfordern es nicht - bei der hohen Auflösung keine Selbstverständlichkeit. Als Speicher stehen je nach Model 32 oder 64 Gigabyte zur Verfügung, erweiterbar ist der Speicher leider nicht. Der Akku bietet auch Vielnutzern bis zu zwei Tage Laufzeit, ein guter Wert. Die Kamera verfügt über 13 Megapixel und nimmt für Smartphone-Verhältnisse sehr gute Fotos auf. An das iPhone 6 Plus reichen die Aufnahmen aber nicht heran. Dafür kann das Nexus, im Gegensatz zu Apples Phablet, Videos in der ultrahohen 4K-Auflösung filmen. Die Frontkamera besitzt immerhin zwei Megapixel, viele Smartphones bieten allerdings bereits fünf und mehr.

Aktuelles Android

Als Betriebssystem dient das aktuelle Android 5.0 Lollipop. Die Nexus-Reihe ist Googles Vorzeigeobjekt für das hauseigene Betriebssystem, jedes Jahr stellt der Konzern jeweils ein Tablet und ein Smartphone vor. Dieses Jahr sind es eben das Nexus 6 und das Nexus 9.

Ein weiteres Merkmal der Nexus-Serie war bisher der extrem günstige Preis. Der Vorgänger Nexus 5 bot etwa Oberklasse-Technik zu einem Einführungspreis von gerade einmal 349 Euro. Mit dem Nexus 6 ist das vorbei, die kleinere Variante mit 32 Gigabyte Speicher setzt Google bereits mit 649 Euro an. Für 64 Gigabyte Speicher müssen die Kunden sogar 699 Euro hinlegen. Damit liegt das Nexus 6 auch preislich im Premium-Bereich. Beim Tablet Nexus 9 wählte Google diesen Weg ebenfalls.

Fazit

Mit dem Nexus 6 hat Google eigentlich ein tolles Smartphone vorgelegt, allerdings hat das Vorzeige-Modell doch einige Schwächen. Der Grünstich vermiest etwa zusammen mit der schlechten Helligkeit den Eindruck des ansonsten wirklich überzeugenden Displays. Die schlicht riesige Größe bietet keinen tatsächlichen Mehrwert. Durch die Verlagerung der Knöpfe auf das Display ist es zudem gar nicht so viel größer als das anderer Smartphones. Dadurch bleibt am Ende eine für Google unangenehme Frage: Braucht man das Nexus 6? Und obwohl es ein tolles Smartphone ist, muss ich sagen: Ich persönlich nicht.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(