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194. Geburtstag von Léon Foucault: Google Doodle lässt die Erde rotieren

Jean Bernard Léon Foucault wäre heute 194 Jahre alt geworden. Der Physiker bewies mittels eines Pendelversuchs die Erdrotation. Google-Besucher können das Pendel zu seinen Ehren selbst schwingen.

Von Andra Wöllert

Jean Bernard Léon Foucault war ein Tausendsassa der Physik und Google ehrt ihn zu seinem 194. Geburtstag am Mittwoch mit einem Doodle. Neben Untersuchungen, die unter anderem einen wichtigen Beitrag zur Astrofotografie und Messung der Lichtgeschwindigkeit leisteten, ist der Wissenschaftler vor allem für seinen Pendelversuch zur Erdrotation berühmt.

Das Foucaultsche Pendel ist auch das Motiv, das Google für seine heutige Startseite wählte. Suchmaschinennutzer können in die Rolle Foucaults schlüpfen und interaktiv die Rotation der Erde beweisen. Ein Regler manipuliert die Zeit, ein anderer bestimmt den Breitengrad, in dem wir uns auf dem Globus befinden.

Und schon sind wir selbst revolutionäre Physiker: Am Nordpol ist die Rotation schneller zu merken als nahe des Äquators, da Ersterer sich näher an der Erdachse befindet, um die der Planet sich dreht.

Pendelversuch nur geklaut

Der Aufbau des Experiments stammt aber nicht allein aus Foucaults Feder. Rund 200 Jahre vorher machte ein Mitarbeiter von Galileo Galilei, Vincenzo Viviani, einen sehr ähnlichen Versuch. Und dennoch führte der Franzose 1851 öffentlichkeitswirksam das nach ihm benannte Pendel vor. Er befestigte ein 28 Kilogramm schweres und 67 Meter langes Pendel in der Kuppel der Pariser Sternwarte und eine sich fortbewegende Markierung auf dem Boden bewies die Rotation der Erde.

Jean Bernard Léon Foucault wurde am 18. September 1819 in Paris geboren. Für die Schule reichten Fleiß und Betragen nicht aus und so musste er von einem Privatlehrer betreut werden. Das anschließende Medizinstudium konnte der Franzose aus Ekel vorm Sezieren nicht beenden und so widmete er sich autodidaktisch der Physik und Astronomie. Umberto Eco benannte einen seiner Romane nach dem Foucaultschen Pendel. Foucault starb 1868.

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Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.