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Belastungsprobe: A380-Tragfläche bei Test gebrochen

Bei einem Extrem-Belastungstest ist eine Tragfläche des neuen Airbus A380 gebrochen. Der Hersteller gibt sich gelassen.

Dämpfer für Airbus beim weltgrößten Passagierflugzeug A380: Bei extremen Belastungstests hat eine Tragfläche des neuen Großraumflugzeugs den Anforderungen nicht standgehalten und ist teilweise gebrochen. Die "für Ende des Jahres" vorgesehenen ersten Auslieferungen des A380 an Singapore Airlines seien durch den Bruch während des Statiktests nicht in Gefahr, betonte eine Airbus-Sprecherin im südfranzösischen Toulouse. Der Aktienkurs der Airbus-Mutter EADS brach am Donnerstagabend kurzfristig um rund 15 Prozent ein, erholte sich aber rasch wieder und zog auch am Freitag zwischenzeitlich weiter auf 31,51 Euro an.

"Im Prinzip zufrieden"

Bei dem Test sei die Spitze einer Tragfläche um 7,4 Meter über das normale Maß hinaus gebogen worden, erklärte Airbus. Dabei habe es einen Riss zwischen den beiden Triebwerken gegeben. "Wir sind im Prinzip zufrieden mit dem Abschluss der statischen Versuche", hieß es dennoch bei Airbus. "Bei einem Crash-Test spricht man auch nicht von einem Rückschlag", wandte sich ein Airbus-Sprecher dagegen, den Vorfall überzubewerten.

"Bei so extremen Belastungen ist so etwas nicht überraschend. Wir sind zuversichtlich, die Zulassungsanforderungen - eventuell mit einigen Optimierungen - zu erfüllen", erläuterte Airbus. "Die Werte bewegen sich absolut im Zielkorridor. Wir sind da, wo wir sein wollten." Zunächst müssten die Messergebnisse noch einmal überprüft werden. "Wir müssen lediglich noch an einigen kleinen Stellschrauben weiterdrehen." Der Test müsse aber nicht wiederholt werden.

"Ultimate Load" und "limit load"

Bei dem Statiktest wurde die Tragfläche der Höchstbelastung, dem so genannten "ultimate load", ausgesetzt. Dieser Wert liegt beim 1,5- fachen des Standardwerts, des so genannten "limit load". Dieser wiederum deckt die Belastungen ab, denen ein Flugzeug bei einem normalem Flugbetrieb ausgesetzt ist. Bei dem Test sei jetzt das 1,45- fache des "limit load" erreicht worden, berichtete Airbus.

Härtetests in der Luft und am Boden

Statiktests am Boden ergänzen die Versuchsflüge durch Airbus- Testpiloten und Ingenieure. Nach Angaben des Herstellers sind die drei A380-Versuchsflugzeuge bisher rund 900 Stunden im Einsatz gewesen. Das Programm dauert insgesamt 2500 Flugstunden. Dabei gehen die Testpiloten bei ihren Flugmanövern weit über die Betriebsgrenzen hinaus, mit denen das Flugzeug später im Liniendienst eingesetzt wird.

Bei den Tests am Boden wird einerseits wie bei einem Crashtest die maximale Belastbarkeit von Rumpf und Tragflächen geprüft. Dazu kommt ein Langzeittest. Diesen absolviert der Airbus A380 bei einer Spezialfirma in Dresden. Bei diesem Versuch wird ein Flugzeugleben wie im Zeitraffer simuliert, um Ermüdungsrisiken aufzudecken.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein bei der Erprobung des Luftgiganten dürfte der Evakuierungstest sein: Binnen 90 Sekunden sollen 873 Passagiere und Besatzungsangehörige den Jet über Notrutschen verlassen. Dieser Versuch ist für Ende März in Hamburg geplant.

DPA / DPA
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.