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Boeing: Vorhang auf für den Dreamliner 787

Der Name klingt verführerisch, die Technik soll revolutionär sein: Boeing hat in Seattle seinen neuen Langstreckenjet Dreamliner 787 präsentiert. Der europäische Konkurrent Airbus hält mit dem A 350 dagegen.

Neue Werkstoffe, besonders sparsame Triebwerke - mit der Präsentation der Boeing 787 am 8. Juli in Seattle geht die Konkurrenz zwischen dem US-Hersteller und Airbus in eine neue Runde. Boeing hat sich mit dem neuen Flugzeug viel vorgenommen. "Die 787 wird nicht nur das Flugreisen revolutionieren, sie repräsentiert auch einen neuen Weg beim Flugzeugbau", sagte Boeing Manager Scott Strode Ende Mai. Strode ist verantwortlich für die 787-Planung und -Produktion.

Bisher hat Boeing mehr als 600 Aufträge für das neue, mittelgroße Langstreckenflugzeug in den Büchern stehen. "Das ist für uns die beste Bestätigung, dass wir das richtige Flugzeug zum richtigen Zeitpunkt anbieten", sagte 787-Programmdirektor Mike Bair auf der Luftfahrtmesse in Paris Mitte Juni. Die 787 wird in mehreren Ausführungen gebaut.

Jumbo-Frachter für Einzelteile

Im Gegensatz zu älteren Flugzeugen sind bei der 787 viele Bauteile aus Verbundwerkstoffen gefertigt. Außerdem arbeitet Boeing noch stärker mit externen Zulieferern zusammen. So werden zum Beispiel große Strukturteile mit speziellen Jumbo-Frachtern aus Italien und Japan nach Seattle geflogen.

Mit 200 bis 300 Sitzplätzen zielt die 787-Familie vor allem auf Mittel- und Langstrecken mit vergleichsweise geringem Passagieraufkommen. Das können Direktflüge zwischen kleineren Flughäfen sein, aber auch Reisen von einem kleineren Ort zu einem großen Drehkreuz.

Als Boeing das 787-Programm im Frühjahr 2004 offiziell startete, reagierte Airbus noch zurückhaltend. "Die 787 ist eine Kopie der erfolgreichen A330", sagte der damalige Airbus-Chef Noël Forgeard voller Überzeugung auf der Luftfahrtmesse in Berlin. Dann entschloss sich das Unternehmen zum Bau der A350. Kritik der Kunden führte dazu, dass der europäische Hersteller den ersten Entwurf überarbeiten musste. Auf der Luftfahrtmesse in Farnborough präsentierte Airbus im vergangenen Jahr schließlich die A350-XWB - mit breiterem Rumpf.

Jets als lukratives Segment

Die harte Konkurrenz im Markt von 787, der größeren 777 sowie der A330, A340 und A350 hat einen einfachen Hintergrund: Beide Hersteller schätzen das Segment als extrem lukrativ ein. Boeing beziffert in seiner aktuellen Marktprognose einen Bedarf von 6200 Jets im Gesamtwert von 1,2 Billionen Dollar in den nächsten 20 Jahren. Airbus sieht das Geschäftsfeld ähnlich: Rund 5500 Flugzeuge im Wert von 1,1 Billionen Dollar sollen zwischen 2006 und 2025 ausgeliefert werden.

Die 787 und ebenso der Airbus A350 stehen für einen weiteren technischen Trend im Flugzeugbau: Mittelgroße Langstreckenflugzeuge mit zwei Triebwerken sind die Regel. Vier Motoren hängen nur noch an den Tragflächen von extrem großen Jets wie Airbus A380 oder Boeing 747. Nischenprodukt bleibt der Airbus A340-500 für extreme Langstrecken. Die Triebwerke sind in den vergangenen Jahren so leistungsfähig und zuverlässig geworden, dass es kaum noch Einschränkungen für Flüge mit zweimotorigen Jets über lange Ozeanrouten oder hohe Gebirge gibt.

Serienfertigung der 787 in Aussicht

Auf dem Ruhm des erfolgreichen Verkaufsstarts für die Boeing 787 kann sich Boeing nicht ausruhen. In den kommenden Monaten muss das Unternehmen nachweisen, dass der Jet die versprochenen fliegerischen Leistungen bringt. Angesichts von mehreren hundert Aufträgen muss der Hersteller die Serienfertigung möglichst schnell und zuverlässig hochfahren. Viele Airlines würden die 787 lieber heute als morgen in Dienst stellen, da das Flugzeug vor allem auch Kraftstoff spart im Vergleich zu älteren Modellen.

Außerdem stehen die nächsten industriellen Herausforderungen schon auf dem Kalender: Die modifizierte Version des Jumbo-Jets Boeing 747- 8 fordert Kapazität in den Entwicklungsteams. Hier zeigt sich, wie die Entwicklung der 787 auch andere Projekte beeinflusst: Die modernisierte 747 bekommt die neu entwickelten Triebwerke der 787 und fliegt damit ebenfalls wesentlich sparsamer und umweltfreundlicher als die Vorgängermodelle.

Heiko Stolzke/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.