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Zweiter Weltkrieg: Die "Fliegende Festung" B-17 begrüsste die deutschen Jäger mit einem Kugelhagel

Die B-17 war bewaffnet wie eine Festung. Ein Jäger musste durch eine "Todeswolke" aus Geschossen fliegen, wenn er eine B-17 attackieren wollte. Mit diesem Bomber zerstörte die US-Airforce die deutsche Industrie und die deutschen Städte.

B-17-Flug in der Formation.

B-17-Flug in der Formation.

Hersteller

Über die Frage, welches Modell das beste Jagd-Flugzeug des Zweiten Weltkriegs war, wird gern gestritten. Bei den schweren Bombern gibt es keine Diskussion: Kein anderes Modell kann sich mit der B-17 messen. Die Achsenmächte verfügten über überhaupt keine vergleichbaren schweren Bomber.  

Andere alliierten Bomber konnten eine größere Bombenlast tragen, wie die B-24 Liberator, aber keine Maschine konnte es mit Bewaffnung und Widerstandsfähigkeit der B-17 aufnehmen. Kein Wunder, dass sie bei ihren Besatzungen beliebter war als die B-24. Zehn Mann benötigte eine B-17 zum Betrieb, vier davon waren allein Schützen.-

Waffenstarrende Festung  

Frontnase, Heck und Seiten der Fliegenden Festung waren mit schweren Maschinengewehren gespickt. Von Version zu Version wurde die Bewaffnung verstärkt. Der Bomber verfügte über eine Panzerung, um die Besatzung zumindest vor Splittern zu schützen. Dazu konnten sich die Treibstofftanks bei Treffern selbst verschließen.

Besonders eindrucksvoll ist die untere voll drehbare Kuppel, der kugelförmige Sperry-Browning-MG-Turm. Er ist gleich mit zwei Waffen bestückt. Die Schützen im unteren Turm und am Heck hatten die gefährlichsten Jobs – sie benötigten über eine Minute um aus ihren engen Positionen herauszubekommen. Häufig dauerte das zu lange.

Psychologisch hatte die schwere Bewaffnung den Vorteil, dass die Besatzung einer B-17 sich nicht als wehrlose Opfer der deutschen Jäger ansehen musste. Sie konnte massiv zurückschlagen. Eine B-17 F führte 1000 kg Munition mit sich. Insgesamt waren das 7485 Patronen.

Die Positionierung der Schützen an der unteren Seite, dem Heck und der Front massierte an den Stellen besonders viel Feuerkraft, an denen die Maschine am verwundbarsten war. Der viermotorige Bomber war zudem so ausgelegt, dass einzelne Treffer mit Maschinengewehren ihm nicht gefährlich werden konnte. Nur wenn ein Jäger die Maschine direkt von vorn anflog, konnte eine einzelne Garbe die Piloten hinter der Glasnase töten.

Ohne Jagdschutz war auch die B-17 verwundbar

Über Deutschland flogen die B-17 in genau definierten Formationen. Der Abstand zwischen den Maschinen war so berechnet, dass die Bordschützen zwischen den Maschinen "Todeswolken" errichten konnten, wenn sich das Feuer mehrerer Bomber auf einen Jäger konzentrierte. Zugleich war der Abstand groß genug, dass die Geschosse nicht die benachbarten Bomber gefährdeten.

Die Deutschen reagierten auf die Herausforderung der Fliegenden Festung. Anstelle von Maschinengewehren wurden Maschinenkanonen der Kaliber 20 Millimeter und 30 Millimeter in die Jäger eingebaut. man experimentierte sogar mit Flugzeugen mit schweren Kanonen. Luftminen, die oberhalb des Bomberschwarms abgeworfen wurden, sollten die Formationen der B-17 zersprengen. Später im Krieg wurden Raketen unter die Flügel der Jäger montiert.

Widerstandsfähigkeit der B-17

Der Nachteil all dieser Maßnahmen: Die schwere Bewaffnung macht die Jäger immer unbeweglicher. Da die Alliierten zugleich in der Lage waren, ihre Bomberflotten auch über Deutschland von Jägern mit großer Reichweite zu schützen, brachten die schweren Waffen, die eine B-17 zerstören konnten, nicht die Wende im Luftkrieg.

Die B-17-Bomber wurden zu den gefährlichsten Angriffen am Tage eingesetzt. Ohne Begleitschutz war das ein Himmelfahrtskommando. Bei den beiden Angriffen auf die Schwerindustrie in Schweinfurt im August 1943 wurden 230 B-17-Maschinen eingesetzt. 36 wurden abgeschossen, 122 beschädigt, 27 davon schwer. Der Jungfernflug des Prototyps der späteren B-17, dem Model 299, fand am 28.07.1935 statt. Insgesamt wurden 12.731 Maschinen hergestellt.

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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(