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Japan: Mein Freund, der Roboter

Roboter als Weggefährten des Menschen. Was in Europa noch wie Science-Fiction klingt, wird in Japan langsam Realität: vom Industrie-Roboter zum mechanisch-elektronischem Servicepersonal.

Sie tanzen, spielen Trompete, servieren Getränke und machen sich im Haushalt nützlich. Die Rede ist von den neuen Weggefährten des Menschen: Robotern. Was manchem in Europa noch an Science-Fiction-Filme erinnern mag, erwacht in Japan bereits zur Realität. In den Entwicklungslabors der fernöstlichen High-Tech-Nation vollzieht sich eine atemberaubende Entwicklung vom Industrie-Roboter hin zu mechanisch-elektronischem Servicepersonal.

Armeen dieser Metallwesen sollen künftig nicht mehr wie ihre Vorgänger in Fabriken als Arbeitssklaven dienen, sondern im Alltag als Partner fürsorglich und tröstend zur Seite stehen, ob beim Aufräumen im Haushalt oder bei der Betreuung alter Menschen. So arbeitet der Elektronikkonzern Matsushita Electric derzeit an der Entwicklung von Robotern, die künftig unter anderem den Tisch abdecken und das Geschirr in der Spüle abwaschen können.

Hilfe für die Alten

"Angesichts der wachsenden Zahl alter Menschen in Japan, dürfte die Nachfrage nach solchen Maschinen zunehmen", erklärt ein Sprecher von Matsushita. Einer der Prototypen des Unternehmens kann Menschen bereits schwere Sachen hinterher tragen. Die Forscher des Konzerns setzen bei ihrer Entwicklung Technologien ein, die bisher nur für Industrieroboter verwendet wurden. Ihnen schweben metallische Wesen vor, die dem Menschen in verschiedenen Lebenslagen helfen, für seine Sicherheit sorgen und sich sogar mit ihm unterhalten können.

Das alles liegt nicht mehr in weiter Ferne, sondern soll bereits im Jahr 2010 ein Reifestadium erreichen, das den praktischen Einsatz dieser Roboter erlaubt. Nach Schätzungen des Fuji Chimera Research Instituts, dürfte der Markt für so genannte Partner-Roboter einen Wert von bis zu 55 Milliarden Yen (407 Millionen Euro) haben, nach voraussichtlich rund sieben Milliarden Yen in diesem Jahr.

Intelligenz, ein großes Problem

Um humanoide, also menschenähnliche Roboter "intelligenter" zu machen und sie mit einem "gesunden Verstand" auszustatten, hat ein Forschungsteam der Meiji Universität eine Datenbank mit assoziierten Begriffen und Redewendungen für die 250.000 Wörter zusammengestellt, die am häufigsten im Internet benutzt werden. Auf diese Weise sollen Roboter künftig sogar in der Lage sein, die Wirkung bestimmter Worte abzuwägen, bevor sie etwas unternehmen, wie das Wirtschaftsblatt "Nihon Keizai Shimbun" berichtet. So würden Roboter, die zur Altenpflege eingesetzt werden sollen, Themen wie das Alter oder Krankheiten vermeiden.

Kein Pfleger, aber Helfer

Auch am Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung (IPA) entsteht mit dem "Care-O-bot" ein universeller Haushaltshelfer. An den Roboter als vollwertigen Altenpfleger glaubt man dort nicht. Handlangungen der Maschine könnten aber älteren Menschen länger die Unabhängigkeit bewahren, meinen die Stuttgarter Forscher.

Während in Europa Roboter in Büchern und Filmen oft am Ende zur Bedrohung für die Menschen wurden, haben Roboter im Animations- und Comicland Japan genau das gegenteilige Image. Darin sehen Experten einen möglichen Grund dafür, warum die Japaner so eifrig in der Roboterentwicklung sind. "Die Metallwesen geben den Menschen Seelenfrieden und können ihre Sorgen lindern", meint der Spitzenmanager Toshitada Doi vom japanischen Elektronikriesen Sony. Er ist geistiger Vater des berühmten Roboterhündchens Aibo.

Lars Nicolaysen/DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.