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Unterhaltungselektronik: Immer schön den Fernseher flach halten

Trotz anhaltender wirtschaftlicher Flaute sind die Deutschen, wenn es um Unterhaltungselektronik geht, konsumfreudig. Erstmals werden 2005 mehr flache als herkömmliche TV-Geräte verkauft.

Flachbildschirme und Digitaltechnik bescheren der Branche der Unterhaltungselektronik einen noch nie erlebten Höhenflug. Durch die hohe Nachfrage kann die Prognose bereits zur Jahresmitte deutlich nach oben geschraubt werden. "Wir erwarten in diesem Jahr ein zweistelliges Umsatzplus", sagt Hans-Joachim Kamp, Vorsitzender des Fachverbandes Consumer Electronics im ZVEI. Noch zu Jahresbeginn hatte er nur mit plus drei Prozent gerechnet. 2004 war der Umsatz um 8,3 Prozent auf knapp 20 Milliarden Euro gestiegen.

Auf dem Markt vollzieht sich ein Generationswechsel bei den Geräten. "In diesem Jahr werden erstmals mehr LCD- und Plasma-Bildschirme als herkömmliche TV-Röhrengeräte verkauft", sagt Rainer Hecker, Aufsichtsratsvorsitzender der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik. Von den fünf Millionen verkauften Fernsehgeräten seien über vier Millionen Ersatzanschaffungen für alte Geräte.

Über eine Milliarde Umsatz

Der Wertanteil flacher Bildschirme soll im TV-Bereich deutlich über 50 Prozent liegen. "Im Bereich Flat-TV größer als 60 Zentimeter werden in diesem Jahr erstmals mehr als eine Milliarde Euro Umsatz erzielt", sagt Kamp, der auch Deutschlandchef von Philips ist. Tragbare Audiogeräte vor allem mit MP3-Player haben einen Zuwachs von 45 Prozent.

Auslöser der gegen den allgemeinen Trend laufenden Konsumfreude seien eindeutig Innovationen mit besserer Qualität und mehr Anwendungsmöglichkeiten. Dies belege auch der Rückgang bei der analogen Technologie und bei TV-Röhrengeräten - dem noch weitaus größten Absatzbereich. Hier gebe es beim Umsatz ein Minus von 25 Prozent. Auslaufmodelle sind Videorecorder mit einem wertmäßigen Rückgang von 47 Prozent.

Deutlich bessere Bildqualität

Für positive Stimmung sorgt auch das hoch auflösende Fernsehen HDTV. Damit werde eine deutlich verbesserte Bildqualität in die Wohnzimmer einziehen, sagt Hecker. Dazu trage auch bei, dass die öffentlich-rechtlichen Sender bei der Fußballweltmeisterschaft 2006 mit der Breitbildübertragung beginnen wollen. Industrie und Handel seien allerdings gefordert, mehr über das HDTV zu informieren.

Die Industrie setzt bei der neuen Bildqualität auch auf den Abo-Sender Premiere, der ab Herbst Sendungen im HDTV-Format ausstrahlen will. Auch wenn anfangs der Anteil von HDTV-Sendungen noch gering sein werde, ist das Segment laut Hecker auf einem guten Weg. Bei der Einführung von Stereo-TV-Sendungen Anfang der 1980 habe der Anteil der Sendungen auch nur knapp fünf Prozent betragen. Dennoch seien viele Stereo-Geräte verkauft worden, argumentiert Hecker, der auch Vorstandschef der Loewe AG ist.

Von der Internationalen Funkausstellung IFA Anfang September in Berlin erwartet die Branche einen weiteren Nachfrageschub. Die Messe ist das weltgrößte Branchenschaufenster. 2003 wurde bei der IFA für 2,4 Milliarden Euro geordert. Kamp erwartet in diesem Jahr eine noch höhere Nachfrage.

DPA / DPA
Kann ich mich auf Geschwindigkeitsanzeige FritzBox verlassen?
Hallo zusammen, erstmal herzlichen Dank für die Leute, die sich Zeit nehmen Fragen zu beantworten oder ihre Erfahrungen mit anderen teilen. Das ist oft hlifreich, wenn man sich nicht so auskennt. Ich hoffe, dass mir jemand weiterhelfen kann. Die Telekom hat hier nach langer und ersehnter Zeit schnelle Leitungen verlegt. Mitarbeiter waren auch zu Besuch da und auch nett:-) Sie wollten ja auch, dass ich von 1und1 wieder zurück wechsel. Das ist für mich in Ordnung und gehört zum Wettbewerb. Da jedoch die Mitarbeiter mir sagten, dass die Telekom für paar Jahre das Vorrecht hätte, könnte ich schnelles Internet nur über Telekom beziehen. Sprich entweder Telekom und schnelles Internet oder langsames Internet. Da habe ich im Internet recherchiert und rausgefunden, dass das so nicht mehr stimmt. Das war der Grund, warum ich dann bei 1und1 DSL100 abgeschlossen habe, da man mir am Telefon gesagt, dass es ohne Probleme möglich wäre. Nun ist es jedoch so, dass wir gar nicht so merken, dass unser Internet schneller ist. Gerade in der oberen Etage kann man nicht ohne Router surfen oder Sky über Internet Fernsehen. Nun meine Frage: Bei der Fritzbox wird es jedoch angezeigt. Kann ich mich drauf verlassen? Oder wie macht ihr eure Messungen? Ich weiss, dass es Software gibt, aber der feste Rechner ist bereits alt und hat einen alten Internet Explorer drauf. Wenn ich mit einem Laptop im Wlan mich reinhänge, wird sicher die Geschwindigkeit sowieso niedriger und nicht verwertbar sein, oder? Vielen Dank für die Antworten.